In Deutschland wird etwa alle zwei Minuten eingebrochen. Laut Polizei ist dabei nicht unbedingt immer der Wert des Gestohlenen das Problem: Der durchschnittliche, bei einem Einbruch entstehende Schaden liegt bei knapp unter 2.000 Euro, informiert die Behörde, doch viel mehr als unter dem materiellen Schaden leiden die jährlich fast 400.000 Einbruchsopfer unter den immateriellen Schäden.
Ein unsicheres Gefühl in den eigenen vier Wänden bleibt oft und nicht wenige Opfer ziehen sogar um. Bei weitem die meisten Einbrüche bleiben unaufgeklärt und die Täter werden nie gefasst. Bevor es soweit kommt, kann jeder einiges tun, um gar nicht erst Opfer zu werden.
Geben Sie zunächst diese Irrtümer auf:
Bei mir ist doch eh nichts zu holen, meinen Viele. Einbrecher suchen laut Polizei aber erfahrungsgemäß oft auch einfach nach einer guten Gelegenheit, statt nur nach möglichst lohnenden Opfern. Ein gekipptes Fenster in einem anonymen Wohnblock kann aus dieser Sicht sogar attraktiver sein als eine mit Kameras überwachte Villa.
Einbrecher kommen sowieso überall rein. Das mag zwar sein, denn wo eine Wille ist ist grundsätzlich immer auch ein Weg. Laut den Erfahrungen der Polizei scheuen die Diebe aber (auffälligen) Aufwand. Sehen sie zum Beispiel besonders stabile Türen oder Alarmanlagen, steigt für sie gleichzeitig die Entdeckungsgefahr und es wird meist nach einem schlechter gesicherten Objekt gesucht.
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