"VIP"-Art-Basel geht zu Ende
Im Communiqué schreiben die Messeverantwortlichen von "starken Verkäufen" während der ganzen Messewoche, in allen Preislagen. An der weltweit wichtigsten Kunstmesse werden alle Kunstgattungen und -richtungen gezeigt, auch raumfüllende Installationen und Werke mit zweistelligen Millionen-Preisschildern.
Die 43. Art Basel war am Dienstag eröffnet worden. Neu war nicht nur der erste, sondern auch der zweite Tag reserviert für besonders wichtige - und kaufkräftige - Kundschaft. Auch wurden die Vernissagekarten strikter vergeben. Darüber waren im Vorfeld nicht nur positive Reaktionen zu lesen gewesen.
Im Abschlusscommuniqué indes zieht die Messe eine positive Bilanz der strengeren Publikumsselektion: Die meisten Aussteller hätten ausgezeichnete Resultate, mehr profunde Gespräche und wertvolle neue Kontakte rapportiert. Sie zitiert durchwegs begeisterte Aussteller, die Sachverstand und Fairness des Publikums loben.
Auch die weltweit wichtigsten Kunstmuseen hätten Leute nach Basel delegiert, schrieben die Art-Verantwortlichen weiter. Die diesjährige Art versammelte über 300 Galerien mit Werken von über 2500 Künstlerinnen und Künstlern aus 36 Ländern von sechs Kontinenten.
Die Anziehungskraft der Art lockt auch immer mehr Parallelveranstaltungen von Dritten nach Basel. Darunter ist die "Liste", die nach ihrer 17. Ausgabe am Montag insgesamt 13'000 Besuchende vermeldete.
© sda
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