Einige Tablet-Computer können Risiko für kleine Patienten sein
Einer Studie von Neurologen der Universität Michigan in Ann Arbor zufolge können die Tablet-Computer die Einstellungen von magnetisch gesteuerten Absaugern der Hydrozephalus-Babys verändern, die überschüssige Flüssigkeit aus den Hirnhöhlen pumpen. Allerdings wies das Team den Einfluss auf die Pumpenventile nur bei unmittelbarer Nähe von unter fünf Zentimetern nach. Eine Rolle spielte auch, ob der Tablet-Computer abgedeckt war oder nicht, heißt es in der August-Ausgabe des Fachblattes "Journal of Neurosurgery: Pediatrics". Der Artikel wurde am Dienstag veröffentlicht.
Das für die Studie untersuchte iPad 2 sei keineswegs das einzige Gerät, dessen magnetisches Feld Ventileinstellungen vor- oder zurücksetzen könne, schreiben Jennifer Strahle und Kollegen. Der gleiche Effekt sei in der Nähe von Kernspintomographen, Fernsehgeräten und magnetischen Spielsachen festgestellt worden.
Im jüngsten Fall wurde das Team durch eine vier Monate alte Patientin aufmerksam. Ihre Mutter hatte eigenen Angaben zufolge an ihrem iPad 2 gearbeitet, während sie das Töchterchen auf dem Schoß hielt. Durch die Nähe des Tablet-Computers schaltete das Ventil der kleinen Hydrozephalus-Patientin auf eine höhere Gangart um. Im Gegensatz zum ersten iPad enthalten neuere Modelle Magnete für die Abdeckung des Bildschirms.
Das Team nahm hunderte Labormessungen vor und fand, dass ein iPad 2 ohne Abdeckung die verwendeten Shuntventile in 67 Prozent der Fälle verändert, wenn es ihnen bis zu einem Zentimeter (cm) nahe kommt. Wenn das iPad 2 mit einem Smart Cover bedeckt war, sank die Gefahr für Veränderungen an dem Ventil bei 1 cm Abstand auf 58 Prozent, bei bis zu 2,5 cm Abstand auf 5 Prozent. Bei einer Distanz von fünf Zentimetern sei der Effekt zwar nicht mehr nachweisbar, schreibt das Team, sollte aber dennoch beachtet werden.
12 Meinungen zu "iPad gefährlich für Kinder?"
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Saschisch1
Donnerstag, 05.07.2012, 09:31 Uhr @rciner: Es gibt auch viele andere Möglichkeiten außerhalb einer 30 Monatigen EM Finanzierung :D :D ich habe zum Beispiel beim Defekt eines privaten Arbeitsgerätes eine Teilzahlung plus restliche Aufteilung auf 6 Monate mit 0% gemacht (nicht Media Markt oder Saturn!). Genau so auch das "Leasen" oder "Vorkaufen" über eine Bank, bei der man dann unverzinst Schulden hat. Ansonsten kann man auch nochn gesicherten Kredit nehmen. Die Möglichkeiten sind quasi unendlich. -
rcniner
Mittwoch, 27.06.2012, 11:27 Uhr @Saschisch hm auch ohne 0% Finanzierung zahlst du an dem Gerät minimum 3 Jahre und das jeden Monat ;-) Da ist die Frage: Was lohnt sich mehr? Erst sparen und alles auf einmal ausgegen, oder per Raten zahlen und das dann auch sehr lange... (Muss jeder selber wissen) -
nanthiya
Mittwoch, 27.06.2012, 11:23 Uhr Da hat sich der Wasserkopf von Samsung ja wieder was tolles einfallen lassen. -
Saschisch1
Mittwoch, 27.06.2012, 10:42 Uhr Wenn ich schon wieder hip und trendy lese... Das hat meißt mit Neid, Unverständnis oder sonstwas zu tun. So Sachen sind doch in Zeiten von 0% Finanzierungen nun wirklich für jeden leistbar. Die Meldung? Seltsam, ich weiß noch, als es hieß, wir werden durch Wireless LAN-Verbindungen so arg geschädigt, inzwischen krächzt da auch keiner mehr nach. Leben und leben lassen, auch Obst kann für jeden gefährlich sein, da man plötzlich eine Allergie dagegen entwickelt haben könnte. -
Papa2037
Mittwoch, 27.06.2012, 10:41 Uhr Stimme Rambay 100%ig zu, absolut sinnlos. -
Athrun825
Mittwoch, 27.06.2012, 10:29 Uhr Ist die Wissenschaft wirklich schon so weit "runtergekommen"? Rauszufinden dass ein magnetisches Ventil schaltet, wenn ich einen Magneten hinhalte. Das ist ja mehr als lächerlich.... Dann muss ich halt die magnetischen Ventile abschirmen (StW. MU-Metall); bei Medizingeräten denke ich ist eine Abschirmung gegen äussere Einflüsse sowieso eine elementare Grundanforderung... Denn mit statischen magnetischen Feldern muss man immer und überall rechnen: In Lautsprechern, Kopfhörern, kleinen Spielzeugen mit Elektromotor, Gegenden in denen natürliche magnetische Materialien herumliegen, Spielzeugmagnete, Werkzeuge (selbst einfache Schraubenzieher), usw usf. -
Mama45
Mittwoch, 27.06.2012, 10:11 Uhr dmhvader Die trinken meist 4 Liter am Tag und quellen deshalb auf.
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