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18.02.2013, 11:32 Uhr

Schuhbeck in Pferdefleisch-Skandal verwickelt

Hat es im Pferdefleisch-Skandal den ersten Promi erwischt? Starkoch Alfons Schuhbeck soll indirekt in die Affäre verwickelt sein.

Zwar ist die eigene Produktlinie des Kochlöffel-Künstlers nicht betroffen, aber offenbar ein Chili-con-Carne-Produkt der Lizenzfirma "Schuhbecks Genießer Service" (SGS), die das norddeutsche Unternehmen an die Handelskette Rewe liefert.

Stichprobe wies geringe Spuren auf - auch Schweinefleisch gefunden. >

Der 63-jährige TV-Koch zeigt sich erschüttert über den Vorfall. Der "Bild"-Zeitung sagte er: "Die Firma SGS hat eine Lizenz von mir, hochwertige Gerichte zu produzieren – die Produkte, in denen Pferdefleisch gefunden wurde, stammen aus einer ganz anderen Linie."

Reporter des NDR hatten für die Sendung "Markt" stichprobenartig Fertiggerichte eingekauft und diese von einem Labor untersuchen lassen, wie der Sender selbst vorab berichtet. Bei einem Rewe-Gericht der Firma SGS, das als Eigenmarke der Handelskette vertrieben wird, besteht nach den Ergebnissen der Prüfung Verdacht auf verarbeitetes Pferdefleisch.

Lückenloser Herkunftsnachweis für Fertiggerichte gefordert

Auf Nachfragen der NDR-Reporter wollte sich die Lizenzfirma nicht zu der Herkunft der tierischen Zutaten äußern. Mittlerweile hat der Discounter Rewe jedoch reagiert und dem TV-Sender zufolge "Chili con Carne würzig scharf" aus den Regalen entfernt.

In dem Bericht des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders kommentiert der Hamburger Verbraucherschützer Armin Valet den Vorfall: "Hier haben die Eigenkontrollen der Lebensmittelindustrie versagt." Der Fachmann für Ernährung fordert einen lückenlosen Herkunftsnachweis für Fleisch in Fertiggerichten. (cfl)

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