Zehn Regeln für gesunde Ernährung
1. Genießen Sie Lebensmittel in ihrer Vielfalt! Hauptmerkmal einer ausgewogenen Ernährung ist ein abwechslungsreicher Speiseplan und die Kombination nährstoffreicher und kalorienarmer Lebensmittel. Wer sich auf Dauer zu einseitig ernährt, riskiert einen Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen – und damit viele Folgeerkrankungen.
2. Als zweite Regel empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. eine reichliche Zufuhr von Getreideprodukten und Kartoffeln. In ihnen sind jede Menge Vitamine und Mineralstoffe enthalten – aber kaum Fett! Außerdem sind sie Lieferant für Ballaststoffe, die Darmerkrankungen vorbeugen und schneller satt machen.
3. "Nimm 5 am Tag" – diese goldene Regel gilt noch immer. Wer täglich fünf Portionen frisches Obst und Gemüse zu sich nimmt, ist gut mit Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen versorgt. Ob ein Apfel als Snack, Gemüse als Beilage oder ein bunter Salat als Hauptgericht – Obst und Gemüse sollten bei keiner Mahlzeit fehlen.
4. Greifen Sie täglich zu Milchprodukten – aber nur selten zu Fleisch, Fisch und Eiern. Die meisten tierischen Lebensmittel enthalten wertvolle Nährstoffe, die man in pflanzlicher Nahrung kaum findet. Doch mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst sollten es pro Woche nicht sein, denn ein enormer Fleischkonsum kann zu Darmkrebs, Gicht und anderen Krankheiten führen. Außerdem empfiehlt es sich, auf den Fettgehalt der Lebensmittel zu schauen, denn hier gilt: weniger ist mehr.
5. Wenig Fett - das gilt nicht nur bei Fleisch und Co. Zwar liefern vor allem Pflanzenfette essentielle Fettsäuren und viele fettlösliche Vitamine, doch sie warten auch mit jeder Menge Kalorien auf. Mehr als 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag sollten es daher nicht sein. Unter Experten gelten vor allem ungesättigte Fettsäuren als gesund, weshalb sie bevorzugt zu Pflanzenfetten wie Raps- und Sojaöl greifen sollten.
Bisher wurde hierzu noch keine Meinung abgegeben. Aber Sie haben doch bestimmt eine!
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