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25.05.2012, 10:45 Uhr

Radwege: So nutzen Radler sie richtig

Naumburg (dpa/tmn) - Viele Radfahrer sind dankbar über Radwege und nutzen diese. Sie geben ihnen schließlich mehr Sicherheit. Wenn ein Radweg jedoch nicht befahrbar ist, darf nicht automatisch der gegenüberliegende genutzt werden.

Ein Radfahrer darf nicht ohne weiteres den in Fahrtrichtung gesehen linken Radweg benutzen. Das berichtet die "Monatsschrift für Deutsches Recht" unter Berufung auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Naumburg. Das gilt auch, wenn der Radweg auf der rechten Seite unbenutzbar ist. In diesem Fall müsse sich der Radfahrer äußerst rechts auf der Fahrbahn halten (Aktenzeichen: 1 U 74/11).

Das Gericht hielt damit einer Radfahrerin vor, sich verkehrswidrig verhalten zu haben. Weil der Radweg auf der rechten Fahrbahnseite unpassierbar war, benutzte die Klägerin den gegenüberliegenden Radweg. Dort kam es zu einer Kollision mit einem Pkw.

Das OLG befand, die Klägerin treffe eine Mitschuld an dem Unfall. Denn sie hätte den Radweg auf dieser Seite nicht benutzen dürfen. Eine Ausnahme gelte nur, wenn der Radweg für beide Fahrtrichtungen ausdrücklich freigegeben sei. Im konkreten Fall bewerteten die Richter das Mitverschulden der Klägerin mit 50 Prozent.

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27 Meinungen zu "Vom Radweg vor's Gericht"

  • radrambo
    Donnerstag, 16.05.2013, 08:15 Uhr
    >fusselschluse die tollen radwege auf der fahrbahn verleiten aber viele autofahrer zum fröhlichen parken bzw. halten und dann versuch mal an sonem 'monster' vorbeizukommen, sehr nett sind auch die aufgerissenen fahrertüren die einen auf die fahrbahn treiben und den immer gutgelaunten kraftwagennutzer zum verhaltenen hupen oder zum risikolosen überholen (mindestabstand wird neu definiert) auffordern
  • Kartoffel18
    Dienstag, 14.05.2013, 10:55 Uhr
    Es ist lustig das die Herren und Damen in ihren Blechkisten nicht müde werden zu betonen wie rücksichtslos und gefährlich sich Radfahrer verhalten. Hat schon mal jemand den Unfallbericht 2012 gesehen und mal geschsaut wieviel tödliche Unfälle von Radfahrern verursacht werden!? Ach ja undzum Thema Nummernschild am Rad. Bürokratie gilt unter deutschen zwar als Allheilmittel, gegen so ziemlich alles, nur nutzt es so gut wie gegen nichts in der Praxis. Fahrt einfach weiter verdreckt die Umwelt, gefährdet eure eigenen oder eurer Nachbarn Kinder und bringt ihnen bei das mn am sichersten in einem SUV zur Schule kommt, da ja alle Mama's SUV fahren und ein zusammenstoss mit so einem umweltdessaster ist als Radfahrendes Kind nicht zu überleben. Die vorzeitige Leber verfettung zwar auch nicht aber das wird in einer anderen Geschichte erzählt.
  • kbor
    Mittwoch, 20.06.2012, 14:36 Uhr
    bin selber radfahrer. fahre generell auf dem radweg, wenn vorhanden. ansonsten auf der straße - habe auch keine angst vor autos, da selbst auch autofahrer (also nicht zu blöd für führerschein, lol). nur da, wo ich weiß, dass es für autofahrer kompliziert und belastend wird, nutze ich den bürgersteig (engen usw.). bin auch fußgänger. hasse radfahrer. logisch: nette t-kom-anzüge, helm!!!, protektoren, teuerste klamotten - und das auf dem gehweg. ängstliche weicheier! anfang der 90er hat ein bekannter von mir mit einem baseballschläger radfahrer vom gehweg geholt. fand ich damals ziemlich radikal. unterstütze ich heute.
  • sharkwz
    Mittwoch, 06.06.2012, 17:52 Uhr
    Radfahrer sind besonders rücksichtslose Menschen. Sie benutzen die Straße, obwohl Fahrradwege vorhanden sind. Sie fahren auf Gehwege in allen Richtungen. Sie geben keinen Laut wenn sie an Fußgängern vorbeirasen. Obwohl sie wie ein Chamälion einmal Radfahrer- dann wieder Fußgänger (wenn sie rote Ampeln umgehen) sind. Je nachdem, was gerade für sie passt. Passiert etwas - und der Radfahrer kann flüchten, tut er es!!!!! Deshalb muss unbedingt ein Kennzeichen her! Ähnlich wie bei Mofas! Das kann einen Betrag "X" kosten. Hat aber den Vorteil, dass mit dem Geld die erwünschten teuren Radwege finanziert werden könnten. Es dürfte die Radfahrer nicht in finanzielle Bedrängnis bringen. Den meisten ist für ihr Outfit auch nichts zu teuer.
  • Selbstfeiermeister
    Dienstag, 05.06.2012, 10:46 Uhr
    AeonsAheadOfYou: "Radwege sind Todesfallen und sollten keineswegs benutzt werden. Blockierte Radwege, Fussgänger, Einfahrten, rechtsabbiegende Autos, Schlaglöcher, parkende Autos - die Radwege sind sinnleere Hindernisparcours. Die Schwachsinnigen des Regimes interessieren sich natürlich nicht dafür und wären eh zu blöd für sinnvolle Verkehrspolitik (Fahrradstreifen, HPVs, e-Mobilität, Kreisverkehr, etc. etc.)." ja nee, is klar! hier in berlin gibt es zum teil richtig breite seitenstreifen für radfahrer (ca. 2m), aber glaub mal nicht dass die genutzz werden. lieber fahren die deppen entweder mittig auf der rechten autospur (obwohl es nur ein kleiner schlenker über die dicke weiße markierung wäre) oder gleich auf der trennlinie zwischen den beiden autofahrspuren. auf anhupen reagieren sie dann noch mit beschimpfungen (bewegen sich aber natürlich nicht von der straße runter). es gibt klare regeln für alle verkehrsteilnehmer. warum sollten radfahrer sich daran nicht halten müsssen? ich fahr doch auch nicht mit dem auto auf dem radstreifen oder über rote ampeln (was radfahrer ja nicht stört). mein mitleid für radfahrer, die bei solchen aktionen verunglücken, hält sich echt stark in grenzen. leid tun mir nur die kleinen kinder, die auf dem fahrad der eltern oder hinten im anhänger mitfahren. denn die können nichts dafür, dass ihre elternspacken alle verkehrsregeln schlichtweg ignorieren und (anscheinend) darauf hoffen, dass die autofahrer schon aufpassen. das geht aber nicht immer! wenn ich abbiege, schaue ich auf radfahrer und fußgänger, kommt dann aber ein radfahrer aus der fußgängertraube gegen die fahrtrichtung geschossen, kann ich ihn schonmal erst zu spät sehen, weil ich einfach nicht zwei seiten gleichzeitig beobachten kann (fußgänger sind langsamer, da bleibt mehr zeit).
  • fusselschluse
    Dienstag, 05.06.2012, 10:26 Uhr
    Ich frage mich, warum man Radwege, die kein Schild haben, nicht benutzen muß. Wozu wurden die dann überhaupt für teures Geld angelegt, wenn es ein Goodwill des Radfahrers ist, sie zu benutzen. Wenn Radwege sowiso "Todesfallen" sind, warum dann nicht weg mit den Dingern . Eine Markierung auf der Fahrbahn tut es doch auch, und läßt sich sicher leichter anlegen (Straße breiter asphaltieren und Linie gezogen). Allerdings kann ich nicht beurteilen, welche Gefahrensituation häufiger eintritt. Das Auto, das auf den markierten Fahrradstreifen ausweicht, oder das Auto, das an einer Einmündung / Einfahrt ohne auf Radfaher auf dem Radweg zu achten einbiegt....
  • AeonsAheadOfYou
    Freitag, 01.06.2012, 10:22 Uhr
    Radwege sind Todesfallen und sollten keineswegs benutzt werden. Blockierte Radwege, Fussgänger, Einfahrten, rechtsabbiegende Autos, Schlaglöcher, parkende Autos - die Radwege sind sinnleere Hindernisparcours. Die Schwachsinnigen des Regimes interessieren sich natürlich nicht dafür und wären eh zu blöd für sinnvolle Verkehrspolitik (Fahrradstreifen, HPVs, e-Mobilität, Kreisverkehr, etc. etc.).
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