Discounter Lidl führte offenbar geheime Krankenakten
Die akribisch geführten Mitarbeiter-Protokolle passen nicht zu der offiziellen Lidl-Beteuerung, dass man aus dem Spitzelskandal gelernt habe. "Für Lidl ist der faire Umgang mit Mitarbeitern (m/w) eine Selbstverständlichkeit", lässt das Unternehmen auf seiner Homepage wissen.
Im März 2008 hatte der "Stern" aufgedeckt, dass Lidl systematisch Detektive in die Filialen geschickt hatte, um Mitarbeiter auszuspähen. Wegen nachgewiesener Datenschutzverstöße musste die Discounter-Kette schließlich im September 2008 ein Bußgeld von fast 1,5 Millionen Euro zahlen.
Die aktuellen Informationen, die dem "Spiegel" vorliegen sollen, lassen vermuten, dass sich bei dem Einzelhändler nicht viel geändert hat.
1 Meinungen zu "Discounter Lidl führte offenbar geheime Krankenakten"
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tigerlily2010
Freitag, 12.03.2010, 08:24 Uhr Warum sollte sich bei LIDL, Schlecker und Co was ändern? Bisher ist doch die Firmenstrategie immer voll aufgegangen. Mitarbeiter unter Druck setzen, ausspionieren, feuern- der Arbeitsmarkt gibt doch genug "Humankapital" her. Die Politik sieht wie immer keinen Handlungsbedarf, wenn es irgend möglich ist, sollte man solche Geschäfte meiden, Preisvergleiche lohnen sich jedenfalls. Wir hatten bei LIDL sogar Sprechverbot!
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