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06.11.2009, 11:19 Uhr

Europas GM-Chef verlässt den Konzern

(lc) Carl-Peter Forster, Europa-Chef von General Motors, verlässt den Konzern. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Spiegel online.

Forster hatte sich für einen Verkauf von Opel an Magna/Sberbank ausgesprochen. Die plötzliche Kehrtwende des GM-Verwaltungsrats, Opel nun doch nicht an den kanadisch-österreichischen Zulieferer verkaufen, könne Forster nicht nachvollziehen. Damit werde auch Opel-Chef Hans Demant entmachtet, dem die Sanierung nicht zugetraut werde.

US-Manager Nick Reilly, der bislang für das Asiengeschäft und die Billig-Marke Chevrolet verantwortlich war, soll nun die Sanierung des Europageschäftes leiten.

GM Europe gibt dazu bisher keinen Kommentar ab. GM-Chef Henderson hatte aber am Donnerstag einen baldigen Führungswechsel bei Opel angekündigt.

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53 Meinungen zu "Europas GM-Chef verlässt den Konzern"

  • Pacster
    Freitag, 06.11.2009, 15:48 Uhr
    Das schlimme ist das die CDU/CSU/FDP nur zu gewillt sind sich von GM auch weiterhin erpressen zu lassen wegen der Wahl in NRW. Jetzt haben wir schon Milliarden vor der Bundestagswahl verpulvert(die wir wohl nie wiedersehen werden) weil man um jeden preis die Stimmen behalten wollte...und nun macht man sich weiter erpressbar statt GM knallhart in den Arsch zu treten egal wie bitter das wird. Mit Erpressern wird nicht berhandelt...das sollte nicht nur für Geiseln sondern auch für Unternehmen gelten.
  • leiderrealist
    Freitag, 06.11.2009, 15:27 Uhr
    Der Super-GAU für Opel.
  • aju
    Freitag, 06.11.2009, 15:03 Uhr
    ob die Magna-Lösung wirklich funktioniet hätte weiss auch keiner. Und dass wegen der Übekapazitäten noch ein, zwei... Hersteller (OEM) verschwinden müssen wird ja auch immer wieder gesagt. Vielleicht ist es ja nun Opel. Und vielleicht hatte ja zu Gutenberg doch Recht mit der Insolvenz, zumindestens sollte man dem GM-Vorstand signalisieren, dass D auch damit leben kann. Wäre ja mal interessant, was der Insolvenzverwalter (wenn er denn gut ist) alles noch von GM in die Insolvenzmasse rüberholen könnte, würde am Ende vermutlich GM mehr schaden als sie immo zugestehen wollen, Und mit den 3 Mrd € nicht mehr notwendiger Staatshilfe kann man den dann arbeitslosen Opelanern auch noch ein Stück weit ihr Einkommen sichern und zugleich die Marktposition der verbliebenen OEM's (z.B. VW) stärken...also sollte die Politik es doch mal genauso machen wie GM und einfach hoch pockern.
  • seerose52
    Freitag, 06.11.2009, 14:43 Uhr
    G roßes M aul und nichts dahinter
  • Julian77
    Freitag, 06.11.2009, 14:23 Uhr
    Der hat sicher ganz andere Gründe dafür gehabt - sicher spielen da fnanzielle Überlegungen einen Rolle. Mal schauen, welchen Konzern er dann in Zukuft wieder mithinunterwirtschaften wird ...
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Sie lesen gerade: Europas GM-Chef verlässt den Konzern. Grund sei der Schwenk des GM-Verwaltungsrates in der Opel-Frage.

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