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28.06.2012, 22:52 Uhr

Einzelkritik zum Spiel Deutschland - Italien

Neuer: Schuldlos am Untergang. Die Nummer 1 hielt die Schüsse von Montolivo (17.) und Cassano (19.) sicher. Bei Balotellis Toren war er ohne Abwehrchance. Am Ende stürmte er noch mit.

Boateng: Auf der rechten Seite in der ersten Hälfte allein gelassen. Beim 0:1 wurde er ausgespielt. Hatte einige Offensivaktionen. Musste am Ende für einen weiteren Angreifer weichen.

Hummels: Guter Start: Erzielte fast das 1:0 (5.), stoppte Balotelli (10.). Aber dann ließ sich der Dortmunder beim 0:1 von Cassano vernaschen (20.). Überfordert in den Duellen mit dem Milan-Stürmer.

Badstuber: Der Innenverteidiger war völlig neben der Spur. Schlief beim Kopfballtor von Balotelli. Fand nie den Zugriff auf Italiens Matchwinner. Stoppte lediglich Montolivo einmal gut (34.).

Lahm: Beim zweiten Gegentor unterlief dem Kapitän ein schlimmer Stellungsfehler. Hätte sein Team zurück ins Spiel bringen können, verzog aber aus guter Position im Strafraum (49.).

Khedira: Der Antreiber - aber ohne Unterstützung der Kollegen. Hielt mit Dynamik und Körpersprache als einziger wirklich dagegen. Prüfte Buffon mit einem Gewaltschuss (35.).

Schweinsteiger: Mitläufer statt Chef. Beschränkte sich im 95. Länderspiel auf die Absicherung nach hinten. Konnte die Lücken nicht schließen, zu langsam, keine Körpersprache. Nach vorne ohne Akzente.

Kroos: Löw stellte ihn erstmals in die Startelf. Der Münchner sollte das Zentrum verdichten. Prüfte Buffon mit links (13.), legte Lahm den Ball maßgerecht auf (49.). Der Schachzug mit ihm ging nicht auf.

Özil: Rannte sich die Hacken wund und suchte verzweifelt nach Anspielstationen. Die zündende Idee, den tödlichen Pass hatte der Spielmacher nicht parat. Traf per Handelfmeter in der Nachspielzeit.

Podolski: Sein Heimspiel in Polen war eine einzige Enttäuschung. Nach der Auszeit gegen Griechenland übermotiviert. Nichts wollte gelingen - zur Pause ausgewechselt.

Gomez: Bekam den Vorzug vor Klose. Der Torjäger kämpfte vorne ohne Unterstützung. Hätte sich solche Zuspiele wie Balotelli gewünscht.

Klose: Auch der Römer konnte mit all' seinem Einsatz die Wende nicht erzwingen. Die Juventus-Verteidiger Barzagli und Bonucci ließen ihn nicht zum Schuss kommen. Ungekrönt beim vielleicht letzten Turnier.

Reus: Warum hatte ihn Löw rausgenommen? Der Noch-Gladbacher kam zur Pause und war gleich im Strafraum in Aktion (48.). Brachte sein Tempo ein. Seinen Freistoß-Kracher konnte Buffon parieren (62.).

Müller: Kam als letzte Option. In den 20 Minuten konnte er vom rechten Flügel nichts Entscheidendes mehr ausrichten.

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163 Meinungen zu "Einzelkritik der DFB-Spieler"

  • Bln190184
    Freitag, 17.08.2012, 09:35 Uhr
    Bundestrainer Löw’s kindhafte beleidigte Reaktion auf den bissigen Kommentar von Kahn im ZDF nach dem völlig scheußlichen und hilflosen Spiel gegen Argentinien, ist einfach nur lächerlich und klein kariert! Die Aussage, dass er keinem Spieler mangelnden oder fehlenden Willen nachsagen kann, ist schlicht und ergreifend nur Blödsinn und damit versucht er eigene gravierende Mängel zu verdecken! Der jetzige Nationalelf-Kader ist nachweislich mit Mitläufern ( nicht Mitspielern ) besetzt und es findet sich keine einzige Führungs-Natur darunter. Eckige und von Ehrgeiz beseelte Typen sind weit und breit nicht zu sehen, lediglich freundlich lächelnde frisch gestylte Spieler. Und die Aussage von Khedira, dass die Mannschaft voll und ganz hinter dem Trainer stehe und zu ihm hundertprozentiges Vertrauen hätte, ist eine logische Schlussfolgerung, denn unter einem „richtigen“ Trainer ( wie z.B. damals Beckenbauer ) wäre mindestens die Hälfte des Kaders nicht berufen worden! Kein richtiger Kampfgeist vorhanden, denn wo früher die spielerischen Mittel nicht ausreichten, begann seit jeher die Phase der mannschaftlichen Geschlossenheit! Das war bei Gegner aus aller Welt regelrecht gefürchtet. Heute wird mehr auf Filigranität gesetzt und wenn das nicht klappt, wird resigniert, leider! Derzeit waren Spieler richtig Stolz für ihr Land spielen zu dürfen, heute „lümmeln“ einige bei der Nationalhymne stumm vor sich hin und bewegen wenn schon nur den Mund zum Durchkauen des Kaugummis! Lt. Khedira ist das Mitsingen der Hymne kein Anzeichen dafür, dass es ihm egal sei für die Nation zu spielen oder nicht! Ösil z.B. fällt mehr dabei auf, wie er sein schmuckes Haarbändchen richtet, als durch durchdachte Pässe bzw. Kampfkraft und Durchsetzungswillen! Badstuber ist schlicht überfordert und Boateng ist fußballerische Armut und Person. Warum Löw nicht einen erfahrenen Torhüter wie Weidenfäller aufstellt, der durch seine Präsenz Ruhe in die Hintermannschaft bringen kann, bleibt wohl seiner eigenen Unergründlichkeit geschuldet. Mit einem Wort, mit diesem „Haufen“ und unter diesem Psycho-Trainer wird Deutschland keinen Blumentopf mehr gewissen, aber das interessiert den Streichelzoo DFB offenbar nicht, oder?
  • Bln190184
    Freitag, 03.08.2012, 10:04 Uhr
    Der FC Bayern „schadet“ mit seiner rigorosen und rücksichtslosen Geldpolitik ( und alles nur aus dem Vereinsvermögen – schwer zu glauben, oder? ) der gesamten Liga und besonders den „kleinen“ Klubs! Denen werden die Talente mit verlockenden Unsummen weggekauft und dann dümpeln die armen Schlucker am Tabellenende herum und müssen sich noch hämische Kommentare und Tipps von der Bayern-Mafia anhören! Schade, dass es keine Instanz gibt, die diesen Praktiken ein Ende setzt, sondern das alle einschließlich DFB vor diesem Verein einknickt! Obwohl ich früher auch ein Bayern-Fan war, schüttelt es mich nunmehr nur noch vor dem Klub! Deshalb ist es äu7ßerst erfreulich, dass es auch Spieler ( z.B. Reuss ) gibt, die dem ungezügelten Geldstrom aus dem Süden widerstehen. Daher ist es immens wichtig, dass Deutscher Meister jeder werden sollte, der nicht ein VFB-Abklatsch ist. Die sollen ruhig weiter auf die internationalen Luschen setzen, denn „richtige“ Weltstars gehen ja offenbar nicht nach München. Es sei denn solche, die bei größeren Klubs nix geworden sind, wie Robben u.ä. sogenannte Superstars. Also Daumen drücken für jeden Klub der Liga, nur die Bayern müssen/sollten es nicht sein. Denen würde wahrscheinlich nur noch helfen, wenn sie in weiteren 1, 2 Saisons nix holen und auch nicht international spielen können und es dann endlich zu einem radikalen Schnitt im Verein kommen würde. Die ganze diktatorische Führungsriege weg und dafür „richtige“ Fachleute ran, das würde wie eine Wiederbelebungsspritze wirken!
  • Bln190184
    Montag, 30.07.2012, 08:58 Uhr
    Es ist nur jammerschade, dass es momentan kaum qualifizierte Trainer gibt, und ich meine keine unausgebildeten damit. Denn wer „nur“ die Prüfung an der Sporthochschule Köln schafft, ist noch lange keiner guter Trainer, wie kein Anwalt unbedingt Weltklasse ist, wenn er gut lernen kann und sämtliche „trockenen“ Hürden mit Leichtigkeit nimmt! Trainer mit einem Sieger-Flair oder Charisma sind so selten wie eine Schneeflocke in der Sahara. Die ehemaligen Bundesligaspieler wie Völler, Vogts, Klinsmann oder Löw sind die Paradebeispiele dafür, dass man als Trainer mehr braucht, denn als Spieler einigermaßen unfallfrei über den Rasen zu hoppeln! Sie sind in ihrer bisherigen Karriere mehr als nur gescheitert, ganz im Gegensatz z.B. Franz Beckenbauer! Auch Ottmar Hitzfeld oder Jürgen Klopp sind solche Winner-Typen, die auch mittelmäßige Spieler zu Höchstleistungen motivieren können! Sie sind sehr flexibel im Umgang mit den verschiedenen Charakteren und halten auch nicht stur an irgendwelchen Nulpen fest, bloß weil die einmal ein gutes Spiel gemacht haben! Weil man jedoch alles nur über die Geld-Schiene, s. FC Bayern München, regeln will und ausländische Katastrophen verpflichtet, ist der deutsche Fußball insgesamt ins zweite Glied als Fußballmacht abgerutscht. Wenn da nicht bald Abhilfe geschaffen wird, wird die Rutschpartie abwärts in der Weltrangliste ungebremst fortgesetzt, leider!
  • Bln190184
    Donnerstag, 12.07.2012, 09:33 Uhr
    Die Crux an der „Sache“ Nationalmannschaft ist der überdimensionale Einfluss der FC Bayern-Mafia beim und über den DFB! Dank Galionsfigur Beckenbauer, dem Bayern Präsidenten Rummenigge ( von dem Beckenbauer vom Spieler Rummenigge einstmals sagt, dass er ein ekliger Intrigator sei ) und seinem „Fallbeil“ Hoeness, geschieht im Bereich nix im DFB Bereich was diese Troika nicht will! Ihr Einfluss war und ist auch immer noch so groß, weil sie Spitzenpolitiker des Landes als Aufsichtsräte ( z.B. damals Stoiber ) im Klub einbanden und einbinden. Somit wird diese Einflussschiene auch über die politische Variante gestärkt und gesichert. Wenn man dem FC Bayern auch die Bedeutung eines anderen Bundesligaklub, z.B. Mainz 05, 1899 Hoffenheim, SC Freiburg oder 1.FC Nürnberg zugestehen würde, nicht mehr und nicht weniger, würde sich das Gefälle der Einflussnahme in Richtung Deutsche Nationalmannschaft normalisieren und gesunden! Denn 8 bis 10 Spieler einer Mannschaft die zwei Jahre nix gerissen hat, weder im Pokal noch Meisterschaft noch international, gehört nicht in den Nationalmannschaftskader! Und wenn der Bundestrainer sie dennoch so massiv einbaut, dann stimmt auch bei dem was nicht, oder sollte er über den DFB seine Weisungen direkt vom FC Bayern beziehen?
  • Bln190184
    Dienstag, 03.07.2012, 14:16 Uhr
    Seite 24: Ein ist mehr als deutlich zu erkennen gewesen, ALL Bayer-Spieler haben kein Nationalspielerformat, alle, auch Neuer! Neuer = Hält einigermaßen passabel, aber kann überhaupt nicht mir dem Ball umgehen! Boateng = nicht Bundesligatauglich! Badstuber = vielleicht 2. Liga? Lahm = Bedingt Bundesligatauglich, jedoch ohne jegliche Führungsqualitäten und so als Kapitän völlig ungeeignet! Müller = Bundesligatauglich mit Abstrichen und seit der WM 20101 starke Rückentwicklung! Gomez = Ein internationaler Flop ohne Ende, kein Engagement, kann den Ball nicht halten oder spielen und wartet nur auf Voralgen! Schweinsteiger = Als Mitläufer bedingt geeignet, hat ebenfalls keine Führungsqualitäten und hat sie auch nie gehabt! Dazu Özil = In Madrid rückentwickelt! Podolski = Die Lachnummer seid 100 Nationalspieleinsätzen! Herr im Himmel, wer hat den bloß „entdeckt“, dem gehört noch heute die Lizenz, welche auch immer, entzogen!
  • Fried
    Montag, 02.07.2012, 17:05 Uhr
    Schade für Klose. Mit ihm hätte es zum Titel eventuell gereicht, wenn die anderen mitgemacht hätten. Dabei denke ich an das geniale Zusammenspiel von Klose, Özil und Müller, die zu dritt nach belieben die Oranje im Freundschaftsspiel vergangenen Jahres an die Wand gespielt haben. Özil hatte, wie ich hörte, wiederholt den Bundestrainer um die Aufstellung von Klose ersucht. Mit ihm könne er zusammenspielen, aber nicht mit Gomez. Und Müller? Er bekam, wie auch Podolski, "Devensivaufgaben". Dieses Trio wurde von vornherein verhindert. Bei Mario Gomez hatte ich im ersten Gruppenspiel den Eindruck, dass er absichtlich weit vom Ball wegblieb, um nicht in die Verlegenheit zu kommen, ein Tor zu machen. Das hat auch geklappt, bis der Ball direkt dich über seinen Kopf flog. da hatte er kurzzeitig sei Vorhaben vergessen und ist als torgefärlicher Abstauber in Aktion getreten. Dann hat er fast noch ein zweites gemacht. (Gegen NL hat er normal torgefärlich gespielt, war im Programm) Im Spiel gegen Italien wieder das gleiche. Diesmal aber erfolgreich: der Ball blieb von Maria weg. Dafür flog der Ball aber dem unbedrängten Podolski sauber vor seinen starken Linksfuß, und der Abstand von drei Metern vor dem freien Tor war zu nahe, um den Ball über die Latte zu dreschen. So mußte er den Ball eben "erfolgreich" über seine Füße rollen lassen ins Aus. Den Erfolg, das Tor erhindert zu haben, konnte man an seinem Grinsen sehen. Der Bundes-Jogi, der sich über sowas fürchterlich aufregen kann, blieb verdächtig ruhig. Wenn sich an der Situation der N-11 nichts ändert, wird auch in zwei Jahren für Klose kein Cup errungen. Bei seinem ersten Turnier-Einsatz 2002 haben alle Akteure m.M. nach um den Cup gegen Brasilien alles gegeben. Warum soll ein Spieler oder Trainer nicht gewinnen wollen? Vielleicht deswegen, weim ihm ein riesenangebot von einer Sport-Wett. Mafia unterbreitet wurde, diesbezüglich vielleicht auch erpresst oder bedroht wurde. In China gibt es eine Volksseuche: Sportwetten. Neben der kontrolierten staatlichen gibt es die lukrativeren illegalen Wettorganisationen bzw. -Mafia. Die sind mitten drin im Geschehen in Europa und michen kräftig mit, ein Milliardengeschäft.
  • Keineahnunghier
    Sonntag, 01.07.2012, 14:27 Uhr
    Und dann war da noch der FC Bayern, welcher in der Restrepublik nach seinen verlorenen "Endspielen" nur belächelt wurde. 3x Zweiter und dann zur EM? Das sollte gut gehen? Mit, vielleicht Lahm und Neuer als Ausnahme, war der Rest der EM - Bayern doch leider immer noch paralysiert und nicht wirklich leistungsfähig. Dann war da noch eine Aussage des Bundestrainers betreffend des Spiels der Deutschen Mannschaft. Ungefährer Wortlaut: "Wir werden versuchen unser eigenes Spiel durchzuziehen und uns nicht nur auf den Gegner einzustellen!" Was für ein Schwachsinn!!! Die Griechenland - Elf war doch mehr als effektiv! Warum nicht wieder so gegen die Italiener? Warum kein Reus? Der hat doch immer wieder die Abwehr durcheinander gewirbelt. Wenn wir nur 2 Stürmer haben, dann doch wenigstens den Herrn Klose von Anfang an. Der spielt doch in Italien und kennt sich aus. Er ist wenigstens ein mitspielender Stürmer! Warum spielen die Deutschen immer so eigenartig in den letzten erreichten Halbfinals? Angst? So langsam sollte doch auch Löw erkannt haben, dass südländische Mannschaften und deren Trainer uns vor dem jeweiligen Spiel immer wieder als Favorit hinstellen und uns Honig ums Maul schmieren! Ich freue mich jedenfalls auf die nächsten Qualifikationsspiele, die nächste WM Gruppenphase und das Virtelfinale! Ein Halbfinale oder ein Endspiel mit deutscher Beteiligung werde ich mir nicht mehr ansehen! Angsthasenfußball habe ich nun endlich genug gesehen! Machs gut, Jogi

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