Bei manchen Problemen können Männer einfach nicht mitreden. Denn welches männliche Wesen weiß schon etwas über Menstruationsbeschwerden oder wie schmerzhaft eine Blasenentzündung tatsächlich ist? Wir haben für Sie typische Frauenprobleme und -krankheiten unter die Lupe genommen, verraten Ihnen alte Hausmittel und sagen, wann Sie zum Arzt gehen sollten.
Blasenentzündung
Die Harnröhre der Frauen ist deutlich kürzer als die der Männer. Das führt dazu, dass Bakterien viel schneller in die Blase der Frauen gelangen. Die Folge sind schmerzhafte Blasenentzündungen.
Frauen leiden viel häufiger an dieser lästigen Krankheit als Männer. Die Statistik sagt, dass jede zehnte Frau pro Jahr mindestens eine Harnwegsinfektion hat - jede fünfte Frau sogar mehr als drei Blasenentzündungen. Schuld daran sind meistens aufsteigende Bakterien aus dem Magen-Darm-Bereich, aber auch ein geschwächtes Immunsystem, bestimmte Sexualpraktiken oder Probleme im Bereich der Harnröhre können dazu führen, dass die Blase zwickt.
Wenn der Verdacht auf eine Blasenentzündung besteht, sollte man besser nicht selber herumdoktern, sondern sich schnelle Hilfe beim Arzt holen. Denn im schlimmsten Fall drohen bei nicht behandelten Infektionen auch Nierenprobleme oder eine Blutvergiftung. Unterstützend sollten Sie viel trinken - beispielsweise Bärentraubenblättertee - und ihren Urin säuern (mit Vitamin C), damit sich die Bakterien in der Blase nicht weiter vermehren können.
Experten raten, vorbeugend täglich viel zu trinken (zwei bis drei Liter), regelmäßig die Blase zu entleeren, die Füße und den Unterleib immer warmzuhalten und nach dem Geschlechtsverkehr direkt auf die Toilette zu gehen. Bei der Intimpflege sollten sie besser auf Seifen verzichten, um den Säureschutzmantel nicht anzugreifen.
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