Tipp 1: Die richtige Lauftechnik
Das Laufen auf dem Band unterscheidet sich vom "normalen" Laufen, da Sie sich nicht vom Untergrund abdrücken, um noch vorne zu kommen. Stattdessen wird ihnen "der Boden unter den Füßen weggezogen." Wählen Sie deshalb speziell am Anfang eine niedrigere Geschwindigkeit, um sich daran zu gewöhnen. Halten Sie Ihren Kopf aufrecht und gerade und lassen Sie Ihre Schultern möglichst ruhig und entspannt. Ansonsten droht eine verspannte Nackenmuskulatur.
Die Arme sind im Ellenbogen etwa 90 Grad gebeugt, der aktive Armeinsatz sorgt für einen natürlichen und flüssigen Bewegungsablauf. Vermeiden Sie eine Rotation des Oberkörpers und halten Sie die Auf- und Abbewegungen des gesamten Körpers möglichst gering – man soll beim Laufen nicht springen. Setzen Sie Ihre Füße relativ mittig auf dem Laufband auf und lassen Sie sich nicht zu weit zurückfallen. Das Laufen auf dem hinteren Teil des Bandes erhöht die Sturzgefahr. Der Knopf für den Notstopp sollte jederzeit erreichbar sein.
Tipp 2: Mehr Abwechslung
Seien wir ehrlich: die Mehrzahl der Läufer sind Gewohnheitsmenschen. Schuhe schnüren, raus vor die Tür und ab auf die Laufstrecke – in den meisten Fällen bei jeder Einheit die gleiche Strecke. Klar, dass Sie dabei keine riesigen Fortschritte machen. Denn der Körper braucht neue Reize. Dafür ist das Laufband wie geschaffen. Moderne Geräte verfügen über eine Vielzahl von Intervall- oder Tempo-Programmen, die sie vor der Einheit auswählen können. Oft gibt es auch einen Zufalls-Generator, der erst unterwegs die Tempo-Abschnitte und Trab-Pausen zusammen stellt – und das jedes Mal neu. Ideal also, um endlich den Einstieg ins Intervall-Training zu schaffen. Denn das bringt nicht nur Ihre Form nach vorn, sondern lässt auch das Fett schneller schmilzen.
Tipp 3: Legales Doping
Musik macht das Training leichter – das ist sogar wissenschaftlich erwiesen. Am besten stellen Sie sich individuelle Playlists zusammen, deren Beat auf Ihr Cardio Workout abgestimmt ist. Bis 120 Beats per Minute (BPM) eignen sich am besten für das Warm-Up und den Cool-Down. Alles über 120 BPM ist perfekt, wenn Sie es krachen lassen wollen. Die Beatzahl ermitteln Sie am bequemsten, wenn Sie sich ein so genanntes Plug-In (z.B. den "BPMer") für Ihr Musikprogramm (meist iTunes oder WinAmp) installieren. Damit können Sie Ihre Songs nach den BPM sortieren. Vergessen Sie auch nicht eine korrekte Nährstoffversorgung. Für zusätzliche Motivation können sie auch das Internet nutzen.
Tipp 4: Top motiviert
Sollte Sie mal wieder die Unlust packen, stellen Sie sich folgende Frage: Warum habe ich mit dem Laufen angefangen? – Jeder kennt auf diese Frage seine persönliche Antwort. Egal, ob Sie abnehmen, fit werden oder einfach nur gesünder leben wollen. Halten Sie sich genau diese Antwort vor Augen und machen Sie sich klar, dass Sie diese Fortschritte nicht ohne Arbeit erreichen werden. Zumal Regen oder Kälte dank Laufband keine Ausreden mehr sind! Außerdem ist nichts motivierender als klare Ziele. Nehmen Sie sich eine konkrete Strecke vor, die Sie demnächst schaffen möchten – oder planen Sie hin auf einen Wettkampf draußen. Vor allem Anfänger sollten sie sich am Anfang aber nicht überfordern. Setzten Sie sich realistische Ziele – wenn sie schon nach dem ersten Lauf total fertig sind und sie der Muskelkater quält, sinkt der Ansporn für den nächsten Lauf in den Keller!
Tipp 5: Gut beraten
Bevor Sie sich auf den Gang zum Fachhändler begeben, empfehlen wir erstmal in bekannten Internetshops, Fitnessforen und Bewertungsportalen zu stöbern. In vielen Fällen sind die Erfahrungsberichte so ausführlich, dass Sie sogar bequem von zu Hause aus ihr Wunschgerät bestellen können. Noch besser ist es natürlich, sich im Geschäft mit dem Gerät vertraut zu machen und einen Testlauf zu absolvieren.
Ist das Laufband stabil? Sind die Griffe gut zu greifen und alle Bedienungselemente übersichtlich und ergonomisch gegliedert? Diese Faktoren sind während des Trainings nicht zu unterschätzen, da man schnell feuchte Hände bekommt und eine Bedienung kleiner Knöpfe dann sehr schwierig wird. Gute Laufbänder haben eine große Lauffläche mit Maßen von 50 x 150 Zentimeter und wiegen um die 100 Kilo. Mindestens 2 PS sind heute als Dauerleistung Standard – mit steigender Motorkraft sinkt die Lautstärke des Bands, was gut für den Hausgebrauch ist. Die Preisspanne ist bei Laufbändern sehr groß – erfreulicher Weise sind Laufbänder für daheim günstiger geworden. Für ein gutes Modell müssen Sie ab 800 Euro rechnen.
4 Meinungen zu "Fünf Tipps fürs Laufband"
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JuppVomEck
Mittwoch, 02.11.2011, 15:02 Uhr Da steck ich mir lieber mehrfach am Tag den Finger in den Hals nach dem Essen und muss nicht in irgendwelchen wiederlichen Fitnessstudios rumhängen....idiotenpack -
lenaisabel
Mittwoch, 02.11.2011, 13:50 Uhr 100 Kilo wiegt so ein Gerät ? Wie soll man das nach Hause kriegen ? Dann bleib ich mal lieber auf der Couch vor dem Fernseher liegen oder surfe im Internet. Aus der Traum :-( -
Torre
Mittwoch, 02.11.2011, 12:40 Uhr Wenn das so ist, dann mal los. Es geht doch. Erst mal ne Kippe an. -
ole333
Mittwoch, 02.11.2011, 11:11 Uhr Das sind grundlegende Voraussetzungen, für Laien möglicherweise Tipps.
- Arthrose
- PKV
- Heuschnupfen
- Pilates
- Versandapotheke
- Cholesterin
zu Gesundheit

































