Ob Bungee Jumping oder Safari zu Fuß - das Angebot für Touristen auf der Suche nach einem Adrenalinkick wird weltweit nicht nur immer größer, es nimmt auch immer bizarrere Formen an. In China wurde vor einem halben Jahr ein gläserner Skywalk eröffnet, über den Besucher in schwindelerregender Höhe spazieren. Und im neuseeländischen Christchurch gibt es ein Unternehmen, das Abenteuerlustigen die Möglichkeit bietet, mit Kampfpanzern Autos zu überrollen.
Wie aber kann der Nervenkitzel in einem Land gesteigert werden, in dem die Armee ohnehin zum alltäglichen Anblick gehört? In Israel hat man sich da ein recht ungewöhnliches Angebot für Touristen einfallen lassen, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut.
So zeigen israelische Siedler in Gush Etzion auf der Westbank Besuchern, wie es sich an der Demarkationslinie lebt – nicht etwa, indem sie sie in ihre Häuser einladen oder den Fremden aus ihrem Alltag berichten, sondern indem sie ihnen zeigen, wie man Terroristen erfolgreich bekämpft.
Touristen greifen selbst zur Waffe
Wie das israelische Nachrichtenportal ynetnews berichtet, erzählen die Siedler den Urlaubern Geschichten von gewalttätigen Auseinandersetzungen und simulieren das Töten von Terroristen. Die Tagesgäste kommen aber keineswegs nur, um sich passiv unterhalten zu lassen. Wer hier ist, kann auch selbst zur Waffe greifen, um sich mit imaginären Feinden zu messen.
Auf einem Tisch liegen verschiedene Schusswaffen und Munitionsgürtel für die Besucher bereit. Als Zielscheiben dienen Pappbilder grinsender Terroristen. Drastisch schildern die Mitarbeiter des Übungsplatzes, die früher alle in Eliteeinheiten der israelischen Armee gedient haben, gefährliche Konfliktsituationen und geben eine kurze Einführung in den Gebrauch der Waffen. Auf ihr Signal hin wird geschossen.
"Das ist Teil ihrer Erziehung"
Laut Sharon Gat, der den Übungsplatz leitet, waren Touristen oft enttäuscht, wenn sie von ihren Reiseführern hörten, sie seien hier nicht in Gefahr. Nun kämen Interessierte aus aller Welt, um diese "einzigartige Erfahrung" zu machen.
Ein Mindestalter erfordert die Teilnahme an der Lektion nicht. So berichtet ynetnews etwa von Michel Brown, der aus Miami mit seiner Frau und seinen drei Kindern gekommen ist, um ihnen "Werte zu vermitteln". Stolz beobachtet der 40-jährige Banker seine fünfjährige Tochter beim Schießen und sagt: "Das ist Teil ihrer Erziehung. Sie sollte wissen, woher sie kommt und ein Gefühl dafür bekommen".
13 Meinungen zu "Touris lernen Terroristen-Töten"
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Spielfreudig
Dienstag, 26.06.2012, 15:04 Uhr Und noch etwas, Theo39: ich habe durch meine Kirchengemeinde Juden/Israelis kennen gelernt, und ich kann Dir sagen: Sie sind genauso Menschen wie Du und ich, nur dass sie aufgrund ihrer traurigen Geschichte mit Krieg so vertraut sind (sein müssen). Ich habe einen Juden in meiner Gemeinde gehabt, der hat durch deutsche Menschen im Holocaust seine gesamte Familie verloren. Protestierst Du auch DAGEGEN? Und wie vielen jüdischen Familien geht es ähnlich, dass sie durch dt. Politik in der Vergangenheit noch immer traumatisiert sind? Fühlst Du auch mit DIESEN Menschen mit oder nur mit Deiner eigenen Familie? Das wäre ganz schön ungerecht. Ich möchte Dich ganz herzlich und eindringlich bitten, mal über dies alles wenigstens ernsthaft nachzudenken und dafür offen zu sein, über Juden/Israelis eine andere Meinung anzunehmen. -
Spielfreudig
Dienstag, 26.06.2012, 14:54 Uhr Hallo Theo39! (Es dürfen sich auch alle anderen angesprochen fühlen, die Theo39s Meinung teilen!) Ich möchte Dir eine Frage stellen: Was geschah im letzten Jahrhundert hier in Deutschland mit Juden? Ich denke, Du bist informiert darüber, was damals gelaufen ist, und ich hoffe, dass Du deshalb wenigstens halbwegs nachvollziehen kannst, dass gerade wir als Deutsche mit unserer dunklen Geschichte eher die Versöhnung mit Israel suchen sollten, anstatt gegen dieses Land aufzuhetzen!! So, wie Du Dich hier über Israel äußerst, könntest Du glatt zum zweiten Hitler werden, wenn Du diese Schiene weiterfährst! Willst Du das? Ich verstehe es, wenn Du Zorn dagegen hast, wenn die Israelis in ihrer Politik Fehler machen, aber tut das nicht jedes Land? Den anderen Nationen wird wegen ihrer Fehler noch lange nicht ihr Existenzrecht streitig gemacht. Warum dann bei Israel?? Noch dazu: Wenn die Israelis in einer Sache so handeln, dass Du es nicht verstehst: Kennst Du ihre Motive und Beweggründe genauer? Oder hast Du wenigstens versucht, die Israelis in ihrem Handeln besser zu verstehen? Wenn nicht, dann ist es von Dir echt ungerecht, die Israelis wegen ihres Handelns derart zu verurteilen!!! Ich finde wirklich, Du solltest Deine Einstellung mal gründlich von bis hinten überdenken! Israel braucht keine weiteren Feinde, sondern Freunde. Hast Du Dich mal über die Geschichte dieses Volkes genauer informiert? Dann würdest Du wissen, dass es von Anfang seiner Existenz an ständig von anderen Völkern bekämpft und fast ausgerottet wurde. Und viel zu oft aufgrund von schlimmen Verleumdungen vonseiten feindlich eingestellter Menschen, die nicht wussten, was sie da überhaupt von sich gaben. Hast Du dagegen auch schonmal protestiert?? Wenn nicht: Warum nicht?? Hat dieses Land nicht genauso das Recht, zu existieren und zu leben wie andere Völker auch?? Wie kannst Du da es diesen Menschen verübeln, wenn sie gegen ihre Feinde besonders streng vorgehen (oder wenn sie politische Fehler machen)?! Denn anders bei anderen Nationen, wenn diese Krieg haben, ist Israel auch heute noch ständig von der Ausrottung des eigenen Volkes bedroht. Hör Dir nur mal an, wie lautstark der iranische Präsident Achmadinedschad für die Auslöschung Israels von der Landkarte plädiert und wer alles dieses Ziel teilt! Das sind nicht wenige ausländische Politiker!! Und Hitler hatte auch mal klein angefangen, indem er genauso gegen die Juden hetzte, wie Du es hier gerade tust. Du weißt hoffentlich, was das Ende von diesem Lied war. Ich habe vor einigen Jahren ein Sprichwort gelesen, das genau Deine Äußerung beschreibt: "Wird der Jude geprügelt, schweigt die Welt. Prügelt der Jude, schreit die Welt." Darüber sollten wir alle mal gründlich nachdenken, was das eigentlich heißt, und ob wir nicht wenigstens mal versuchen sollten, uns so zu benehmen, dass dieses Sprichwort wenigstens nicht auf Deutschland zutrifft? Ich wünsche es mir sehr. Wieder einmal zeigt sich, dass auch dt. Menschen aus der Geschichte ihres Landes nichts gelernt haben. Welch eine Schande für Deutschland, wenn man noch heute solche Hetze gegen Andere betreibt. -
daddyof3
Dienstag, 26.06.2012, 13:38 Uhr Shalom. was für Typen sind das denn, die da als Zielscheibe dienen müssen? Palästinenser ? Nazis ? Oder haben die auch noch andere "Feindbilder" ? -
Quaternion
Dienstag, 26.06.2012, 13:33 Uhr Möge dieser Kochtopf niemals überkochen... Sonst wird uns allen bald hören und sehen vergehen. Alle schauen blind zu. Keiner ist Mutes oder Willens dieser Gefahr diplomatisch die Stirn zu bieten. Und die Geschichte beginnt wieder einmal sich zu wiederholen... Und der Mensch lernt einfach nicht dazu. Armutszeugnis für unsere selbstdeklarierte Intelligenz. -
theo39
Dienstag, 26.06.2012, 13:23 Uhr hi leute, offene beiträge , gefällt mir. aber vorsicht, hier sitzen leute die euren beitrag sperren könnten, wenn es zu bezogen wird. nach wie vor ist das für mich das gefährlichste land der welt. ich weiss von was ich rede, hatte viele auslandseinsätze. hier vom leder zu lassen, geht leider nicht. sonst wird nicht nur mein beitrag gesperrt sondern auch mein account. alle nationen sollten ihr augenmerk auf dieses land richten. warum ? weil es nicht kontrollierbar ist. somit steht dieses land auf der skala der gefährlichsten länder ganz oben wenn nicht sogar allein ganz oben. um etwas zu diesem bild zu sagen, dass bild ist in ordnung. nur die frau gegen ein mann austauschen und einen anderen subtext darunter. werde dieses land ums v....... niemals in meinem leben besuchen. ich werde nie verzeihen, was diese menschen meiner familie angetan haben und genauso ist es bei denen auch. um es einmal bildlich übertrieben darzustellen. irgendwann steht ein j... mit durchgeladenen waffe an den kopf gehalten vor einem knienten familievatern und drückt ab. wenn ihr die figuren ersetzt durch länder oder politik, es wird immer das selbe bild heraus kommen. vielleicht erlebe ich dies nicht mehr aber meine kinder. das macht mir angst. erinnert euch oder fragt nach, es ist das einzigste land auf erden, was noch nie in frieden gelebt hat. egal was ihr gelernt habt in der schule oder im tv täglich seht ist bei weiten nicht die wahrheit. "nur der sieger schreibt geschichte". lange rede kurzer sinn. fazit: dieses land widert mich an.... -
Donnerlittchen
Dienstag, 26.06.2012, 13:22 Uhr sicher etwas makaber das die Geschichte in Israel passiert aber das ist ja nun nicht das einzige Land auf der Welt wo man als Touri ohne grossen Aufwand für ein paar Euro/Dollar mit scharfer Munition ballern kann
- Safari
- Hotel Hamburg
- Mietwagen
- Kreuzfahrten
- All inclusive
- billig fliegen
zu Reise




































