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02.06.2012, 10:20 Uhr

Gefährliches Bauchfett

in Kooperation mitFitForFun

Schon lange ist bekannt, dass nicht nur das reine Körpergewicht für die Gesundheit entscheidend ist, sondern auch die Fettverteilung. Speck an Hüfte und Oberschenkeln ist nicht so gefährlich wie Bauchfett. Das Fiese: Auch relativ schlanke Personen können verstecktes Bauchfett ansammeln. Sind auch Sie betroffen? Und wenn ja: Wie können Sie Abhilfe schaffen?

Bauchfett fördert Krankheiten

In einer Studie der Münchner Ludwig-Maximilian-Universität haben Forscher festgestellt, dass der Bauchumfang für die Gesundheit wichtiger ist als der BMI. Im Klartext: Der BMI ist ein Maß, das nur Aussagen über das Körpergewicht im Verhältnis zur Körpergröße trifft. Über den Fettanteil oder die Fettverteilung erfährt man durch den BMI nichts. Ein Hochleistungssportler kann also aufgrund seiner schweren Muskelmasse laut BMI als übergewichtig gelten und trotzdem topfit sein. Ein vermeintlich schlanker Mensch mit einem BMI unter 25 und Plauze dagegen akut gefährdet. Denn die Gefahr lauert im Bauchfett: Das so genannte viszerale Fettgewebe, auch Leberfett genannt, gilt unter anderem als Ursache für das Fettleber-Syndrom. Es ist stoffwechselphysiologisch aktiver als das Fett an Po oder Hüften. Das Viszeralfett sammelt sich tief in der Bauchhöhle an und verfettet die Räume zwischen den inneren Organen und die Organe selbst. Außerdem setzt es schlechte Fettsäuren frei, die Diabetes, Schlaganfälle oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Also: Ein Bier-Bauch ist weitaus gefährlicher für die Gesundheit als der verhasste Hüftspeck!

Bauchumfang selber messen

Auch "Schlanke" können verstecktes Bauchfett ansammeln. Ein paar kleine Fettpölsterchen am Bauch bedeuten zwar noch lange keine Gefahr für die Gesundheit, doch ab einem bestimmten Umfang kann das Bauchfett Risiken bergen.

Woher soll ich nun wissen "wie viel" Bauch in Ordnung ist? Kein Problem – checken Sie Ihren Bauchumfang selbst! Einfach morgens vor dem Frühstück mit dem Maßband ungefähr in Höhe des Bauchnabels um den Bauch herum messen. Das amerikanische Gesundheitsinstitut hat für Frauen einen Höchstwert von 88 Zentimetern festgesetzt. Die Männer haben es da besser und dürfen mit 102 Zentimetern den Gürtel etwas lockerer schnallen. Sprengt Ihr Bauchumfang das Höchstmaß? Dann ran an den Speck! 

Bauchfett effektiv bekämpfen

Mit Sport können Sie das Fett zum Schmelzen bringen. Welcher Sport da der beste ist, hat ein Forscherteam des Duke University Medical Centers in North Carolina untersucht. Die Wissenschaftler führten einen Vergleich der fettverbrennenden Effekte von Aerobic, Krafttraining und einer Kombination aus beidem durch. Dafür wurden 196 übergewichtige, unsportliche Erwachsene im Alter von 18 bis 70 Jahren über acht Monate hinweg beobachtet. Ergebnis: Aerobic-Training hat die positivsten und schnellsten Auswirkungen auf die Reduktion des gesundheitsschädigenden Bauchfetts. Gleichzeitig zeigten sich weitere positive Effekte durch das Training: verbesserte Insulinresistenz im nüchternen Zustand, verringerte Werte der Leberenzyme und verbesserte Werte des Triglycerid-Spiegels im Blut.

Frau während einer Fitnessübung
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23 Meinungen zu "Gefahr lauert im Bauchfett"

  • mittermeyer
    Montag, 23.07.2012, 17:54 Uhr
    ganz einfach, schau dir das hier an www.deutschland-abnehmen.de damit hab ich‘s auch geschafft abzunehmen! PS: Lautsprecher anmachen! weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/gesundheit/fitness/309dnyq-schlank-fit-zumba#.A1000146
  • oOschizoidOo
    Freitag, 20.07.2012, 16:08 Uhr
    ich denke, bei richtig dicken menschen reicht es schon, einfach mal statt fast food einfach gemüse zu essen, dann könnten die total viel abnehmen. da braucht mir keiner was erzählen von wegen bringt nichts!
  • klugeoma
    Donnerstag, 19.07.2012, 10:35 Uhr
    Ist das ein Artikel, der von Fettabsaugern und Fitness-Studios in Auftrag gegeben wurde?
  • VERNUNFTundGLAUBEN
    Dienstag, 17.07.2012, 16:56 Uhr
    Wenn ich nicht falsch liege, ist es entscheidend WAS man ist, und nicht wie viel. Gemüse + Obst sind Klasse. Industrielle Lebensmittel sind nicht ok. Falsche Fette sing auch nicht ok. Zucker schon gar nicht ok (Feind Nr. 1). Produkte, die im Körper zu Zucker umgewandelt werden (Brot, ausgenommen Keimling-Brot und Dinkelbrot) auch nicht ok. Richtige Fette (Avocados, Olivenöl) sind kein Problem, weil sie den Fettstoffwechsel anregen. Sport ist auch gut, aber nicht entscheidend. Der Körper braucht natürliche Lebensmittel in normaler Dosis und z.B. keine Chemie. Dann bekommt man auch Alles in Allem kein Bauchfett.
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