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11.07.2012, 17:11 Uhr

Olympia im Eva-Kostüm: Der "Playboy"-Fluch

(mgb/jfi) - Der "Playboy" hat es wieder getan: Bereits zum dritten Mal bietet das Männermagazin den Lesern sein "Olympia-Special". Pünktlich zu den Spielen 2012 in London zeigen sich fünf deutsche Sport-Hoffnungen im Eva-Kostüm. Ob sich das positiv auf den Medaillen-Spiegel auswirkt? Vor allem Einzelsportlerinnen konnten nach ihrem Playboy-Shooting in den vergangenen Jahren nicht unbedingt mit positiven Leistungen glänzen.

In der August-Ausgabe des "Playboys" zeigen sich diesmal Beate Gauss (Schießen), Christina Schütze (Feldhockey), Christin Steuer (Wasserspringen), Regina Sergeeva (Rhythmische Sportgymnastik) und Angela Maurer (Schwimmen Langstrecke) ohne lästige Trainingsklamotten, dafür im sexy Gold-Outfit oder gleich ganz hüllenlos. Hübsch sind sie, die deutschen Medaillen-Hoffnungen für London 2012. Doch vor allem die Athletinnen in den Einzeldisziplinen dürften es schwer haben mit Edelmetall, wenn man einen kleinen Blick in die Vergangenheit wirft.

Zu den Jubiläumsspielen 2004 in Athen startet der "Playboy" die erste Ausgabe seines Sport-Specials mit Fanny Rinne (Hockey), Kathy Radzuweit (Volleyball) und Britta Heidemann (Fechten). Die Bilanz der drei Sportlerinnen: Einmal Gold für Fanny Rinne und die Hockey-Nationalmannschaft, ein neunter Platz für die Volleyballerin Kathy Radzuweit und Mannschafts-Silber für Fechterin Britta Heidemann. Letztere scheitert 2004 im Einzel, holt dafür vier Jahre später in Peking, ohne "Playboy"-Shooting, in der gleichen Disziplin Gold.

Vier Jahre später, bei den olympischen Spielen in Peking, zeigt sich ein ähnlicher Trend. Die besten Platzierungen holen die Sportler-Häschen mit der Mannschaft: Katharina Scholz kann mit dem Hockey-Team den Erfolg von Fanny Rinne zwar nicht wiederholen, sie landet auf Platz vier, dafür holt Nicole Reinhardt im Kajak-Vierer Gold. Enttäuschend dagegen sind die Leistungen von Judoka Romy Tarangul (Aus im Achtelfinale und Niederlage in der Trostrunde) und Seglerin Petra Niemann. Sie schafft es in der Laser-Radial-Klasse nur auf Platz 15.

Doch egal wie Beate Gauss, Christina Schütze, Christin Steuer, Regina Sergeeva und Angela Maurer zwischen dem 27. Juli und 12. August in London abschneiden werden, eines dürfte sicher sein: Mit diesen Fotos gibt es sicherlich eine Extra-Anfeuerung durch die männlichen Sport-Fans.

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9 Meinungen zu "Olympia und der "Playboy"-Fluch"

  • ElStupido
    Donnerstag, 12.07.2012, 15:31 Uhr
    Begrenzt kreative Fotos und nur direkte oder in Interviews eingebaute Werbung Der Playboy is und bleibt echt ´n Wurschtblatt.
  • wolfi10
    Donnerstag, 12.07.2012, 14:03 Uhr
    diese zurechtretouchierten Bilder finde ich so erotisch, wie ein Fahrrad
  • schieber1
    Donnerstag, 12.07.2012, 12:34 Uhr
    @Donnerlittchen Ich gebe Dir vollkommen Recht.
  • schieber1
    Donnerstag, 12.07.2012, 12:33 Uhr
    Mir gefallen diese jungen Damen. Ich hoffe nur, sie wurden entsprechend entlohnt und ich wünsche jeder noch eine Medaillie bei den Spielen in London.
  • schieber1
    Donnerstag, 12.07.2012, 12:32 Uhr
    @Miluu Mal eine ganz bescheidene Frage: Wie siehst Du denn aus wenn Du die Sportlerinnen als hässlich bezeichnest.
  • Donnerlittchen
    Donnerstag, 12.07.2012, 10:40 Uhr
    sie haben mit sicherheit mehr Geld bekommen als sie für eine Medaille bekommen würden. Und die Fotos können sich sehen lassen.

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