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23.08.2012, 13:02 Uhr

Wallis: Knabe erwacht aus dem Koma

Der siebenjährige Knabe, der zusammen mit seinem kleinen Bruder in Fully im Kanton Wallis in einen Swimmingpool gefallen war, ist aus dem Koma erwacht. Noch ist unklar, ob das Kind vollständig genesen wird.

Zwar seien neurologische Schäden nicht auszuschliessen, doch die Ärzte seien zuversichtlich, sagte Darcy Christen, Mediensprecherin des Universitätsspitals Lausanne (CHUV), auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Der tragische Badeunfall ereignete sich am 16. August gegen 18.30 Uhr in der Unterwalliser Gemeinde Fully. Die beiden zwei- und siebenjährigen Buben spielten zusammen auf der Terrasse vor ihrem Haus.

Die Mutter liess die Kinder kurze Zeit unbeaufsichtigt, um im Haus etwas zu erledigen. Als sie zurück kam, fand sie die Buben bewusstlos im Wasser liegend.

Beide Kinder wurden mit dem Helikopter ins Spital nach Sitten gebracht. Während der jüngere Knabe noch am gleichen Tag verstarb, wurde der Siebenjährige wegen seines kritischen Zustands ins CHUV verlegt.

© sda

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5 Meinungen zu "Knabe erwacht aus dem Koma"

  • AndreaMordasini
    Freitag, 21.09.2012, 14:24 Uhr
    Ich will und kann nicht darüber und die Schuldfrage urteilen, denn ich war nicht dabei. Hier die Mutter zu verurteilen, ist anmassend und gemein, macht sie sich bestimmt die grössten Vorwürfe :(. Solche schlimme Nachrichten, machen mich, eine ebenfalls zweifache Mutter, unendlich traurig :(. Es gibt für Eltern nichts Schlimmereres, Tragischeres und Schmerzlicheres als den Verlust eines Kindes. Den leidgeprüften Eltern entbiete ich an dieser Stelle mein tiefempfundenes Mitgefühl und freue mich, dass der grosse Bruder aus dem Koma erwacht ist und es ihm den Umständen entsprechend besser geht. Ich fühle und leide mit der ganzen Familie und wünsche ihnen viel Kraft in dieser schweren und traurign Zeit :(. Mit stillem Gruss
  • Scharry
    Freitag, 24.08.2012, 09:09 Uhr
    Mir tut die Mutter unendlich leid! Denn der Swimmimpool war schon geschützt, aber einer der beiden hat eine kurze Sekunde benützt und ist durch ein Tor zum Schwimmbecken, wo das Unglück seinen lauf nahm. Wir denken immer wir haben alles im griff, aber das Leben ist nicht immer leicht. Kinder aufzuziehen ist ein knochenharter Job vor allem wenn man als Mutter keine unterstützung durch Partner und Familie hat. Ich habe selber 3Kinder grossgezogen und weiss dass es in jedem Kinderleben X Schutzengel braucht bis sie gross sind und nachher kommt die pupertät und da braucht es nochmal X Schutzengel denn da wird ausprobiert und getestet . Und jeder der sagt das stimmt nicht der lügt oder will nicht sehen dass man ein Kind rund um die Uhr beschützen kann. Es gibt Eltern die waren dabei als ihr Kind auf dem Fussgängerstreifen angefahren wurden. Das ganze leben ist irgendwie ein risiko, das ist meine meinung.
  • mehristweniger
    Donnerstag, 23.08.2012, 16:43 Uhr
    Ja Hegenol. Ich habe auch ein Kind. Und bin sogar alleinerziehend. Aber ich hätte ihn nie alleine bei einem Pool gelassen. Oder im Auto oder auf der Strasse rumkriechen. Sieh den Artikel vom Traktorfahrer der einen einjährigen zu Tode gefahren hat weil die Mutter "schnell" was erledigen musste und der Kleine alleine auf die Strasse kroch. Ja, meiner ist jetzt auch gross und stark. Und ich bin froh dass ich das alleine geschaft habe. und nie was gravierendes passiert ist. Natürlich hatte auch er Plessuren und Schürfungen, aber das waren alltägliche Sachen.
  • hegenol
    Donnerstag, 23.08.2012, 15:46 Uhr
    Bitte, urteilt nicht zu hart. Die Mutter ist gestraft genug. Alle Eltern welche Kinder haben, wissen wie schnell ein Unglück geschehen kann. Ich hatte 4 Kinder, und kann nur den Schutzengeln meiner Kinder 1000 mal Dank sagen, dass diese gross geworden sind. Auch ich musste einige ganz heikle Momente erleben.
  • mehristweniger
    Donnerstag, 23.08.2012, 15:20 Uhr
    Was ist das für eine Mutter die so kleine Kinder allein beim Pool lässt?
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