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Sonnenschutzmythen - welche stimmen wirklich?

VonMiriam Walker

Eines wissen alle: Sonnenbrand ist gefährlich. Aber nur wenige kennen die wahren Fakten rund um das Thema Sonnenschutz. Oder wissen Sie, ob solariumgebräunte Haut vor der Sonne geschützt ist und ob man sich auch unter Wasser verbrennen kann?

Wir informieren Sie über den Wahrheitsgehalt der am weitesten verbreiteten Sonnenschutzmythen.

Solariumsbräune schützt vor Sonnenbrand

Das ist nicht richtig. Zwar wird man von der künstlichen Sonne braun, aber vor natürlichem Sonnenlicht schützt diese Bräune nicht. Bei der UVA-Bestrahlung im Solarium bildet der Körper kein schützendes Melanin, sondern verteilt nur bereits vorhandenes neu. Nur durch die Sonne wird Melanin gebildet und macht die Haut mit der Zeit etwas unempfindlicher gegen grelles Sonnenlicht.

Sonnenmilch eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad auftragen

Das ist nicht richtig, diese Weisheit ist inzwischen überholt. Die Sonnenschutzmittel werden mit den Jahren immer weiter entwickelt und mittlerweile ist es nicht mehr nötig, dass man sich schon 30 Minuten vorher eincremt. Die heutigen Sonnengels und -cremes sind so zusammengesetzt, dass die winzigen Partikel direkt auf der Haut eine Schutzschicht bilden und die UV-Strahlen schon direkt nach dem Auftragen filtern.

Bei zu hohem Lichtschutzfaktor wird man nicht braun

Das ist nicht richtig. Denn auch Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor lässt die UV-Strahlen teilweise durch. Dadurch wird die Melaninbildung angeregt und man wird braun. So dauert es zwar länger, bis man eine dunkle Bräune hat, aber es ist auch viel gesünder. Denn nur so bleibt der Haut genügend Zeit, den körpereigenen Schutz aufzubauen und Sonnenbrand vorzubeugen.

Alle News vom: 1. Dezember 2011 Zur Übersicht: Gesundheit

8 Meinungen zu "Sonnenschutzmythen - welche stimmen wirklich?"

  • DextroX
    Samstag, 08.08.2009, 11:15 Uhr
    Wieso sollte das quatsch sein? Ein Solarium schütz vielleicht minimal und regt auch nur minimal die Melaninproduktion an. Der Artikel ist einwandfrei richtig. Sowas lernt zwar auch schon in der Schule aber einige hier unter uns haben wohl einen Sonderschulabschluss hahahaha bye
  • Kohabitor
    Samstag, 08.08.2009, 10:28 Uhr
    Selten solch einen Quatsch gelesen. @ strahlenschutz Sehr guter und qualifizierter Beitrag. Schade, daß unter den GMX-Artikeln nicht der Verfasser bzw. die Quelle angegeben ist. So bräuchte man einige Artikel, die von diesen "Autoren" stammen, gar nicht erst zu lesen. Einige GMX-Scheiberlinge googlen sich ihre Beiräge offenbar zusammen, vermischen Hörensagen, Halbwahrheiten und Halbwissen zu einem Cocktail unter Bildzeitungsniveau.
  • GNALM
    Samstag, 08.08.2009, 09:58 Uhr
    Ich glaube nicht, dass zu diesem Thema schon mal größerer Bockmist geschrieben wurde. Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass sich ein Solarium hervorragend zur Vorbeugung gegen Sonnenbrand eignet, um nicht zu sagen, es ist überhaupt das einzig mögliche Vorbeugemittel. Während früher bei mir immer drei Urlaubstage wegen Sonnenbrand draufgingen, kann ich heute dank Vorbeugung durch mein Solarium uneingecremt in der Sonne sein, so lange ich will.
  • Godihoon
    Samstag, 08.08.2009, 09:41 Uhr
    Traschman Am Vormittag ist die Luftfeuchtigkeit extrem hoch, man hat das Gefühl in der Sonne ewig sitzen zu können, ohne dass eine Sonnenbrand Gefahr besteht. Am Nachmittag ist dieser Filter meistens weg und der Mensch schon nach Minuten aus der grillenden Sonne den Schatten sucht. Und da man bekannteweise auch im Schatten braun wird...:) Übrigens, diese Angstmacherei ist schon wieder ein Verkaufsmotor für die Kosmetikindustrie. Auch ein Huhn auf dem Grill muss gedreht werden. Deshalb gilt: DREHEN! BEWEGEN! NICHT EINSCHLAFEN! Und nicht alles glauben.
  • strahlenschutz
    Samstag, 08.08.2009, 09:39 Uhr
    Für einen Beitrag, der mit der Attitüde eines Besserwissers geschrieben wurde, ist er recht dünn und sehr angreifbar. 1. Die Röhren in Solarien geben nicht nur UV-A ab sondern enthalten je nach Typ auch einen mehr oder weniger kräftigen UV-B Anteil. UV-B regt die Melanin Bildung an, das wissen auch die Röhrenhersteller. Viele Röhren bilden sogar das Sonnenspektrum genau ab. Einzig über die Ausbildung der sogenannten Lichtschwiele durch künstliches Licht gibt es Diskussionen. 2. Hinsichtlich der Transparenz für UV Strahlen wird ein neuer Mythos aufgebaut, der so nicht richtig ist. Die viel entscheidendere Streustrahlung ( Albedo) wird überhaupt nicht erwähnt. @trashman ist natürlich so auch nicht richtig. Richtig ist aber, dass die Sonnenstrahlen je nach Sonnenstand eine unterschiedlich lange Strecke durch die Atmosphäre zurücklegen müssen. Die Luftschichten wirken wie ein Rotfilter. Der kurzwellige Anteil (UV und blau) wird dabei durch die Raghleigh - Streuung zur Seite abgelenkt. Der langwellige Anteil wird besser durchgelassen. Deshalb erscheint die Sonne bei Sonnenuntergang rot. Die Verbrennungsgefahr ist deshalb um die Mittagszeit bei höchstem Sonnenstand am größten, weil dann das am Erdboden eintreffende Strahlenspektrum am härtesten ist. Am späteren Nachmittag wir das Spektrum weicher. Wenn bei den in Deutschland üblichen Hauttypen durch den härteren UV-B Anteil etwas Melanin gebildet worden ist, führt auch der weichere UV-A Anteil zu einer Pigmentierung.
  • Bogumildererste
    Samstag, 08.08.2009, 08:19 Uhr
    oh youth, das ist wirklich eine geniale einschätzung ;-)
  • youth
    Freitag, 07.08.2009, 17:52 Uhr
    kenn mich da zwar nicht aus aber klingt nach völligem schwachsinn.
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