Weko büsst BMW wegen Export in Schweiz
BMW weise die Vorwürfe "sehr entschieden" zurück, sagte Sandra Schillmöller von BMW Deutschland auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Schweizer Kunden hätten sehr wohl im Ausland BMWs und Minis kaufen können. Die Weko habe sich bei ihrem Entscheid nur auf 16 Beschwerden gestützt. Dies stehe in keiner Relation zu den mehreren hundert Autos, die im Ausland an Schweizer Kunden verkauft worden seien, sagte BMW-Sprecherin Schillmöller. Zudem seien die Beschwerden anonymisiert gewesen. "Man könne daher nur spekulieren, was in diesen Fällen vorgefallen ist."
Von der Höhe der ausgesprochenen Busse von 156 Mio. Fr. zeigte sich Schillmöller nicht überrascht. Es sei die Maximalstrafe, die sich aus der Höhe des Umsatzes ergebe. Man habe aber natürlich gehofft, dass die Weko keine Sanktionen ausspreche. Von Klauseln in den Verträgen will Schillmöller nichts wissen. BMW halte sich immer an das jeweilige Landesrecht. Zudem habe BMW seine Händler nochmals darauf hingewiesen, dass Schweizer Kunden gleich zu behandeln seien. Darüber sei die Weko auch informiert worden.
"Der Schweizer Markt ist uns viel wert", sagte Schillmöller. Aus der Schweiz heraus einen deutschen Konzern zu belangen erachte sie ausserdem als "sehr schwierig".
Verhinderte Parallelimporte
Die Wettbewerbskommission (Weko) entschied, BMW zu sanktionieren, weil diese den Händlern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) vertraglich verbietet, Autos in die Schweiz zu exportieren. Damit sei der Wettbewerb zumindest seit Herbst 2010 erheblich beeinträchtigt worden, hält die Weko fest. Eine Untersuchung gegen BMW eingeleitet hatte die Weko vor rund anderthalb Jahren, nachdem zahlreiche Schweizer sich beschwert hatten, dass sie erfolglos versucht hätten, bei einer Garage im Ausland einen Neuwagen der Marke BMW oder Mini zu kaufen.
Weil damals der Franken sich gegenüber dem Euro aufwertete, hätten Konsumenten in der Schweiz aufgrund der BMW-Vertragsklauseln nicht von beträchtlichen Wechselkursvorteilen profitieren können, heisst es im Communiqué der Weko. Diese Abschottung des Marktes habe zudem auch dazu geführt, dass in der Schweiz der Wettbewerbsdruck auf die Verkaufspreise für neue BMWs oder Minis geringer ausgefallen sei.
© sda
6 Meinungen zu "BMW: Export-Verbot für Schweiz"
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spektrum
Freitag, 25.05.2012, 10:08 Uhr @ corruptianti Immer wieder erfreulich, eine differenzierte Meinung lesen zu dürfen. -
corruptianti
Freitag, 25.05.2012, 09:04 Uhr Also ich verstehe dieses Gerummel überhaupt nicht, BMW und Minis kaufen in der Schweiz doch sowieso nur Ausländer, um damit zu versuchen ihre Potenz unter Beweis zu stellen. -
RobinHoodRobin
Donnerstag, 24.05.2012, 15:20 Uhr Stimmt ja alles nicht! Wir haben problemlos einen Wagen in der EU gekauft. Es gibt kein Exportverbot für BMW Händler! Alles nur Lüge um den Import in die Schweiz zu unterbinden, damit die Händler in der CH die BMW's auch weiterhin zu total überhöhten Preisen an die Frauen und Männer bringen kann. Wir beobachten das seit Jahren und finden, dass sämtliche Produkte im Direktimport von Schweizern und Schweizerinnen im Ausland, egal aus welchem Land einführen dürfen. Damit käme endlich Bewegung in den Markt und die Preise würden der Nachfrage und dem Angebot angepasst. Stattdessen müssen die CH-ler überteuerte Produkte bezahlen und die Händler profitieren davon, denn die müssen nicht die CH-Preise bezahlen beim Einkauf im Ausland. Nicht zu vergessen sind dabei die rund 7 % Einsparung durch die hohe Mehrwertsteuer auf Waren im Ausland, welche die Schweizer und Schweizerinnen auch fleissig zurückverlangen. Auch jetzt lohnt sich ein Einkauf im Ausland immer noch, da die Preise, der Wechselkurs zum CHF auch nach dem künstlich, zum Nachteil der Konsumenten, durch die Schweizer Nationalbank hochgehalten wird, günstiger als in der CH sind. Die WEKO ist eine Scheininstitution, welche die Preiskartelle in der Schweiz voll unterstützt, ähnlich wie die FINMA, welche nicht die Interessen der Bankkunden sondern lediglich diejenigen der Banken vertritt und vehement verteidigt. Letztere sind ja auch durch die Banken über das Finanzdepartement entlöhnt. Ein Hohn ist das, Willkür herrscht und das CH-Volk merkt es nicht einmal! Schauen Sie sich dazu folgenden Video unter www.ahv-ch.info so wie folgende LINK's an: http://www.youtube.com/watch?v=WnctzhX-elo&feature=channel Interview bei Schweiz5, Time to do vom 10.02.2012 mit Norbert Brakenwagen, Dr.iur. Peter Zihlmann und Harry J.Heutschi betreffend AHV/IV-Story http://www.youtube.com/user/redvond Demokratie soll das sein, dabei wäre es so einfach, sich von den Tyrannen zu befreien http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=SHlcRQAZOiI&feature=endscreen Zeitpunkt-Christoph-Pfluger-Geldreform-18-4-2012 Teil 1 http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=V4qyQEl2I_4&feature=endscreen Zeitpunkt-Christoph-Pfluger-Geldreform-18-4-2012 Teil 2, Beitrag von Harry J. Heutschi, internationaler Finanzexperte http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=c2SIU7siL6M&feature=endscreen Zeitpunkt-Christoph-Pfluger-Geldreform-18-4-2012 Teil 3 Beitrag von Harry J. Heutschi,, internationaler Finanzexperte http://www.youtube.com/watch?v=w1TonmfzxUM&feature=related Seehofer gibt zu, dass die Pharmalobby die Politik beherrscht, befiehlt Alles klar, transparent? Na, auf was warten Sie dann noch? Handeln Sie und kaufen Sie im Ausland ein, vorallem wenn es um grosse Beträge wie bei einem BMW geht! Wir hoffen, dass BMW sich gegen die fehlbar und willkürlich handelnde WEKO zu wehren weiss. Denn diese modernen Vögte müssen aus den Behörden entfernt werden. Sie schaden lediglich der Bevölkerung und einer freien Marktwirtschaft. -
BlauesHaus
Donnerstag, 24.05.2012, 13:34 Uhr ..........und es ist so, wie weiter oben, je mehr geld im spiel ist und dann noch die höheren Preise allgemein in der Schweiz.... vom Staat her eine sogenannte Swiss Stasi !! und auf allen Ebenen eine reine Abzocke!! und der Mensch wird sich in diesem System einfach selber abschaffen......zu grunde gehen -
leodegar
Donnerstag, 24.05.2012, 12:39 Uhr Dagegen gibt es ein gutes Mittel einmal BMW nie mehr BMW ! Audi und Mb etc. lässt grüssen -
vankoch
Donnerstag, 24.05.2012, 12:14 Uhr Typisch was von Grosskonzernen gelogen wird. Da verbietet BMW seinen Händlern vertraglich im EW-Raum Autos an Schweizerkunden zu verkaufen. Gleichzeitig wird gelogen, dass Schweizerkunden beim Kauf nicht behindert werden.
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