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13.02.2013, 16:58 Uhr

Aigner: Pferdefleischskandal schlimmer Fall von Verbrauchertäuschung

Nürnberg (dpa) - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hat den Pferdefleischskandal einen "krassen und schlimmen Fall von Verbrauchertäuschung" genannt.

"Es muss gekennzeichnet sein, welche Zutaten in jedem Produkt vorhanden sind. Und wenn Rindfleisch draufsteht, muss auch Rindfleisch drin sein", sagte Aigner am Mittwoch auf der Öko-Messe Biofach in Nürnberg. Ihr Ministerium sei in der Nacht von den luxemburgischen Behörden darüber informiert worden, dass falsch gekennzeichnete Fertigprodukte vermutlich auch nach Nordrhein-Westfalen geliefert worden seien. "Das darf nach bestehenden Gesetzen nicht sein", betonte Aigner.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurden die Produkte - darunter Lasagne - an ein Kühlhaus in Nordrhein-Westfalen geliefert. Sie könne nicht ausschließen, dass noch weitere Bundesländer betroffen seien, sagte Aigner. Dies würden die zuständigen Behörden aktuell noch prüfen. Auch wenn der Fall geahndet werden müsse, beruhigte Aigner die Verbraucher. "Nach jetzigen Erkenntnissen ist Pferdefleisch nicht gefährlich." Auch in Deutschland gebe es ganz regulär Pferdefleisch zu kaufen. Allerdings: "Das muss ganz klar deklariert sein, dass es Pferde sind, die zur Schlachtung zugelassen sind."

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259 Meinungen zu "Fleisch-Skandal "krasser Fall""

  • fjk
    Donnerstag, 21.02.2013, 17:44 Uhr
    anders 'rum: Würde es tatsächlich jemanden wundern, wenn in 5€ teuren Lasagne Gammel- oder eben Pferdefleisch wäre? Gute Rendite entschuldigen alles! Moral? Moral bei WERTSCHÖPFERN? Sicherlich, aber nur wenn dadurch besagte Rendite gesteigert werden kann!
  • paule2012
    Samstag, 16.02.2013, 11:42 Uhr
    Wenn ein Dönner komplett 99cent kostet muss ich mich da wundern das da Gammelfleisch drin ist?
  • fjk
    Samstag, 16.02.2013, 10:35 Uhr
    @paule2012 S. 37 ne Lasagne für 99Cent und sich dann wundern was da drin ist. Ich hätte allerdings kein hochwertiges Pferdefleisch vermutet. _________________________ Das ist sicherlich richtig, aber nur eine Seite! Die andere Seite ist, dass auch diese "Wertschöpfer" nur unser "Bestes" wollen (€s)! Egal wie! Auf x Testberichte brauche ich nicht hinzuweisen, in denen ganz sachlich festgestellt wurde, dass preisgünstige Artikel teilweise evtl. identisch oder sogar besser als die teuersten waren. Warum ist die entsprechende Lobby eigentlich in der Lage, eine internet-Seite zu unterbinden, in der jeder auffallende Betrieb angeprangert wird? Dann wäre Schluss mit Pferde- oder Gammelfleisch, entspre- chende Firmen könnten sofort nach Bekanntwerden dicht- machen! Internet kennt jeder, und bei Lebensmitteln hat der Verbraucher ein gutes Gedächtnis! Anders kann man an die Lebensmittelhersteller nicht erreichen! Oder glaubt hier auch nur Einer an die Ehrlichkeit in dieser Branche?
  • KeineMachtdenDoofen
    Freitag, 15.02.2013, 17:22 Uhr
    Die unfähige Dioxin-Ilse schon wieder -was treibt die eigentlich in ihrem Ministerium?
  • 11er
    Freitag, 15.02.2013, 15:00 Uhr
    Frau Aigner hat ja auch mangelnde Kontrollen gerügt. Das Pferdefleisch wurde einem Luxemburger unternehmen als Rindfleisch verkauft. Diese Firma existiert seit 1965. Geliefert wurden ca. 20 Tonnen,tiefgefroren. Nun stellt sich die Frage, wie konnte es möglich sein, das denen das falsch deklarierte Fleisch nicht auffiel?? Das Fleisch von Rind und Pferd sieht anders aus-riecht anders. Und wenn Kontrollen nicht europaweit durchgeführt werden können, dann braucht sich die Deutsche Ministerin auch nicht hinstellen und jammern. Diese Verbrecher(Rohstofflieferanten) finden immer einen Weg, um ihre Interessen zum Schaden der Mitmenschen durchzusetzen.
  • Kuttel
    Freitag, 15.02.2013, 13:31 Uhr
    win59 Da lachen sich doch diese Händlerschweine, sprich Manager kaputt. Die Politik kritisiert wieder, wie böse doch diese Leute sind und machen trotzdem nichts. Diese Verbrecher bekommen wieder eine Portokassen Strafe und gut ist es wieder. Bei mir würden sie für lange Jahre ins Gefängnis und täglich mit angefaultem und mit Medikamenten vollgestopftes Fleisch in die Fresse geschoben bekommen. Sperrt diese verkommene Dreckspack endlich weg. Aber die Politik unterstützt das ja, warum wohl, sind keinen Deut besser. ============================== Der Verbraucher trägt eine große Mitschuld. Er lässt es ja mit sich machen und hält still. ;-) und die Politiker wurden ja auch vom Bürger gewählt.Sonst wären sie ja nicht da, wo sie heute sind und spielen mit dem Bürger Kaschperl. .
  • paule2012
    Freitag, 15.02.2013, 13:30 Uhr
    ne Lasagne für 99Cent und sich dann wundern was da drin ist. Ich hätte allerdings kein hochwertiges Pferdefleisch vermutet.

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