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06.02.2012, 16:56 Uhr

Papademos-Treffen mit Parteiführern wohl erst Dienstag

Athen (dpa) - Die entscheidende Sparprogramm-Sitzung des griechischen Ministerpräsidenten Lucas Papademos mit den Vorsitzenden der regierungsstützenden Parteien wird allen Anzeichen nach erst am Dienstag stattfinden. Dies berichtete das staatliche griechische Fernsehen (NET) am Montag. Papademos sollte am Abend abermals die Experten der sogenannten "Troika" aus der EU, dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank treffen.



Im Zentrum der Verhandlungen stehen dabei die von den internationalen Geldgebern Griechenlands geforderten zusätzlichen Sparanstrengungen. Die Verhandlungen ziehen sich bereits seit Tagen hin. Sowohl in Brüssel als auch in Paris und Berlin ist die Geduld mit Griechenland am Ende.

Knackpunkt in den Gesprächen mit den Chefs der Sozialisten, Konservativen und der kleinen rechtsgerichteten Partei (LAOS) dürften die von der "Troika" verlangten Lohnkürzungen auch im privaten Sektor sein, die nach Gewerkschaftsangaben bis zu 25 Prozent weniger Einkommen für die Arbeitnehmer bedeuten könnten. Papademos braucht innenpolitische Unterstützung für eine Einigung - andererseits droht die Staatspleite, wenn die Troika nicht den Weg für das geplante weitere Rettungspaket im Volumen von mindestens 130 Milliarden Euro für Athen freigibt.

Parallel verlaufen auch die Verhandlungen mit den privaten Gläubigern - darunter Banken und Hedge-Fonds - über einen Schuldenschnitt auf Hochdruck. Die Gespräche mit dem internationalen Bankenverband IIF dauern bereits seit Dezember an.

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7 Meinungen zu "Athen verschiebt Krisengipfel"

  • lbbwler
    Dienstag, 07.02.2012, 08:35 Uhr
    Die Griechen haben Zeit ! Z E I T ! Und nochmal ZEIT ! Viel ZEIT ! Viel viel ZEIT! Z E I T ist ein Stück Lebenskraft! Wollen die solange verhandeln wie die Glanzzeiten der griechischen Kultur des Altertums vorbei sind ? Die haben Nerven!! Nee, sorry, sie haben ZEIT... Z E I T ! Viel Z E I T Z E I T Z E I T Z E I T Z E I T Z E I T
  • mischo1968
    Dienstag, 07.02.2012, 07:30 Uhr
    Jetzt sind sie in einer Zwickmühle. Stimmen sie den EU-Bedingungen zu wird das Volk immer von einem "Diktat" sprechen und es nicht unterstützen. Stimmen sie den Bedingungen nicht zu ist der Staatsbankrott sofort da. Es zeigt sich dass das Referendum welches Papandreou wollte genau richtig gewesen wäre. In einer solch wichtigen Entscheidung muss das Volk gefragt werden, alles andere sind bloße Absichtserklärungen. Es würde deutschen Politikern auch gut zu Gesicht stehen die Mehrheiten in Deutschland zu berücksichtigen (nicht nur vor Wahlen) und Entscheidungen wie Rettungsschirme vom Volk legitimieren und abstimmen zu lassen.
  • Mertens67
    Montag, 06.02.2012, 17:56 Uhr
    Man will erst die Zusagen der EU sichern ohne ein OK zu den Sparmassnahmen mitbringen zu müssen. Die Griechen haben hierher zu kommen wen ndie Geld brauchen, da reisen die Geberländer als Bittsteller an! Raus aus dem Euro, denn 5 andere Pleiteländer haben den gleichen Anspruch auf Hilfe wie Griechenland....
  • pet1
    Montag, 06.02.2012, 17:36 Uhr
    Wie lange wollen wir uns denn noch verschaukeln lassen.Schmeißt Griechenland endlich raus.Alleine die Beleidigungen den Deutschen gegenüber bedarf keiner weiteren Geduld. Weiterhin sollten wir nicht auf unsere Politiker hören, die uns den Eindruck vermittel wollen, daß es nach dem Rauswurf mit Europa bergab geht. Warum nochmals 130 milliarden in diesen korrupten Staat investieren.?? Die Herren Reeder haben jahrzehntelang keine Steuern bezahlt was jeden fairen Wettbewerb mit Reedern anderer Staaten zunichte gemacht hat. Ich kenne Tankerreeder In Piraeus und London mit einem unvorstellbarem Vermögen an Autos und Jachten. Hier sollte einmal die TROIKA nachfassen.Kann mich gerne kontaktieren.
  • jagdspezie
    Montag, 06.02.2012, 17:35 Uhr
    Logo, je länger diese Gansterbande alles verzögert je mehr müssen wir deutsche Steuerzahler bluten!!!!!!!!!!!!! Merkelnix wirds schon richten!!
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