Stiller Abschied von Walter Roderer
Wäre es nach Roderer gegangen, hätten sich seine Freunde zumindest bei einer grösseren öffentlichen Gedenkfeier in Zürich von ihm verabschieden können. So war es auch sein Wunsch gewesen, wie der Pfarrer Ernst Heller gegenüber "Blick.ch" erwähnt. Doch Witwe Anina entschied sich dagegen.
Nur sie und Roderers Bruder Kurt sollen an der Beerdigung Abschied von ihrem Walter nehmen dürfen. Ein Umstand, der langjährigen Weggefährten des Schauspielers sauer aufstösst. "Ich finde es seltsam, dass wir, die engsten Freunde, beim Begräbnis nicht dabei sein dürfen", wettert Bühnenpartner Hansjörg Bahl und Musikerin Suzanne Klee stimmt ergänzend zu: "Es ist wirklich bedauerlich, dass uns [der Abschied] verwehrt bleibt."
5 Meinungen zu "Roderers stiller Abschied"
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rehewe39
Donnerstag, 10.05.2012, 15:08 Uhr Rodis Heirat mit Anina war eine Zweckheirat. er hat keine eigenen direkten Nachkommen. Dass er Anina geheiratet hat, wurde ihm auch zT vorgeworfen. Aber er hat richtig gehandelt. Und die Heirat wurde über Jahre verheimlicht. Rodie wollte schliesslich sein Erbe nicht dem Staat vermachen. Anina will nun nicht noch durch die Medien "berühmt" werden. Bravo, sie handelt absolut richtig. Die rechten Freunde von Rodi, werden im Stande sein, selber eine Abschiedfeier zu organisieren. -
Sylphe1966
Donnerstag, 10.05.2012, 13:41 Uhr wenn es seinen freunden wichtig ist, ihm einen würdevollen abgang zu entrichten, dann sollen sie doch eine eigenständige gedenkfeier ausrichten... -
habibi70
Donnerstag, 10.05.2012, 12:45 Uhr Mein Beileid, war ein guter Schauspieler, finde es echt schade das sich seine Kollegen nicht von Ihm verabschieden können. Ich glaube nicht nur das es am Geld liegt. Aber diese Generation von Menschen haben eben noch ein echtes "Wert" Gefühl. Schade, dass dies bei manchen nicht mehr auffindbar ist. -
Schweizerland
Donnerstag, 10.05.2012, 11:56 Uhr Wer zahlt befielt. Es gibt immer wieder so beerdigungsgeile Typen, welche sich nur zur Schau stellen wollen und am Beerdigungs-Essen, auf Kosten anderer natürlich, sich die die Bäuche voll schlagen. Die Witwe Roderer hat das einzig Richtige getan, sie hat diesem Treiben einen Riegel vorgeschoben. -
newstrash
Donnerstag, 10.05.2012, 11:37 Uhr wenns nun mal sein letzter wille war, so sollte dies auch respektiert werden und die beisetzung so gestaltet werden, wie herr roderer sich das gewünscht hat. einer separaten, öffentlichen gedenkfeier steht ja nichts im weg...
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