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22.05.2012, 07:18 Uhr

Linke-Chef Ernst bringt weibliche Doppelspitze ins Gespräch

Berlin (dpa) - Nach dem Verzicht von Oskar Lafontaine auf eine Kandidatur für den Parteivorsitz hat Linke-Chef Klaus Ernst ein weibliches Führungstandem ins Gespräch gebracht. Möglicherweise brauche die Linke nun eine Frauenspitze, sagte Ernst am Dienstag auf einer Regionalkonferenz in Berlin.

"Zwei Männer haben wir ja schon gehabt." Es müssten Frauen mit Ausstrahlung auch in die alten Bundesländer sein.

Prominente Linke-Politiker haben für diesen Mittwoch zu einer Pressekonferenz in Hannover eingeladen, auf der möglicherweise weitere Kandidaturen für die Vorstandswahlen Anfang Juni bekanntgegeben werden. Teilnehmen werden die nordrhein-westfälische Landesvorsitzende Katharina Schwabedissen, Parteivize Katja Kipping, Bundesgeschäftsführerin Caren Lay, Vorstandsmitglied Brigitte Ostmeyer und die Bundestagsabgeordneten Jan van Aken und Thomas Nord.

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Schwabedissen hat bereits ihr grundsätzliches Interesse an einer Kandidatur signalisiert. Kipping hatte letzte Woche einen neuen Personalvorschlag für den Fall angekündigt, dass es zu keiner einvernehmlichen Lösung zwischen Oskar Lafontaine und Dietmar Bartsch kommen sollte. Der frühere Parteivorsitzende Lafontaine hatte am Dienstag seinen Verzicht auf eine Kandidatur erklärt. Einzige Kandidaten für die neue Doppelspitze mit mindestens einer Frau sind damit derzeit Fraktionsvize Bartsch und die sächsische Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann.

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456 Meinungen zu "Lage der Linken "sehr ernst""

  • EnricoCaruso
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:56 Uhr
    strolchi, ist doch klar , ob links oder grün, leben müssen sie und ihre Familien immer. Nur von der Aufwandsentschädigung der Nachgeordneten kann niemand leben. EC.
  • musicman1942
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:44 Uhr
    Die SED-Nachfolge-Pseudo-Bolschewiken, mit ihren bisherigen zahlreichen "Führern", haben hoffentlich bald ausgedient. Der eine HÜH,der andere HOTT. Das müßte jedem denkenden Menschen in Deutschland klar sein. Die PIRATEN kann man,mindestens noch derzeitig,auch nicht ernst nehmen. Sie klauen sich von der einen und anderen Partei paar Details,haben aber selbst kein vernünftiges Konzept. Jedenfalls gibt es für mich momentan keine Partei,der ich meine Stimme zur Wahl geben würde .....
  • Strolchbuddy
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:37 Uhr
    Damit ist wohl DIE LINKE endgültig gespalten und wird sich durch Bartsch in eine reine Ostpartei entwickeln. Ich bin bei der Gründung in DIE LINKE eingetreten, weil ich das pöstchengerangele der GRÜNEN leid war. Jetzt passiert das gleiche bei DER LINKE. Warum ist nur "der Vorsitz" immer so wichtig, sollte es nicht das Programm sein? Und das war gut und ist es vielleicht auch noch, nur erkennt sdas kaum noch jemand!
  • vanessa3003
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:31 Uhr
    EnricoCaruso ach -vanessa-das mußt du alles nicht so ernstnehmen . ###### Ach Enrico...ich nehme vieles nicht so ernst, auch nicht den detlef oder den klaus, den jochen auch nicht so...aber hitzig is heute schon, oder?
  • EnricoCaruso
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:19 Uhr
    Ach -vanessa- das mußt du alles nicht so ernstnehmen . diese linken Selbstdarsteller sind niemals der Wahrheit verpflichtet, weder politisch noch sonst im Leben. Das fängt bei Lafo an , geht über Wagenknecht bis in die entlegenste Schwanzspitze . Raus kommt immer nur warme Luft. EC.
  • Salemaleikum
    Mittwoch, 23.05.2012, 17:17 Uhr
    Am Besten auflösen diese Partei. Die hat ihre große Zeit schon hinter sich!! Im Westen ist sie jetzt auf jeden Fall erledigt. Da gibt es mittlerweile anspruchsvollere Konkurrenz.
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