Als 13-Jähriger wurde Hülkenberg Deutscher Kartmeister bei den Junioren, ein Jahr später sicherte er sich den DKM-Titel. Auch in der Formel BMW schlug er voll ein, als er 2005 als bester Rookie gleich Champion wurde. 2006 gewann er bereits sein viertes Rennen im Formel-3-Cup, was ihm eine Nominierung für das deutsche A1GP-Team einbrachte, das er unter großem öffentlichen Aufsehen zum Meistertitel führte.
Mit dem Aufstieg in die Formel-3-Euroserie folgte 2007 der nächste Karriereschritt, den er mit Bravour meisterte: Hülkenberg sicherte sich den dritten Gesamtrang und bekam am Jahresende die Chance, für Williams zu testen. Beim britischen Team überzeugte er so sehr, dass er mit einem Testvertrag im Gepäck wieder nach Hause reisen konnte.
2008 gewann Hülkenberg überlegen den Titel in der Euroserie. Der Aufstieg in die GP2 war der nächste logische Schritt - und auch dort wurde er auf Anhieb Meister. Parallel testete er weiter für Williams, was ihm letztendlich einen Rennvertrag für 2010 einbrachte. In Sao Paulo bescherte er dem Team sogar die erste Pole-Position seit fünf Jahren, dennoch gab Williams für 2011 aufgrund von Sponsorengeldern Pastor Maldonado den Vorzug. Hülkenberg kam nur noch als Testfahrer bei Force India unter und war ein Jahr lang Experte für einen deutschen Pay-TV-Sender.
Hülkenberg gilt als technisch interessiert und absolvierte vor seinem Formel-1-Einstieg ein mehrwöchiges Praktikum bei Williams. Im Zuge dieses Praktikums durchlief er die verschiedenen Technikabteilungen, um deren Arbeit besser verstehen zu können.
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