Schweizer Krankenkassen im Test
Damit gewinne Sana24, eine Krankenkasse der Visana-Gruppe, den erstmals verliehenen "Effizienz-Preis" von comparis.ch. Auf dem zweiten Platz kommt die Kasse Atupri, die 3,7 Prozent der Prämieneinnahmen für ihre Verwaltung ausgibt, gefolgt von Provita mit 4,1 Prozent.
Ebenfalls als "effizient" stuft comparis.ch die Krankenkassen Visana und Aquilana ein, die je 4,3 Prozent der Prämieneinnahmen für die Verwaltung benötigen, sowie die Intras (4,4 Prozent) und die Assura (4,7 Prozent).
Deutlich tiefer als bei den nationalen Kassen sind die Verwaltungskosten bei den regional tätigen Krankenversicherern. In dieser Kategorie gewinnt Vita Surselva mit Sitz in Ilanz GR, deren Verwaltungskosten sich auf 1,6 Prozent der Prämieneinnahmen belaufen. Dahinter folgen Sodalis aus Visp VS mit 2,5 Prozent und die Sumiswalder Krankenkasse mit 3,2 Prozent. Gut schneiden weiter die regionalen Krankenkassen Vivacare (3,5 Prozent), Publisana (3,8 Prozent) und Klug (4,6 Prozent) ab.
Direkter Draht zu den Versicherten
Kleinere Krankenkassen seien lokal gut verankert, sagte comparis-Experte Felix Schneuwly gemäss Mitteilung. Dank ihres direkteren Drahtes zu den Versicherten und der allgemein tieferen Personal- und Infrastrukturkosten in ländlichen Gebieten könnten die regionalen Kassen günstiger arbeiten als die grossen national tätigen Versicherer.
Comparis.ch stützte sich bei der Erhebung auf die offiziellen Aufsichtsdaten für das Jahr 2011, welche insgesamt 28 Krankenkassen dem Vergleichsdienst zur Verfügung gestellt haben. Die Zahlen beziehen sich nur auf die obligatorische Krankenversicherung, nicht auf die Zusatzversicherungen.
© sda
6 Meinungen zu "Krankenkassen im grossen Test"
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Xafi
Mittwoch, 20.06.2012, 16:55 Uhr Bin mit allen Kommentaren der Schreibern total einverstanden. Bravo Karo12 und RobinHud ! Nur erreichen wahrscheinlich diese Berichte nicht die erwähnten Personen und die Comparis. In diesem Bereich herrscht in der Schweiz wahrlich eine Schweinerei. Ueberall werden wir über den Tisch gezogen und belogen. -
finnthai
Mittwoch, 20.06.2012, 13:36 Uhr @karo12, Herzlichen Dank für diesen Super Beitrag! Sie Sprechen Mir und sicher 90% der Schweizer Bevölkerung aus dem herzen! -
michalex
Mittwoch, 20.06.2012, 12:49 Uhr Es ist unverständlich, dass eine kommerzielle Privatfirma wie Comparis mit ihren subjektiven, bezahlten Vergleichsresultaten immer wieder kostenlose öffentliche Platformen findet um im Geschäft zu bleiben. Auch Comparis unterliegt ökonomischen Grundlagen und muss sich irgenwie finanzieren...................... -
karo12
Mittwoch, 20.06.2012, 12:44 Uhr Beim Wort „Krankenkasse“ platzt mir der Kragen. Ein Schandfleck im Schweizer Gesundheissystem auf dm Buckel des Patienten. Preisvergleiche von COMPARIS bringen nichts. Es ist Augenwischerei weil es die Ursachen für diese Prämienexplosion nicht aufzeigt. Die damalige SP-Bundesrätin RUTH DREYFUSS empfahl dem Schweizervolk, dringend das zur Abstimmung vorliegende „Krankenkassen-Revisionsgesetz“ anzunehmen, da dann die Prämien massiv sinken würden. Die Medien haben kräftig mitgeholfen und ins gleiche Horn geblasen. Damals betrug die Monatsprämie für die Grundversicherung ca. Fr. 70.- Heute rund sfr. 500.- also 7x höher. Tendenz steigend. Hat das etwas mit der „Teuerung“ zu tun ? nein, sondern nur mit Geldgier. Wir wurden belogen, beschissen und wieder einmal mehr über den Tisch gezogen. Aufgrund des Generationenwechsels ist die heutige Jugend natürlich nicht in der Lage die damalige Situation zu beurteilen. Sie kennt nur den aktuellen „Ist-Zustand“., Darauf wurde seitens Profithaie auch spekuliert. Comparis würde lieber mal die echten Ursachen dieser Prämienexplosion aufzeichnen, anstatt lediglich nur banale Preisvergleiche aufzuzeigen. Aber eben, auch COMPARIS arbeitet gewinnorientiert und manchmal hat man den Verdacht ( Entschuldigung COMPARIS wenn ich mich irren sollte) dass die Krankenkassen sebst hier ihre Fingerchen im Spiel haben und wenn nicht, dann halt eben die Pharma und entsprechende Aktionäre. Das Problem liegt an der übermässigen Gewinnsucht. Der Leibarzt des verstorbenen Kurt Felix hat es ja deutlich in einem Interview ausgedrückt: Wenn ein Krebsmedikament in der Herstellung zwischen Sfr. 8-12 kostet aber an den Patienten für Sfr. 1600.- verkauft wird, ist das mehr als Wucher. Würde eine kleine Firma ihre Produkte so vermarkten, käme sie vor Gericht und in den Kassensturz. Wenn ich in der Schweizer-Apotheke für lausige 10 Aspirin Fr.8.- bezahlen muss ( 80 Rappen/Stück) und ich im EU-Raum das identische Produkt für 3.50 Euro bekomme aber nicht 10 Stück sondern 20 (!) gibt es zu denken. Und jetzt aber aufgepasst. In den USA gibt es Aspirin in jedem Supermarkt. Jumbopaket : Kosten: $ 9.- Inhalt 500 Stück ( o.o18 Rappen/Stück) Nachdenken ist erlaubt. Ob nun diese Jumbopackung Sinn macht oder nicht ist ein anderes Kapitel., Doch es geht hier um den Endverkaufspreis. Und wenn jetzt der liebe Bürger noch etwas genauer überlegt, weshalb wohl der Direktimport von billigen Medikamenten aus dem Ausland in die Schweiz gesetzlich untersagt ist, braucht man nur noch 1 +1 zusammenzuzählen um zu erkennen, wer hier alles mitmischt. Krankenkassenvertreter, Aktionäre, Pharmaindusrie alle hocken sie drin in Ständerat, Nartionalrat Bundesrat und hoffen darauf dass die Preise steigen. Es sind dieselben welche auch die Benzinpreise künstlich oben halten. -
RobinHoodRobin
Mittwoch, 20.06.2012, 12:16 Uhr Comparis ist für jedermann erkennbar nicht neutral. Diese angeblich neutrale Beratungsfirma ist mittels Verträgen an die Krankenversicherer angeschlossen und bezahlt. Bundesrat Bersier ist fehlbar, handelt willkürlich und ist kein Stück besser als seine Vorgänger Bundesrätin Dreifuss, Couchepin und Didier Burkhalter. Sie respektieren den Willen des Volkes nicht. Nehmen zwar deren Kompetenz in Anspruch handeln dann aber gegen die abstimmende Bevölkerung. Denen ist es nicht bewusst, dass das Volk das Sagen hat und unsere Demokratie von unten, dem Volk, nach oben, den Angestellten, Beamten, Funktionären bis hin zu der Justiz zum Wohle des Volkes und nicht zu den Machtabsichten dieser vom Volk angestellten Beamten funktionieren muss. So schreibt es die Bundesverfassung vor. Jeder dieser Behördenmitglieder, welcher sich nicht daran hält, wie auch BR Bersier sind sofort abzusetzen infolge Amtsmissbrauch nach Art. 312 StGB. Wann kapieren dies endlich alle Schweizerbürger und -bürgerinnen? Es muss wohl zuerst so wie in Griechenland enden!?!?! Aufwachen bitte! Schauen Sie sich dazu folgenden Video unter www.ahv-ch.info sowie folgende LINK's an: http://www.youtube.com/user/redvond Demokratie soll das sein, dabei wäre es so einfach, sich von den Tyrannen zu befreien http://www.youtube.com/watch?v=Wo38Z1_4DVI Dr. Rath’s Aufruf gegen die EU http://www.youtube.com/watch?v=WnctzhX-elo&feature=channel Interview bei Schweiz5, Time to do vom 10.02.2012 mit Norbert Brakenwagen, Dr.iur. Peter Zihlmann und Harry J.Heutschi betreffend AHV/IV-Story http://sosheimat.wordpress.com/2012/03/27/aufdecker-als-geisteskrank-abgestempelt/#respond http://www.youtube.com/watch?v=w1TonmfzxUM&feature=related Seehofer gibt zu, dass die Pharmalobby die Politik beherrscht, befiehlt DIE SCHWEIZER GESUNDHEITSMINISTER HANDELTEN UND HANDELN AUCH HEUTE NOCH GENAU GLEICH WIE IN DEUTSCHLAND DER FEHLBARE SEEHOFER, WELCHER ERST VOR ZWEI JAHREN ZUR BELOHNUNG FÜR SEIN KRIMINELLES HANDELN ZUM OBERSTEN BAYER GEWÄHLT WURDE. AUCH DIE DEUTSCHEN PENNEN UND TRÄUMEN ANSTATT AUFZUWACHEN UND ZU HANDELN. http://www.ktipp.ch/themen/beitrag/1035541/Schwarzmalerei_um_Krankenkassen-Reserven?logout Schwarzmalerei der Krankenkassenreserven, Kommentar von RobinHood in Saldo Nr. 2 2009 DESHALB HABEN UND ERLEBEN DIE SCHWEIZER JEDES JAHR ERNEUT UNGERECHTFERTIGTE PRÄMIENAUFSCHLÄGE!!! SIE WERDEN ABGEZOCKT UND MERKEN ES NICHT EINMAL!!! -
innerschweyz
Mittwoch, 20.06.2012, 11:18 Uhr Eine Computerstimme auf der Gebührenpflichtigen Nummer mit dem Hinweis: "Für Deutsch wählen Sie die Taste..., haben Sie Fragen zu Ihrer Prämienrechnung drücken Sie die Taste...etc. etc.". Dazu Fahrstuhlmusik in Endlosschlaufe bis nach gefühlten 20 Minuten endlich ein Mensch am anderen Draht ist. Dies ist sicherlich billiger zu unterhalten, als ein Aussenstellennetz mit direktem Kontakt zu den Versicherten. Gerade Comparis sollte sich dessen bewusst sein und bei solchen Statistiken entsprechend berücksichtigen. Möglicherweise bezahlt hier der Kunde mehr, wenn er einmal einen telefonischen Kontakt zur Kasse herstellen will. Vielleicht ist es ja aber auch so gewollt, denn gerade an diesen "computerstimmen einsetzenden" Billigkassen verdient sich Comparis eine goldene Nase. Jede Offerte die über Comparis gerechnet wird, bedeutet eine Provision für Comparis!
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