Der Franzose gilt als ernsthaftester Gegner Sutils im Rennen um das zweite Force-India-Cockpit. Auch Narain Karthikeyan werden Chancen auf den Platz neben di Resta ausgerechnet. Der Inder könnte mit den Sponsorengeldern des indischen Konzerns Tata die Teamkasse auffüllen. Bianchi, der offiziell bei Ferrari unter Vertrag steht, könnte der Türöffner für einen möglichen Wechsel des Motorenpartners sein. Derzeit fährt Force India mit Mercedes-Motoren.
Ein Einsatz Sutils bei den Testfahrten galt als sehr wahrscheinlich, nachdem er in der vergangenen Woche zur Sitzanpassung in der Fabrik in Silverstone war. Laut Force India entscheiden die Tests nicht über die Besetzung des zweiten Cockpits: "Es ist keine Ausscheidung. Zwei Fahrer helfen dem Team bei den Testfahrten. Das ist alles", sagt ein Force-India-Sprecher der Nachrichtenagentur 'Reuters'.
Sutil war zwischen 2007 und 2011 bereits für Force India bzw. das Vorgänger-Team Spyker in der Formel 1 angetreten. Zu den Aussichten auf eine dauerhafte Rückkehr in die Königsklasse hatte sich sein Manager Manfred Zimmerman heute Vormittag noch zurückhaltend geäußert. Zimmermann bezeichnet die Chancen gegenüber der 'dpa' als "immer noch intakt" und hatte gesagt: "Wir hoffen weiter und wissen, dass Barcelona so ziemlich die letzte Chance ist."
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