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09.02.2013, 12:41 Uhr

Vorsicht bei Apotheken im Netz

Berlin (dpa/tmn) - Eine seriöse Apotheke fragt bei verschreibungspflichtigen Medikamenten nach einem Rezept und berät den Kunden. Diese Regel gilt auch für Apotheken, die ausschließlich über den Versand verkaufen.

Seriöse Versandapotheken verlangen bei der Bestellung rezeptpflichtiger Medikamente die postalische Zusendung eines Rezeptes. Außerdem sind sie gesetzlich zur telefonischen Kundenberatung verpflichtet. Darauf weist der IT-Branchenverband Bitkom hin. Die Hotline muss mit pharmazeutischem Fachpersonal besetzt sein. Oft gebe es zusätzlich eine Beratung per Mail oder Fax.

Zudem sollten im Impressum der Versandapotheke alle wichtigen Informationen von der Adresse über den Namen des verantwortlichen Apothekers bis hin zur Telefonnummer, der Aufsichtsbehörde und der zuständigen Apothekenkammer aufgelistet sein.

Preise bei Versandapotheken meist günstiger

Im Internet finden Verbraucher eine Übersichtsliste aller derzeit rund 3.000 zugelassenen deutschen Versandapotheken. Es gibt dem Verband zufolge aber auch Apotheken aus bestimmten anderen europäischen Ländern mit einer Versanderlaubnis für Deutschland.

Ausschlaggebend für eine Bestellung bei einer Versandapotheke ist meist der Preis. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten dürfen Apotheken Rabatte von bis zu 50 Prozent des vom Hersteller empfohlenen Preises geben - bei rezeptfreien Arzneimitteln sogar darüber hinaus.

Für das Einsenden von Rezepten gewähren Versandapotheken ihren Kunden oft Freiumschläge oder erstatten die Portokosten.

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42 Meinungen zu "Vorsicht bei Apotheken im Netz"

  • Wahlviech
    Donnerstag, 11.04.2013, 17:15 Uhr
    Was nützt eine "Verpflichtung", wenn diese Beratung trotzdem nichts taugt? Die Qualität der Beratung ist auch in niedergelassenen Apotheken oft zweifelhaft. So hat ein alteingesessener Apotheker in Obernkirchen SHG mir den Rat erteilt, die Beipackzettel grundsätzlich wegzuwerfen, die sind seiner Meinung nach nur für die Versicherung gedacht. Das hätte ich online sicher NIE zu hören bekommen.
  • strathmann
    Samstag, 02.03.2013, 12:22 Uhr
    Also mich interessiert nicht der nackte Preis des Medikaments sondern der Gestehungspreis frei Haus. Wenn ich einen Sensationspreis durch enorme Versandkosten finanzieren soll, ist das Schwindel. Medikamente per click sind eine durchaus segensreiche Erfindung. Man muss nur wissen wo sie wirklich günstig sind und nicht nur scheinen.
  • CertoAmoLaMiaVita
    Sonntag, 24.02.2013, 08:42 Uhr
    @Wahlviech: "Aber doch immer, denn wo die VK fehlen, stecken sie dann in den Preisen drin. Die kochen auch nur mit Wasser." ____________ Bei meinem gestern angeführten Beispiel sind keine Versandkosten angefallen und das Medikament kostete kaum mehr als die Hälfte dessen, was ich in einer Apotheke vor Ort dafür bezahlt hätte. Du scheinst um jeden Preis Recht haben zu wollen, bist aber offensichtlich nicht wirklich gut informiert.
  • Wahlviech
    Samstag, 23.02.2013, 17:39 Uhr
    Aber doch immer, denn wo die VK fehlen, stecken sie dann in den Preisen drin. Die kochen auch nur mit Wasser. Ich bestelle dort wo der GESAMTPREIS mit VK stimmt. Wo wie bei medpex und Co die Preise kaum günstiger sind UND VK anfallen, kann ich mir die Bestellung auch sparen. WENN, dann ipill oder medikamente per click.
  • CertoAmoLaMiaVita
    Samstag, 23.02.2013, 12:27 Uhr
    @Wahlviech: "Das ist Unsinn! Immer besteht eine Mindestabnahme bevor es soweit ist. Ehrenwort." ____________ Nicht immer.
  • Wahlviech
    Samstag, 23.02.2013, 12:24 Uhr
    Das ist Unsinn! Immer besteht eine Mindestabnahme bevor es soweit ist. Ehrenwort.
  • CertoAmoLaMiaVita
    Samstag, 23.02.2013, 12:19 Uhr
    @Wahlviech: "So kommt es, dass manche Artikel eben doch "fremdbestellt" werden, weil die Preisdifferenz selbst durch die Versandkosten nicht aufgefressen wird..... " ____________ Bei vielen Versandapotheken ist der Versand kostenfrei.
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