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30.12.2012, 13:50 Uhr

Viele Asylsuchende verschwinden vor der Rückführung

Knapp die Hälfte der Asylsuchenden, die gemäss dem Dublin-Abkommen die Schweiz verlassen müssten, gilt als verschwunden. Diese Menschen können nicht in das für sie zuständige Land rückgeführt werden. Dies belegen Zahlen des Bundesamts für Migration (BFM).

Insgesamt sind seit Inkrafttreten des Dublin-Abkommens am 1. Januar 2009 bis Ende November 2012 23'250 Überstellungs-Entscheide rechtskräftig geworden. Diese Asylsuchenden hätten also in jenen Dublin-Vertragsstaat zurückgeschickt werden sollen, in dem sie ihr erstes Asylgesuch auf europäischem Boden gestellt hatten.

Wie die BFM-Zahlen jedoch zeigen, passierte dies in der Tat nur bei etwa 11'000 Personen. 1638 Asylsuchende konnten nicht überstellt werden, weil sie sich in medizinischer Pflege befanden, wegen strafrechtlicher Delikte in Haft sassen oder weil die Überstellungsfrist von sechs Monaten abgelaufen war. BFM-Sprecherin Gaby Szöllösy bestätigte von den Zeitungen "Zentralschweiz am Sonntag" und "Südostschweiz am Sonntag" genannte, neue Zahlen.

738 Personen mussten laut BFM nicht ausgewiesen werden, weil sie - animiert durch finanzielle Anreize - freiwillig in ihr Heimatland zurückkehrten. Es bleiben also rund 10'000 Asylsuchende übrig, die den Maschen des Dublin-Systems entgangen und untergetaucht sind.

Viele der Verschwundenen würden ausreisen, erklärte Szöllösy. In diesem Fall verlängert sich die Überstellungsfrist auf 18 Monate. Taucht die Person innert dieser Frist wieder auf, wird sie ausgeführt.

Wird sie aber danach aufgegriffen, ist eine Überstellung nicht mehr möglich. Dann wird eine Wiederaufnahme respektive ein Asylverfahren in der Schweiz eingeleitet.

© sda

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9 Meinungen zu "Asylsuchende verschwinden"

  • schriftzeichen
    Dienstag, 01.01.2013, 13:27 Uhr
    an Gastfreund: Das finde ich sehr schön und korrekt sich um Asylanten zu kümmern, bravo! Ich habe da und dort in meiner unmittelbaren Nachbarschaft versucht, Kontakte herzustellen, leider erfolglos. Unter den Asylanten die mich jeden Tag sehen, und die ich auch freundlich grüsse, bringen nur die wenigstens ein " Grüezi " über die Lippen. Das finde ich sehr schade, vielerorts probieren Einheimische Kontakte zu knüpfen und sehen keinen Erfolg. Entweder haben die Asylanten Angst vor uns oder finden es einfach nicht nötig, da wir Schweizer nun auch ein sehr schlechtes Image durch politische Agitationen von aussen u.zum Teil von innen erhalten haben. Fazit: Jeder Asylant ist ein Mensch wie ich, hat eine Seele und auch Verstand. Ich habe absolut Verständnis für ihre Lage, muss aber ehrlicherweise eingestehen, dass es unter ihnen möglicherweise mehr Spreu als Weizen gibt. Einfach schade - es ist wie überall,die schlechten Beispiele prägen das Bild und die guten verschwinden darunter. Kriminelle Elemente unter ihnen werden bestimmt nicht zurückgehen, da sie möglicherweise schon als Kriminelle von Zuhause weggeflohen sind und sie ihr Lynchjustiz in ihren eigenen Ländern kennen und sich hier in Sicherheit wiegen.
  • hopenotwar
    Dienstag, 01.01.2013, 12:15 Uhr
    ich kenne asylsuchende aber das sind alles schmarotzer, Menschen die meinen sie können her kommen, schnell ne Schweizerin schwängern und heiraten nur um zu bleiben. Die wo in ihrem Land kein Krieg haben sollen dahin zurück gehen. Nein ich bin nicht Ausländer hasser oder so, aber hallo ich reise auch nicht aus nur weil ich hier keinen Job finde und lass mich in anderen Ländern besser bedienen als die Einwohner des Landes. Das wir diejenigen aus schaffen wollen die nur für Unruhe und Stress sorgen ist normal. Kein Schweizer der nur Einbricht, Drogen verteilt, andere bedroht, kurz zum Verbrecher wird, würde in anderen Ländern wie ein King bedient. Der müsste auch wieder gehen. Also warum sollen wir alle dulden die hier verbrechen verüben? Ja es gibt auch Schweizer die man am besten Wegsperren sollte, weil sie nur verbrechen, Drogen, Mord im Kopf haben. Das hat mit der Herkunft nichts zu tun, alle die Verbrechen verüben, Morden, junge Menschen Drogenabhängig machen, Kinder zu Porno zwingen oder Sexuell missbrauchen um sich selber zu befriedigen, gehören da eingesperrt wo sie her kommen!
  • Gastfreund
    Montag, 31.12.2012, 17:32 Uhr
    Wovor haben die Ureinwohner der Schweiz so riesen Ängste??! Ich selber kümmer mich privat um 2 Asylsuchende und helfe ihnen, sie nehmen mir nichts weg! Einen Schweizer möchte ich mal im Urlaub sehen, den man im Ausland nicht freundlich behandelt oder bedient, wollen wir denn nicht allen Menschen gegenüber Menschlichkeit und Freundlichkeit zeigen. Warum der Hass gegenüber anderen Nationalitäten? mit einem Lächeln allen einen guten Rutsch ins Jahr 2013 wünsche.
  • savusavu
    Montag, 31.12.2012, 14:36 Uhr
    @ Stiftungsrat; Illegal bedeutet dass jemand nicht berechtigt ist sich in der Schweiz oder sonstwo aufzuhalten. Wie Sie sagen gibt es immer Rechte und Pflichten. Man sollte sich jedoch als Gast in einem fremden Land eben auch an die Pflichten halten. Und genau das ist etwas welches viele von unseren Gästen in der Schweiz eben gerade nicht einhalten und nur auf ihre Rechte pochen!
  • Stiftungsrat
    Montag, 31.12.2012, 13:11 Uhr
    Niemand ist illigal! Jeder Mensch, der existiert, existiert. Allein daraus ergeben sich Rechte und Pflichten. Jeder ist fast ueberall ein Auslaender. Manche halt auch zu Hause.
  • joggelijoggeli
    Sonntag, 30.12.2012, 17:47 Uhr
    Wieso sich über dies aufregen oder ärgern, war ja im vorherhein schon klar das viele abtauchen werden. ...und im weiteren besteht die Schweiz so o. so aus min. 70% Ausländer auch wenn viele davon den CH Pass haben.
  • floh2009
    Sonntag, 30.12.2012, 15:30 Uhr
    Ach nöööööö was für eine Überraschung. Wie sagt doch die SVP, es sollte Asyl Lager geben und die, die nicht aufgenommen werden sollten Innerhalb von einer Woche zurückgeschafft werden und zwar ohne das man denen noch Geld in den Arsch schiebt. Frohes neues Jahr.
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