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16.06.2012, 20:21 Uhr

SPD will Wahlalter auf 16 Jahre senken

Berlin (dpa) - Die SPD will das Wahlalter bei Kommunal-, Landes-, Bundestags- und Europawahlen auf 16 Jahre absenken.

Das beschloss der erstmalig zusammengetretene Parteikonvent, das höchste Beschlussgremium zwischen Parteitagen. Die Sichtweisen von Jugendlichen müssten im politischen Handeln immer mitgedacht werden. Dafür sei es wichtig, dass Jugendliche sich einmischten, sagte Parteivize Manuela Schwesig. Ein Einmischen könne man aber nur dann erwarten, wenn es auch einen konkreten Effekt habe.

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552 Meinungen zu "SPD will Wahlrecht mit 16"

  • Redzero
    Mittwoch, 25.07.2012, 15:49 Uhr
    Ich weiß nicht wieso sich hier so viele über die Herabsetzung des Wahlalters aufregen? In der EU herrscht ohnehin die reinste Diktatur. und als hätten die meisten über 18 einen besseren "Durchblick" über politische Vorgänge oder seien weniger manipulierbar... *lol* aber ich stimme zu, dass eine Herabsetzung des Wahlalters unter den momentanen Voraussetzungen wahrscheinlich auch nicht viel nützen würde. Da müsste zuerst noch an ganz anderen Baustellen gearbeitet werden... zb. Abschaffung eines diktatorischen Bildungssystems, Neustrukturierung pseudopädagogischer Ideologien, Überarbeitung der Lehrpläne, andere Erziehung... Ich denke dann wäre sicher schon einiges möglich und junge Menschen gehen bekanntlich auch an vieles viel Unbefangener heran...
  • bourg
    Mittwoch, 25.07.2012, 11:59 Uhr
    Die SPD hofft halt auf mehr Stimmen - das war doch schon seinerzeit bei der Einführung der Volljährigkeit ab 18 der Fall. Am besten auch gleich den Führerschein dazu und die Sache wird rund. So langsam gehen der SPD die Ideen aus.
  • Venge211
    Mittwoch, 25.07.2012, 11:45 Uhr
    Schöne Selbsteinschätzung, daß Wähler, die kaum oder keine Verantwortung für irgendetwas tragen, wohl SPD wählen würden...
  • otto1956
    Mittwoch, 25.07.2012, 11:39 Uhr
    Die Umfallerpartei SPD will das Wahlrecht mit 16, Frau Schwesing von der SPD MV greift sehr gern Themen der Linkspartei auf und stellt diese als SPD Erfindung dar. Ist die SPD im Bund in Regierungsverantwortung werden die Vorschläge sehr schnell zu den Akten gelegt. Der Lügenbaron Münte von der SPD sagte doch einmal unverblümt: Was scherrt mich das Gerede vor der Wahl nach der Wahl. Die SPD ist verantwortlich für Hartz 4, für die Auslandseinsätze der Bundeswehr und trägt damit eine Mitschuld an den gefallnenen Soldaten und an den Zivilen Opfern in diesen Ländern. Die SPD will immer aber macht oder kann nicht über ihren Schatten springen. Schnell wird das Thema Mindeslohn auf die Tagesordnung erhoben, in Regierungsverantwortung werden dann diese heiklen Themen zerredet und zum Schluß bleibt nur Luft übrig. So wird es auch sein mit dem Wahlrecht mit 16 Jahren. Diese Umfallerpolitik sei es beim Wahlrecht, Hartz 4, Mindeslohn und Euro-Krise wird dem Wahlmüden Bürger noch schrecklich aufstoßen und der Kanzlerin Nutzen. Achso wenn der SPD nichts mehr einfällt gibt es ja noch die Themen Linkspartei, NPD und die Kanzlerfrage der drei machtbessenen Männern Steinbrück, Gabriel und Steinmeier.
  • Libertas01
    Mittwoch, 25.07.2012, 11:21 Uhr
    Mit 18 ist man volljährig und muss für alles was man macht und tut auch die komplette Verantwortung übernehmen, also bis dahin stehen die Jugendlichen in der Obhut ihrer Eltern. Und wenn ich die Jugend mir heute so recht betrachte, frage ich mich, ob sie wirklich schon reif sind für so eine große Verantwortung. Viele kommen, oder mitachten mutwillig, noch nicht einmal mit den einfachen Regeln unserer Gesellschaft Klar.
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