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06.12.2012, 17:00 Uhr

EU geht gegen Steuerflucht vor

Die EU-Kommission hat den 27 EU-Mitgliedsstaaten ein stärkeres gemeinsames Vorgehen gegen Steuerflucht empfohlen. Derzeit würden in der EU Steuern in Höhe von schätzungsweise einer Billion Euro entzogen, sagte EU-Steuerkommissar Algirdas Semeta.

Die Kommission empfahl, "Steuerparadiese" besser zu identifizieren und auf nationale "Schwarze Listen" zu setzen. Nicht-EU-Staaten wie die Schweiz müssten überzeugt werden, sich an EU-Standards zu halten.

"Künstliche" Unternehmenskonstruktionen, die nur der Steuervermeidung dienten, sollten nicht mehr erlaubt werden. Die EU-Kommission will zudem selbst kontrollieren dürfen, inwieweit ein Verhaltenskodex in Steuerfragen von den EU-Staaten angewendet wird.

Die EU-Staats- und Regierungschefs hatten die EU-Kommission im März damit beauftragt, Pläne zum Kampf gegen Steuerhinterziehung auszuarbeiten. Die Vorschläge von Steuerkommissar Semeta werden in einem nächsten Schritt nun von den EU-Finanzministern sowie dem EU-Parlament beraten.

© sda

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3 Meinungen zu "Schweiz auf "Schwarzer Liste"?"

  • Rattenfaenger
    Sonntag, 09.12.2012, 10:26 Uhr
    Dieser suspekte Algirdas Semeta soll sich schleichen und uns Schweizer in Ruhe lassen. Vor seiner Tür hat's genügend Dreck.
  • SixFeetUnder
    Freitag, 07.12.2012, 09:16 Uhr
    Statt sich zu überlegen, was man tun könnte, um in der EU hohe Steuern zu vermeiden, versuchen die Bürokraten und Sesselfurzer - die noch nicht einmal demokratisch legitimiert sind - , anderen souveränen Staaten vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. Man könnte ja mal anfangen, bei diesen Knallköpfen zu sparen. Eine Kürzung des EU -Budgets um 50% wäre ein guter Anfang. Die EU und insbesondere deren Kommission sind in der jetzigen Form Institutionen, die man ganz schnell ganz tief vergraben sollte .... viel tiefer als nur six feet under!!!
  • jaweisch
    Freitag, 07.12.2012, 07:57 Uhr
    JaJa, wenn man schon nichts im Griff hat, sollen wenigstens die Anderen dafür Gerade stehen. Und, wie wärs wenn man vor der eigenen Haustür einmal aufwischen würde ? Ich denke, es gibt genug Möglichkeiten das EU-Steuer-Geld offiziell einzusparen. Vorausgesetzt man hat das entsprechende Kleingeld dazu. Auch hätte ich gerne gewusst, wieviele Regierungsmitglieder ihre Honorare in Sicherheit brachten. Wieviel, Wohin und Wie.
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