Mangold, der edlere Spinat
Von Juni bis August hat Mangold auch hierzulande wieder Saison. In Supermärkten findet man das edle Gemüse mit gekräuselten oder glatten Blättern eher selten, doch der Weg zum Markt lohnt sich.
Seit Mangold als Gemüse bekannt ist, gilt er auch als Heilpflanze gegen Darmträgheit. Dank seines hohen Ballaststoffgehalts ist das auch wenig verwunderlich. Das dunkelgrüne Gemüse ist zudem besonders reich an den Vitaminen K, A und E und enthält viele weitere Mineralstoffe (Natrium, Magnesium, Kalium und Eisen).
Mangold ist also sehr gesund und zudem kalorienarm (25 Kalorien pro 100 Gramm) - das perfekte Gemüse für eine leichte und vitale Küche. Aufgrund seines erhöhten Oxalsäuregehalts sollte Mangold aber nicht roh verzehrt werden, und Menschen mit Nierenerkrankungen sollten ihn mit Vorsicht genießen.
Neben den Blättern, die optisch an Spinat erinnern, kann man auch die Stiele essen. Sie ähneln geschmacklich Spargel und sollten daher auf keinen Fall in der Mülltonne landen. Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die Blätter frisch und knackig sind und die Stiele keine dunklen Flecken aufweisen.
Hat es der Mangold in den Einkaufskorb geschafft, sollte er auch bald verzehrt werden. Das spinatartige Gemüse ist nämlich nicht besonders lange haltbar. Muss er dennoch ein paar Tage bis zum Verzehr durchhalten, sollte man ihn unbedingt in ein feuchtes Tuch einschlagen und ins Gemüsefach des Kühlschranks legen. So bleibt er bis zu zwei Tage frisch, verliert allerdings viele Vitamine.
Egal ob gebacken, gedünstet oder gebraten: In der Küche lässt sich Mangold wie Spinat zubereiten. Allerdings sollten Sie beim Garen die zarten Blätter später hinzufügen als die Stiele, denn sonst verkochen sie.
Hier finden Sie leckere Rezepte mit Mangold:
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