Timoschenko fordert Zeichen der Solidarität
Jewgenija Timoschenko sagte gegenüber der "Bild" (Donnerstagausgabe): "Die Fans sollten nicht vergessen, dass sie in einem Staat Fußballspiele schauen, der politische Gegner wie meine Mutter unter brutalen Bedingungen inhaftiert. Die Fans sollten das Spiel in Charkow dazu nutzen, Janukowitsch eine deutliche Botschaft zu schicken: 'Wir fordern Freiheit für alle politische Gefangenen'!"
Als mögliches Zeichen der Solidarität kann sich Jewgenija Timoschenko unter anderem "T-Shirts mit den Bildern politischer Häftlinge oder das Tragen der Frisur meiner Mutter Julia" vorstellen.
Jewgenija Timoschenko zur "Bild": "Ich habe große Angst um meine Mutter. Sie wird 24 Stunden am Tag überwacht, hat keinen Zugang zu Telefonen und ist bei schlechter Gesundheit. Sie muss in ein unabhängiges Krankenhaus im Ausland überwiesen werden, sonst fürchte ich um ihr Leben."
Auf Einladung des hessischen Justizministers Jörg-Uwe Hahn (FDP) tritt Jewgenija Timoschenko heute bei der Konferenz Justizminister von Bund und Ländern in Wiesbaden auf. Dort fordert sie Freiheit für ihre in Charkow inhaftierte Mutter Julia Timoschenko.
128 Meinungen zu "Timoschenko fordert Solidarität"
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maailmanmestari
Freitag, 22.06.2012, 13:56 Uhr @Harka S.16 Hast Du Deine Erkenntnisse schon der ukrainischen Regierung und Gazprom mitgeteilt? - Wenn nicht, das wäre aber wichtig, denn die gingen bisher von anderen "Tatvorgängen" aus! Die Verurteilung wegen des "für die Ukraine ungünstigen Vertrages" bezieht sich auf den Vertrag mit Russland von 2009, in der 2. Amtszeit von Frau Timoschenko (ab Dez. 2007), die Vorgänge, die Du behauptest liegen aber vor, während und nach der 1. Amtszeit (im Jahre 2005): Neue Preisfestlegung durch Gazprom 2005, Lieferstop zum 1.1.2006, weil die Ukraine auf dem Vertrag von 2002 und dem Zusatz von 2004 bestand. (Da war Timoschenko schon fast 3 Monate nicht mehr im Amt!) Russland/Gazprom warf dann der Ukraine vor, von dem nach Westeuropa zu liefernden Erdgas, einen Teil für sich abzuzweigen. (Da haben sie wohl Deine Erkenntnis, Timoschenko hätte das für die Ukraine bestimmte Gas teuer weiterverkauft bestimmt nur falsch verstanden!) Auf die Idee, dass der ganze Konflikt etwas mit der politischen Lage nach der "orangenen Revolution" zu tun haben könnte kommst Du natürlich nicht, insbesondere die Auseinandersetzungen zwischen dem damaligen Präsidenten Juschtschenko (der eine Orientierung der Ukraine an "den Westen" wollte) und Frau Timoschenko (die sich eher nach Russland orientierte). Eine Rolle könnten ja auch die Forderungen der Ukraine bezüglich des Vertrages über die russische Schwarzmeerflotte gespielt haben (in unmittelbar zeitlichem Zusammenhang mit dem "Besuch" der US-Außenministerin in der Ukraine am 8.12.2005). Auch das Wiederaufflammen des Konfliktes 2008 hat eine zeitliche Nähe zu der Auseinandersetzung um einen Beitritt der Ukraine zum "Membership Action Plan der NATO" und dem NATO-Treffen in Bukarest (April 2008). Nochmals: Du solltest aber der ukrainischen Regierung möglichst bald Deine hier veröffentlichten Erkenntnisse mitteilen, "Miss Timoschenko gehört die g_e_s_a_m_t_e Gasversorgung des Landes (neben der Stromversorgung und großen Teilen der Treibstoffversorgung)." - Die glaubt wahrscheinlich immernoch, dass die "staatliche ukrainische Gesellschaft Naftogaz" (der Vertragspartner von Gazprom) tatsächlich staatlich wäre und der Ukraine gehöre! *Ironie off* Ich weiß nur nicht, ob Du Dir Deine Behauptungen selber ausgedacht hast, oder nur auf andere im Internet hereingefallen bist. Es kann ja jeder jeden Unsinn im Internet veröffentlichen, und manche sind ja so blöd, selbst den größten Schwachsinn zu glauben und weiter zu verbreiten! (Siehe die regelmäßigen Weltuntergangstermine - Pass nur auf, dass Du das Ende des Maya-Kalenders überlebst!) -
undercovergirl
Freitag, 22.06.2012, 08:01 Uhr @ niebel7777 "BILD berichtet!!" Damit ist doch schon alles gesagt!!! Der deutschen "Bibel" ............. -
niebel7777
Dienstag, 19.06.2012, 11:19 Uhr Julia Timoschenko - Offensichtlich gibt es da noch ganz andere Anklagepunkte? Gestern noch eine mögliche Freilassung, heute mögliche Mordverwicklungen? Wie geht denn das? Erst die Spitze des Eisberges? Bild berichtet am 19.06.2012 - Zitat: Die inhaftierte frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko muss mit weiteren Anklagen im Zusammenhang mit einem Mord rechnen. Vize-Generalstaatsanwalt Renat Kusmin sagte der Zeitung „Kommersant“, er habe Beweise dafür, dass die 51-Jährige in die Ermordung des Abgeordneten Jewgen Schtscherban 1996 verwickelt war. Wie wollen unsere humanitären Politiker bei dem Kenntnisstand ihre bisherige öffentliche Haltung in Bezug auf die Humanität und Freilassung rechtsgültig verurteilter Straftäter noch weiter Aufrecht erhalten? Wie werden sie mit den laufenden Mordermittlungen und einer möglichen Beteiligung/Verwicklung fertig? Was kommt dabei wohl noch alles heraus? Sollte man sich da nicht lieber um die Freilassung schuldloser Bürger aller Länder und vorrangig Deutschland bemühen? Ist das nicht die vom Bürger durch ihre Wahl erwarte Aufgabe in der deutschen Politik? Wer eine nationale Ordnung im eigenen Land hat oder schafft, der erhält künftig auch die gebührende Aufmerksamkeit und Anerkennung. Welches Land wird die vorbestrafte Julia Timoschenko mit den weiteren anstehenden strafrechtlichen Vorwürfen jetzt wohl noch aufnehmen wollen? -
niebel7777
Montag, 18.06.2012, 16:45 Uhr Was wurde dem ukrainischen Präsidenten Viktor Janakowitsch wohl von der westlichen Welt alles so versprochen? Der ukrainische Präsident Viktor Janakowitsch beabsichtigt nach Bild-Info vom 18.06.2012 Julia Timoschenko aus Mitleid und humanitären Gründen zu begnadige. Hoffentlich denkt er bei der Gelegehit auch an die vielen anderen gleich gelagerten Fälle. -
Canastakoenig
Montag, 18.06.2012, 10:05 Uhr @Freiwirtschaft "Wie sieht es denn mit deinen Behauptungen aus ? Du wirst doch deine Meinung sicher auch belegen können. Das würde mich interresieren." Les doch erstmal richtig, bevor Du hier die Backen aufbläst... hahahaha Wo habe ich etwas behauptet, was ich beweisen müsste... hahahaha Dass Frau Timoschenko nicht wegen illegalem verkökern russischen Erdgases verurteilt wurde??????? Hahahahaha -
Canastakoenig
Montag, 18.06.2012, 10:00 Uhr @Harka Willst Du mich verarschen??? Was sollen denn das bitteschön für Beweise sein....Googel-Beweise... hahahaha Du redest hier von kriminellen Machenschaften. Für welche kriminellen Machenschaften wurde denn Frau Timoschenko verurteilt???? Das wird doch für Dich ein leichtes sein, mir den Beweis zu liefern, wann Frau Timoschenko rechtskräftig verurteilt wurde, weil sie russisches Erdgas verbilligt verhökert hat und sich illegal bereichert hat... hahahaha Ich warte und freu mich schon auf Deine nächste dümmliche Ausrede, weil Du keine Beweise liefern kannst... hahahaha -
niebel7777
Samstag, 16.06.2012, 11:22 Uhr Offensichtlich kommen möglicherweise ja wohl noch weitere Prozesse (Prozesslawine) im Interesse der Öffentlichkeit auf die gnädige Frau zu. Entschuldigungen für mögliche Straftaten, auch durch ausländische Politikern und Presse, kommen dabei aber immer schlecht an, zumal wenn man vorsätzlich und eigennützig gehandelt hat. Dürften hier nicht auch noch weitere Machenschaften wie z. B. Amtsmissbrauch vorliegen? Insofern ist es wohl ganz gut, wenn man eine Sache nach der Anderen abwickelt, so kann wenigstens verhindern, dass die wie auch immer erworbenen und privatisierten Gelder nicht wieder in den Umlauf kommen.
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