Jede fünfte Person in der Schweiz gehört keiner Kirche an
Ende 2010 waren in der Schweiz demnach über 1,3 Millionen Personen oder 20,1 Prozent konfessionslos. Im Jahr 2000 hatte das BFS noch einen Anteil von rund 12 Prozent gezählt, wie es am Dienstag mitteilte.
Die grösste Konfessionsgruppe bildete Ende 2010 nach wie vor die römisch-katholische Kirche mit einem Anteil vom 38,8 Prozent oder rund 2,5 Millionen Mitgliedern. Zur evangelisch-reformierten Kirche gehörten zu dem Zeitpunkt rund 2 Millionen Personen, dies entspricht einem Anteil von 30,9 Prozent. Beide grossen Landeskirchen verloren in den letzten zehn Jahren Mitglieder: Die römisch-katholische Kirche verzeichnete einen Rückgang um 3,7 Prozentpunkte, die evangelisch-reformierte Kirche musste ein Minus um 3,2 Prozentpunkten hinnehmen.
Zahl der Muslime nimmt zu
Die islamischen Glaubensgemeinschaften machten Ende 2010 einen Anteil von 4,5 Prozent aus, das sind 0,9 Prozentpunkte mehr als im Jahr 2000. Die jüdische Gemeinde blieb in den zehn Jahren mit einem Anteil von 0,2 Prozent stabil.
Die Strukturerhebung ist eine neue, 2010 im Rahmen der modernisierten Volkszählung eingeführte jährliche Stichprobenerhebung. Sie beruht auf einer Stichprobe des BFS von mindestens 200'000 Personen (2,7 Prozent der Wohnbevölkerung). Die Erhebung ergänze die Informationen der registerbasierten Bevölkerungsstatistiken im Volkszählungssystem, schreibt das BFS.
© sda
2 Meinungen zu "Zahl der Muslime nimmt zu"
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rattelbart
Dienstag, 19.06.2012, 16:02 Uhr hallo karo, Du kennst schon den Unterschied zwischen absoluten und relativen Zahlen? Die Zahl der Muslime nimmt im Verhältnis zu weil die Nichtmuslime, sprich meistens Christen, der Schweiz aus der Kirche austreten und nicht weil Horden von messerschwingenden Türken und Algerier brandschatzend in die Schweiz einfallen. -
karo12
Dienstag, 19.06.2012, 14:49 Uhr Wen wundert es? Sie werden ja herzlichst dazu eingeladen. ( gället sie Frau Somaruga) Bald sind sie auch im Bundesrat und haben Vertrauensposten in den Schweizer Migrationsbehörden. Pässe gibt es ja im Überfluss. Wenn ich gestern im "Gilli-TV" Zürich gehört habe was ein bestimmert Linkspolitiker verzapft hat, rausgelassen hat, so bekommt man Kopfschmerzen .Gut wenn der NAIONALRAT einer massiven Verschärfung des Asylgesetzes zugestimmt hat. Die Fage ist nur ob der Ständerat auch dafür ist oder ob er (wie leider so oft) sich wieder einmal mehr der vorwiegend SP-lastigen Schweizer Medienlandschaft beugt. Um es klarzustellen und keine Missverständnmisse aufkommen zu lassen: Meine Kritik richtet sich nicht gegen die Moslems bzw.ihrer Religion. , sondern in erster KLinie gegen die zur Zeit herrschende Schweizer Asylpolitik. Was hier abgeht ist eine Riesenschweinerei und leider auch eine Plattform für das rechtsextreme Gesindel welches bereits wieder in den Startlöchern auf ihre "grosse Chance" wartet.
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