Cancellara startet beim Zeitfahren
"Ich hätte gestern heimfliegen können, aber ich bin ein harter Mann", sagte Cancellara am Montag vor Journalisten. Zwar seien die Schmerzen an der geprellten Schulter gross, aber er fühle sich besser. "Jede Stunde, die vergeht, ist okay. Aber der Schmerz ist da."
Am Sonntag konnte sich der Profi der Verletzung wegen nicht aufs Velo schwingen, wie "Blick.ch" berichtet. Montagnachmittag will er aber zumindest einen Versuch unternehmen.
Der Berner war im olympischen Strassenrennen am Samstag in der entscheidenden Rennphase in einer Kurve auf die rechte Schulter gestürzt. Dabei erlitt er eine schwere Prellung mit Einblutung in die Muskeln.
Zunächst hatte Cancellara befürchtet, sich die Schulter gebrochen zu haben. Er habe das gleiche Gefühl gehabt wie nach seinem Sturz am 1. April bei der Flandern-Rundfahrt, erklärte der Radprofi. Damals war er auf dieselbe Schulter gestürzt und hatte sich einen vierfachen Schlüsselbeinbruch zugezogen.
"Diese Erfahrung hilft mir jetzt, weil ich weiss, dass es damals schnell aufwärts ging", betonte Cancellara an der Pressekonferenz. Die Form sei da und die Ausgangslage jetzt nur einfach anders als angenommen. Doch der Radstar ist zuversichtlich: "Wichtig ist, dass ich mental arbeite und vorwärts schaue".
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