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29.12.2012, 10:07 Uhr

Indiens Premier Singh: Mein tiefstes Beileid

Neu Delhi (dpa) - Indiens Premierminister Manmohan Singh hat der Familie und den Freunden des verstorbenen Vergewaltigungsopfers sein tiefstes Beileid ausgesprochen: "Ich bete für den Frieden der verstorbenen Seele und hoffe, dass ihre Familie die Kraft haben wird, diesen schmerzlichen Verlust zu ertragen".

Der Premierminister rief die Menschen im Land dazu auf, die durch den brutalen Fall wachgerüttelten Emotionen für einen gesellschaftlichen Wandel zu nutzen. "Sie mag ihren Kampf ums Überleben verloren haben, aber es liegt an uns sicherzustellen, dass ihr Tod nicht umsonst war", erklärte er. Ihr zu Ehre müssten nun konkrete Schritte unternommen werden, um Frauen Schutz und Sicherheit im Land zu gewährleisten.

Diese Debatte solle "leidenschaftslos" geführt werden - auch wenn er Verständnis habe für die Energie der Jugend. Die Regierung untersuche derzeit das Strafmaß für Vergewaltiger. Singh rief alle Politiker und die Zivilgesellschaft dazu auf, ihre Einzelinteressen zurückzustellen, "um Indien zu einen nachweislich besseren und sicheren Ort für Frauen zu machen"

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7 Meinungen zu "Indiens Premier Singh trauert"

  • schlabuffke
    Mittwoch, 02.01.2013, 11:24 Uhr
    Die Menschen, als auch die unterschiedlichen Volksgruppen leben viel enger aufeinander als bei uns. Im Verhältnis zur Population sind die Inder sehr tolerant und friedlich. Ich war viele male da und hab auch mal ein Jahr dort gelebt. Sicherlich ist Sexualität dort mehr unterdrückt als bei uns. Wäre das bei uns passiert, hätte man in orientalischen Ländern gesagt: Typische westliche Dekadenz! Man braucht nur auf sein eigenes Land zu schauen und sieht, die schrecklichsten Dinge können überall passieren!
  • Kasperltheater
    Montag, 31.12.2012, 11:52 Uhr
    er sollte nicht trauern, sondern dafür Soirge tragen, dass solche Dinge nicht mehr vorkommen. Also Gsetzte dafür schaffen, dass diesen Dingen Einhalt geboten wird.
  • Wahlviech
    Sonntag, 30.12.2012, 17:29 Uhr
    Ein Premier, der nicht "trauert", hat wenig Aussichten, wieder gewählt zu werden. Das war auch bei Merkels NSU-Heuchelei nicht anders.
  • alleshalbsoschlimm
    Sonntag, 30.12.2012, 16:08 Uhr
    Was sind das bloß für Männer, denen Vergewaltigung Spaß macht? Da es in Indien die Todesstrafe gibt, sollte sie auch angewendet werden, da es sich hier um den schlimmst möglichen aller Fälle handelt. Das wäre der erste wichtige politische Schritt in die richtige Richtung. Mit solchen Verbrechen sollte kein Mensch "Verständnis" haben, auch nicht, wenn ein naher Verwandter solch eine Greueltat begeht, wie jemand an anderer Stelle gepostet hat.
  • lovzi
    Samstag, 29.12.2012, 11:00 Uhr
    Indien sollte man erst mal als Tourist meiden. Dann muss die WO Indien abstrafen und - falls wir dummen Deutschen, bzw. die Politiker hier, immer noch Entwicklungshilfe zahlen, rigoros streichen, sofort. Das ist eine Schande in einer angebl. Demokratie. Indien muss auf den Weg eiern gerechten Gleichstellung der Frauen hingezwungen werden. Leider bringen die hier lebenden Inder oft diese kriminelle Freuenfeindlichkeit auch noch in unser Land.
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