Hamburg erwartet 217 Olympioniken
Mit an Bord wird unter anderem Goldmedaillengewinner Eric Johannesen aus dem erfolgreichen Ruder-Achter sein, wie Florian Frank vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) am Montag in Hamburg mitteilte. Auch Turner Fabian Hambüchen und 12 der 18 siegreichen Hockey-Herren docken im Hamburger Hafen an.
Die Hockey-Herren hatten bereits in der Nacht zum Sonntag ausschweifend ihren Finalsieg gegen die Niederlande an Bord der "MS Deutschland" gefeiert. Der Kapitän des Schiffs nahm das den "Gold-Jungs" aber nicht übel und akzeptierte ihre Entschuldigung.
"Es war schon eine schöne Feier. Zum Schluss ist ein bisschen was kaputt gegangen, aber ich denke das kann man verschmerzen", sagte Andreas Greulich am Montag der Nachrichtenagentur dpa. "Wenn man vier Jahre lang trainiert, geht natürlich auch emotional einiges los", sagte Greulich. Es sei aber nur "Kleinkram" bei der Party kaputt gegangen. "Das sind so Sachen, die man echt verschmerzen kann. Wir waren alle auch mal jung."
Insgesamt 25 der 44 deutschen Medaillen, darunter neun goldene, sind mit den Sportlern an Bord des Schiffs. Die Besatzung hat für das Team einiges vorbereitet. "Wir haben zwei, drei Überraschungen dabei. Wir haben auch die Torten mit den Wunderkerzen und es kommen noch die olympischen Ringe dazu aus Schokolade", erzählte der Kapitän.
Auch seine Crew soll in Hamburg eine Medaille erhalten. Die Gewerkschaft Verdi plant, die Besatzung damit für ihr engagiertes Verhalten gegen eine drohende Ausflaggung zu würdigen.
Teils wegen Platzmangels an Bord des Schiffs, teils wegen weiterer Verpflichtungen kehren nicht alle der 391 deutschen Olympioniken mit der "MS Deutschland" zurück. In Hamburg rechnen die Veranstalter mit bis zu 10.000 Besuchern bei der Ankunft. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und DOSB-Präsident Thomas Bach wollen die Sportler empfangen. Auch ehemalige Olympioniken wie Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler und Zehnkämpfer Frank Busemann werden dabei erwartet.
3 Meinungen zu "Hamburg erwartet Olympioniken "
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lbbwler
Dienstag, 14.08.2012, 09:31 Uhr In t-online steht die folgende Meldung: "Das Land Baden-Württemberg investiert von 2011 bis 2016 rund 410 Millionen Euro in die Sportförderung im Südwesten. Allein dieses Jahr fließen 68 Millionen Euro unter anderem an Vereine, Sportschulen und in die Schaffung spitzensportfreundlicher Arbeitsplätze, wie das Kultusministerium am Montag in Stuttgart mitteilte. Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) gratulierte zugleich den baden-württembergischen Teilnehmern bei den Olympischen Spielen in London zu ihren Leistungen." Füpr den Breitensport bleibt dabei aber nichts übrig. Und BaWü geht es inzwischen auch nicht mehr GUT! Der Länderfinanzausgleich sei Dank. Und dann fällt reihenweise der Sportunterricht an weiterführenden Schulen aus. Aber....eine Ministerin "sionnt" sich in der Sportförderung. GANZ KLASSE. Frage: Wieviel von diesen 410 Millionen geht dann an Funktionäre und ihre Annehmlichkeiten?????? -
Alinghi
Montag, 13.08.2012, 17:05 Uhr Das nenne ich mal stilvoll reisen und einen krönenden Abschluss der Spiele! Tolle Idee! -
woodstein
Montag, 13.08.2012, 15:26 Uhr Eine nette Idee... Ich habe leider keine Zeit, sonst würde ich glatt hingehen. :-)
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