Cloud-Service für die Brustkrebs-Diagnose
Die Methode des Projekts "Global Neural Network Cloud Service For Breast Cancer" (zu deutsch: "Weltweiter neuraler Cloud-Netzwerk-Service für Brustkrebs") ist dabei für die Patientinnen gar nicht so kompliziert. Zuerst muss die Test-Kandidatin, wie Wettbewerbs-Veranstalter Google berichtet, eine Feinnadelbiopsie über sich ergehen lassen.
Die Untersuchung, die offenbar den minimalsten Eingriff zur Diagnose der Krebsart darstellt, galt bisher als die am wenigsten zuverlässige. Mit diesen Ergebnissen füttert die Nachwuchsforscherin jedoch ihr künstliches neurales Netzwerk. Das digitale Diagnose-Werkzeug sammelt nicht nur die Daten und vergleicht sie, sondern kann auch komplexe Muster erkennen. Zudem ist das Analyse-Tool lernfähig und umso leistungsfähiger, je mehr Ergebnisse ihm zur Verfügung stehen.
Bisher liegen dem Cloud-Service 6.800 Untersuchungsdatensätze vor, was die erstaunliche Vorhersagewahrscheinlichkeit für die Krebs-Erkrankung von 99,1 Prozent ermöglichte. Vom Erfolg ihres Services zeigt sich Brittany Wenger deswegen überzeugt. "Je mehr Daten ich bekomme, umso höher ist die Erfolgsrate. Damit ist es [das Diagnose-Werkzeug], denke ich, bald für die Krankenhäuser einsatzbereit," sagte Brittany Wenger "NBC.com".
Den Vergleich mit bisherigen Standard-Analyse-Programmen braucht der speziell entwickelte "Global Neural Network Cloud Service For Breast Cancer" nicht zu fürchten. "NBC.com" zufolge sind die Resultate des Cloud-Dienstes um gute 4,97 Prozent aussagekräftiger als die der konventionellen Konkurrenten.
Egal was aus dem Projekt wird, die harte Arbeit hat sich für den Teenager aus Lakewood Ranch in Florida schon jetzt gelohnt: Wenger gewann den Hauptpreis in ihrer Altersklasse beim "Google Science Fair". So konnte die 17-Jährige sich nicht nur über Forschungsreisen im Wert von 50.000 US-Dollar (gut 40.000 Euro) und einem Praktikum bei einem Wettbewerbssponsor freuen, sondern auch über eine zehntägige Reise auf die Galapagos-Inseln.
73 Meinungen zu "17-Jährige erfindet Krebstest"
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soesterlady
Mittwoch, 07.11.2012, 10:35 Uhr ach die entdecken immer und dann wird doch nichts raus -
LodiDodi
Freitag, 21.09.2012, 16:29 Uhr Meine sehr liebe Tante und eine total fröhliche Mutter eines 16-Jährigen Freundes von mir sind wegen ihrer Brustkrebserkrankung gestorben! Man sollte diese Junge Frau dringend mit allen Mitteln unterstützen, wenn sie solche Fälle, wie ich sie erlebt habe, verhindern kann. Außerdem gilt es jawohl als selbstverständlich, sich angemessen über dieses Thema zu unterhalten und sich in einer solchen Diskussionsrunde nicht zu streiten oder falsche Thesen in den Raum zu werfen! ("Brustkrebs verschwindet in den meisten Fällen von alleine..." und sowas...) -
Radfahrerin
Dienstag, 31.07.2012, 14:50 Uhr @junge Eltern Seite 7 "Brustkrebs verschwindet in den meisten Fällen von alleine" Ja. Unter der Erde. -
Treibsand
Montag, 30.07.2012, 12:49 Uhr @Aeneas90 Es steht doch außer Frage, dass der Körper viele Fähigkeiten hat. Es gibt etliche Fälle, die ähnlich dem von Dominik P. gelagert sind. Blöderweise wird dieses Gebiet von etlichen Scharlatanen zum Kohlemachen missbraucht! Und: Die Behandlung von Krebs durch den Facharzt bringt mehr Chancen als nichts tun - und wenn man dazu alternativen ausprobiert, wird kein Arzt etwas dagegen haben. Ganz im Gegenteil! Je ausgeglichener der Patient, umso besser. Das ist aber keine neue Weisheit. -
Aeneas90
Montag, 30.07.2012, 12:30 Uhr @ Treibsand: Doch, sowas kommt vor, hier ein Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=HJeQkkly6kQ bei 23:38 geht es um jemanden mit Gehirntumoren, ist sehr interessant :-) -
Treibsand
Montag, 30.07.2012, 08:13 Uhr "Wenn die Menschen wüssten das gesunde Gedanken und Vorstellungen heilen, würden die Pharmakonzerne alle Pleite gehen..." Wieder so ein Gesundbeter. Möget ihr (insbesondere "JungeEltern", "SeelenOeffner" und "SumseBee") vom Krebs verschont bleiben - mit Heilfasten und Gedankenpflege allein hat noch keiner den Krieg gegen Krebs und Metastasen gewonnen. -
NurZuschauer
Sonntag, 29.07.2012, 17:22 Uhr die überschrift auf der startseite verspricht mehr,als der artikel liefert
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