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Die schwersten Flugzeugunglücke

01.06.2009: Ein französisches Verkehrsflugzeug auf dem Weg von Rio nach Paris stürzt am Pfingstmontag mit 228 Menschen an Bord über dem Atlantik ab. Der Airbus A330-200 der Air France, der in eine heftige Unwetterfront geraten war, verschwindet plötzlich von den Radarschirmen - als Unglücksursache wird später ein vereister Geschwindigkeitsmesser ausgemacht. Die Ermittler gehen zudem von einem Pilotenfehler aus, weil die Crew die Maschine nach Ausfall des Geräts steil nach oben gezogen hatte, obwohl ein Sinkflug angezeigt gewesen wäre. Daraufhin kam es durch zu geringe Geschwindigkeit zum Strömungsabriss.

Das Flugzeug war wie geplant um Mitternacht deutscher Zeit in Rio de Janeiro gestartet. Um 03.30 Uhr gab es den letzten Kontakt mit der brasilianischen Flugkontrolle. Vor dem Absturz verschickte die Maschine mehrere automatische erzeugte Systemmeldungen, die auf fehlerhafte Geschwindigkeitsanzeigen hindeuteten. Nach dem Absturz konnten nur 43 Opfer geborgen werden, die restlichen Passagiere wurden auf dem offenen Meer nicht gefunden. Der Zustand der Toten deute laut der Ermittler darauf hin, dass der Airbus schnell an Höhe verloren habe und noch in der Luft zerbrochen sei.

An Bord befanden sich 228 Menschen aus 32 Ländern, darunter 28 Deutsche, und zwölf Besatzungsmitglieder.

Alle News vom: 1. Dezember 2011 Zur Übersicht: Nachrichten
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Sie lesen gerade: Die schlimmsten Abstürze. Flugzeugkatastrophen mit vielen Toten seit dem Jahr 2000.