Zur mobilen Ansicht wechseln

04.07.2012, 19:38 Uhr

Kühe greifen Spaziergängerin auf dem Solothurner Hausberg an

Eine 69-jährige Frau ist am Mittwochnachmittag auf dem Weissenstein im Kanton Solothurn von Mutterkühen attackiert worden. Sie erlitt erhebliche Verletzungen und musste mit einem Rega-Helikopter ins Spital geflogen werden.

Die Frau war mit ihren zwei Enkelkindern und einem an der Leine geführten Hund auf dem Weissenstein unterwegs, wie die Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Auf einer Weide wurde sie von einer Herde Mutterkühe angegriffen und verletzt. Die Enkelkinder blieben unverletzt.

Viele Schweizer Wanderwege führen durch Landwirtschaftsland, teilweise quer durch Weiden. Bei Stieren und Mutterkühen ist der "Beschützerinstinkt" besonders ausgeprägt, wie die Polizei mitteilte. Sie könnten aggressiv reagieren, wenn sie sich bedroht fühlten oder Gefahr für die Herde wahrnähmen.

© sda

Alle News vom: 4. Juli 2012 Zur Übersicht: Schweiz

3 Meinungen zu "Kuh-Attacke: Frau verletzt"

  • lupocanis
    Freitag, 06.07.2012, 09:21 Uhr
    warum denn zäune? ich gehe schon seit jahren im juragebiet wandern und habe immer 2 hunde dabei. wenn genügend abstand zu den muttertieren und den kälbchen gehalten wird und der hundeführer sich seiner verantwortung der frei lebenden tieren gegenüber bewusst ist passiert da überhaupt nichts.
  • nuschka58
    Donnerstag, 05.07.2012, 11:34 Uhr
    Liebe Bauern, zäunt doch bitte die Wanderwege ab! Dieser Aufwand sollte sich lohnen, wenn es um Menschenleben geht. Die Mutterkuh-Haltung ist deutlich weniger arbeitsintensiv wie die Haltung von Milchkühen und verkraftet diesen Mehraufwand spielend. Die Herden sind wie Grossfamilien. Sie sind tagelang sich selbst überlassen und dementsprechend sensibel reagieren die Kühe auf "Eindringlinge". Zäune her! Zum Schutz von Mensch und Tier.
  • raumschiff
    Donnerstag, 05.07.2012, 08:46 Uhr
    Freilaufställe,Ganzjahres-Freilandhaltung führen dazu ,dass die Domestikation teilweise verloren geht.Die Tiere,vorallem auf der Weide geborene werden Wildtiere und dementsprechend hat sich der Bauer und die Wanderer zu verhalten.Hunde an der Leine sind besonders heikel, da sie als Bedrohung (Wolf) für die Kälber wahrgenommen werden.An der Leine können Hund nicht fliehen und beim Gerangel kommt dann plötzlich der Hundeführer unter die Hörner .Auch Kinder mögen Mutterkühe nicht. Fazit; keine Hunde durch Viehweiden führen,Tiere in sicherer Entfernung umgehen.
Partnerangebote
Région FribourgQuiz

Hornussen auf dem Matterhorn - wie geht denn das? >

Nach WM-Silber wird eine Sonderbriefmarke veröffentlicht. >

Die Mehlschwalbe ist der Vogel des Jahres 2010. (Quelle: Schweizer Vogelschutz)

Seit 2010 gilt die Mehlschwalbe schon als gefährdet. >

Österreichs Teamchef bestätigt Gespräche mit Young Boys. >


Internet Made in GermanyIhr GMX-Postfach ist grünGMX unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Kuh-Attacke: Frau verletzt. Spaziergängerin nach Angriff auf dem Weissenstein mit Heli ins Spital.