Was wurde eigentlich aus...?
Seinen Eltern verdankt Leichtathlet Carl Lewis, Jahrgang 1961, seine außergewöhnliche Karriere. Die beiden Lehrer gründeten in der Kleinstadt Willingboro in New Jersey einen Lauftreff. Während der Trainingszeiten setzten die Eltern den kleinen Carl in den Weitsprung-Sandkasten.
Das hatte weitreichende Folgen, denn der Spross der sportlichen US-Familie gewann in seiner Karriere zehn Olympiamedaillen, davon neun goldene, acht Weltmeistertitel und stellte mehrere Weltrekorde auf. Zwei Jahre nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn wurde der Sprinter und Weitspringer 1999 zum besten Leichtathleten des 20. Jahrhunderts gewählt.
2003 machte der olympische Doping-Kontrolleur Dr. Wade Exum bekannt, dass Lewis 1988 aufgrund eines Medikaments positiv getestet wurde. Das anschließende Verfahren stellte das nationale olympische Komitee jedoch wegen Geringfügigkeit ein. Zehn Jahre zuvor, also 1993, sorgte Carl Lewis für ganz andere Schlagzeilen: Beim Heimspiel der New Jersey Jets sang er die Nationalhymne. Zurzeit versucht sich Carl Lewis als Schauspieler und war bisher in den TV-Produktionen "Speed Zone", "Material Girls" und "Dirty Laundry" zu sehen.
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