Ex-Kanzler Gerhard Schröder in illegale Parteispende verwickelt
Darüber hinaus wurde Schröders Kanzler-Wahlkampf 1998 nach "Panorama"-Recherchen auch aus der niedersächsischen Staatskanzlei heraus geplant und organisiert, was nach Einschätzung des renommierten Düsseldorfer Verfassungsrechtlers Prof. Martin Morlok "eindeutig verfassungswidrig" war. Der damalige Chef der Staatskanzlei und heutige Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Frank-Walter Steinmeier, wusste offensichtlich von diesen verfassungswidrigen Aktionen und billigte sie. Das belegen seine Paraphen auf diversen Schriftstücken aus der Staatskanzlei Hannover, die dem Magazin vorliegen. Auf Anfrage teilte Steinmeier schriftlich mit, dass etwaige politische Aktivitäten "außerhalb der dienstlichen Verantwortung dieser Mitarbeiter erfolgten".
Die bisher unbekannte Spende zugunsten von Gerhard Schröder in Höhe von 150.000 DM wurde anscheinend ebenfalls aus der niedersächsischen Staatskanzlei heraus organisiert, wie Dokumente aus dem Jahr 1998 belegen, die dem Magazin vorliegen. Mit diesem Geld wurden offensichtlich Anzeigen für Gerhard Schröder in der "Welt", "Welt am Sonntag" und der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" geschaltet. Maschmeyer blieb dabei anonym, das Geld floss offenbar über einen Strohmann zu den Verlagen, wobei maßgeblichen Funktionsträgern in der SPD die Strohmannkonstruktion anscheinend bekannt war. Das sollen Dokumente belegen, die dem Magazin vorliegen. Eine solche Konstruktion sei eindeutig illegal, so Verfassungsrechtler Morlok. Die SPD hätte auf so ein "Strohmann-Modell" niemals eingehen dürfen.
Frank-Walter Steinmeier, dessen Zeichnungskürzel sich auf den Dokumenten findet, antwortete schriftlich auf die Anfrage des Magazins: "Ob überhaupt, von wem und an welchen Empfänger Geld überwiesen wurde, entzieht sich meiner Kenntnis." Maschmeyer teilte mit, er könne sich an einen solchen Vorgang "nicht erinnern".
450 Meinungen zu "Verbotene Spende für Schröder?"
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FaithNoMoreXO
Mittwoch, 21.12.2011, 16:50 Uhr Da kann man sich schon fragen wo denn hier der empörte Wutbürger bleibt. Aber ach es geht ja um die SPD-Seilschaften, die wohl nächste Regierungspartei. Kritik nicht gestattet. Schon gar keine Selbstkritik. -
wersrobi
Mittwoch, 21.12.2011, 16:17 Uhr wieso gibt es sooo großzügige einzelspender an die führende politiker? ist ist für mich klar das da vorteile in guter-hoffung zu erwarten sind???? alles ohne hintergründe??? das glaube ich nicht. -
taigawutz
Freitag, 06.05.2011, 13:26 Uhr (Ergänzung zu Taigawutz, S. 64:) Ja und ob nun so ein r Carsten Maschmeier ist Kapitalist oder so ein Walter Ulbricht ist ein technokratischer / bürokratischer Mauer-Mann, - es ist doch egal, für welches System so einer was falsch verspricht (, ganz schlauer dann). Ja, wenn die sind kriminell, dann auf den Mond mit dene, schnell, oder in den Knast. Denn dann ist bestimmt gut verbannt diese Last!! -
taigawutz
Freitag, 06.05.2011, 12:32 Uhr (Ergänzung zu Taigawutz, S. 64:) Bei dem Lügenbaron Walter Ulbricht (, so ein alter Wicht), der einst behauptete, niemand wolle eine Mauer bauen, da wußten die ostdeutschen Leut' vermutlich zumindest, woran sie sind. Und die einstige Bundesregierung von Gerhard Schröder?? Kommt diese nun bald vor Gericht??
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