Schulerfolg leicht gemacht
Viele der Maßnahmen kosten kaum Zeit und Aufwand, denn den Autoren geht es um die kleinen Lebensstil-Änderungen, die oft viel bringen. Ein paar der kleinen "Alltagshelfer" aus dem Ratgeber stellen wir Ihnen hier vor.
Jonglieren und Einrad-Fahren
Ein guter Gleichgewichtssinn und Körperbeherrschung schlagen sich in den Noten nieder. Wer körperlich geschickter ist, dem fällt das Lernen, Verstehen und Anwenden des Schulstoffes leichter, so die Autoren. Der Grund: Es bilden sich viele neue Verbindungswege zwischen den Nerven und neue Nervenkreuzungen im Gehirn. Den positiven Effekt untermauern mehrere Studien. Zum Beispiel stärkte ein zwölfwöchiges Jonglier-Training, das Versuchspersonen ohne Jonglier-Erfahrung absolvierten, nachweislich ihre Nervenzellen. Den konkreten Zusammenhang von Balance und Schulerfolg macht auch eine Untersuchung an 3.000 hessischen Schulkindern deutlich, die verschiedene Gleichgewichtstest durchführen mussten. Es zeigte sich, dass die Noten der Schüler umso schlechter waren, je schlechter sie den Gleichgewichtstest bewältigt hatten. Ein Hobby wie Jonglieren oder Einrad-Fahren ist deshalb ideal. Und weil es zusammen einfach mehr Spaß macht: Gauklergruppen für Kinder gibt es eigentlich in fast jeder Stadt.
Mein Hund, mein liebster Lernkumpane
Tiere sind nicht nur tolle Spielkameraden für Kinder – sie können auch beim Lesenlernen helfen. Diese erstaunliche Erkenntnis erklären die Autoren in ihrem Buch folgendermaßen: Bello bewertet die Leistung nicht, korrigiert nicht, lacht das Kind nicht aus und hört in der Regel aufmerksam, geduldig und interessiert zu. Das gibt Selbstvertrauen, vor allem Kindern mit einer Leseschwäche oder schüchternen Mädchen und Jungen.
7 Meinungen zu "Schulerfolg leicht gemacht "
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Shun
Freitag, 03.09.2010, 12:26 Uhr Mann, sind hier etwa nur meckernde und pessimistische Deutsche oder extrem Linke, die das bloße Geld ausgeben für Konsumartikel an sich schon für eine große Sünde halten? Ich finde die Ideen nicht schlecht und einige sind doch super begleitend zu einer normalen Entwicklung, oder nicht? Ich konnte mich, wenn ich etwas gegessen habe, schon immer besser konzentrieren - egal was es war und auch egal wie spannend etwas war. Bin ich jetzt ein Studien geschädigts Wesen dass in ein abgelegenes Bergdorf gehört, wo es sich 1 Monat lang von den Gemüse- und Obstsorten ernähren soll, dass ich selbst anbaue?? -
beerchen
Freitag, 03.09.2010, 12:21 Uhr Wenn die Schule durch Eltern und Schulpolitik wieder ein Ort des Lernens werden kann, dann haben die Schüler/innen auch die Möglichkeit Erfolg zu haben. Heute wird das Lernen in den allermeisten Schulen ganz klein geschrieben, wenn überhaupt noch formuliert. Diese Professoren wollen doch nur ihr Buch verkaufen und es hört sich doch auch cool an; nur ein bisschen "spielen" und man ist schlau! ha,ha,ha!!!!! Zum Lernen gehört einfach ein gewisses Maß an Eigenmotivation, die bei sehr vielen Schülern/innen heute fehlt. Da kann der Lehrer noch so viele "Häschen" aus dem Hut zaubern, der Lehrer muß sich trotzdem anhören, wie heute oftmals üblich "ei Alter ich hab` keinen Bock auf Schule" ! Man muß akzeptieren, dass lernen und schlau sein heute keine erstrebenswerten Fähigkeiten mehr sind. Schüler/innen, die tatsächlich noch das Ziel haben viel zu lernen und schlau zu werden(sie gibt es selbst heute noch, leider viel zu wenig) haben in den heutigen Schulen die schlechtesten Lebensbedingungen. Sie werden von den nicht lernen wollenden Mitschülern gemobbt, angefeindet und sogar tätlich angegriffen. Alles mit Rückendeckung der Schulleitungen, Eltern und der Schulbehörden. Ganz zu schweigen von den Medien, die Land ab, Land auf allen Schulpflichtigen zeigen, "Lernen ist langweilig und doof". Den Jugendlichen ist nicht in erster Linie ein Vorwurf zu machen, denn sie lernen von den Erwachsenen und machen das nach. Die Vermutung liegt täglich näher, dass weder ein Großteil der Eltern noch die Politik schlaue Kinder haben wollen. Für diese Eltern ist Erziehung, Hilfe und Betreuung viel zu arbeitsintensiv; wobei da auch schon viele nicht mehr wissen wie es überhaupt geht. Für die Politiker, die ausschließlich für die Industrie, die Manager und Reichen da sind, ist es natürlich viel lukrativer, wenn die Bevölkerung von nichts mehr eine Ahnung hat, denn sie alle können dann machen was sie wollen um ihren eigenen Vorteil durchzusetzen und kein Bürger geht auf die Barikaden!!!! Auch diesen beiden "Professoren" geht es ausschließlich um Geld. (verkauf des Buches)! -
valbone
Freitag, 03.09.2010, 11:59 Uhr @Materialrest warum so motzig!? Was in dieser Zusammenfassung steht, bestätigen einem sehr viele mit Kindern arbeitende Menschen, ob es nun Lehrer sind oder Erzieher oder Kinderpsychiater: wenn man lernt und dabei so viele Verküpfungen erzielt wie möglich, kann man das Gelernte schneller abrufen und behält dies auch allgemein länger!!! @Kassandra: woher rührt denn dieses Ergebins? Durch viele und breit gefächerte Erfahrungen?? Wohl kaum. Gesunde Ernährung, viel Schlaf sind bestenfalls unterstützende Maßnahmen. Jedem dürfte "Lernen lernen" ein Begriff sein, oder? Kaugummi kauen ist auch deshalb so gut, weil durch das Ständige Kauen das Gehirn auch mehr Sauerstoff zugeführt bekommt. Leider wusste man das in meiner Schulzeit nicht zu würdigen, denn ich habe für´s Kaugummi Kauen einen Tadel bekommen... Sehen Sie, Frau K., ich hatte damals doch Recht!!!:) -
kasandra
Freitag, 03.09.2010, 10:53 Uhr ganz einfach, dafür braucht man kein buch: früh schlafen gehen, ordentliches frühstück, wenig fernsehen/computer. der rest kommt von selbst. wer's nicht glaubt probierts aus. ahhh ich vergaß: natürlich die super-schlau-und-glücklich-mach-genetisch-rumpfusch-pille-ohne-nebenwirkungen
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