"L'Équipe": Hohe Strafe für Nasri möglich
Samir Nasri hat nach dem Aus im Viertelfinale mit Beleidigungen auf sich aufmerksam gemacht. © dpa /
Der nationale Verband FFF ziehe eine Bestrafung des Mittelfeldspielers in Betracht, denkbar sei eine Suspendierung von bis zu zwei Jahren und damit das Aus für die WM 2014 in Brasilien, schreibt die Sporttageszeitung.
Am kommenden Dienstag könne das FFF-Exekutivkomitee bei einem Treffen ein Verfahren einleiten. Im Visier seien wegen unterschiedlicher Verfehlungen beim Turnier in Polen und der Ukraine auch Hatem Ben Arfa, Yann M'Vila und Jérémy Ménez.
Nach dem Viertelfinalaus gegen Spanien hatte Verbandspräsident Noël Le Graët eine mögliche Sanktion für Nasri, der einen Reporter wüst beschimpft hatte, offen gelassen. Die in Frankreich bislang höchste Sperre von 18 Länderspielen (15 Monate) hatte Nicolas Anelka nach der WM 2010 für seine Beleidigung des damaligen Nationaltrainers Raymond Domenech erhalten.
Frankreichs Sportministerin Valérie Fourneyron sprach sich unterdessen allgemein für mögliche Maßnahmen aus. "Es gibt Regeln innerhalb des Verbandes und wenn es ein Verhalten gibt, das sanktioniert werden muss, sollte dies getan werden", sagte sie beim TV-Sender Canal Plus.
Offen ist weiterhin, ob Nationaltrainer Laurent Blanc seine Arbeit fortsetzt. Binnen einer Woche wollen sich der Coach, dessen Vertrag nach der EM ausläuft, und Le Graët zu Gesprächen treffen.
11 Meinungen zu "Nasri droht lange Sperre"
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utzinho
Mittwoch, 27.06.2012, 15:52 Uhr @cooller: Du hast Recht! Damit muss endlich Schluss sein! Hinfort mit all den Rechtschreibfehlern bei dir! -
Cooller
Dienstag, 26.06.2012, 11:17 Uhr Mehr und mehr kommt vor, daß Journalisten mit sich selbs beschäfztigen und sich als Untastbar und heilig machen. Die nerven nicht nur die Fußballer, sondern auch die Zuschauer. Damit muss irrgendwann schluss sein. -
TheFoff
Dienstag, 26.06.2012, 11:09 Uhr Nasri wird nicht zwei Jahre gesperrt, Punkt. Anelka hat den damaligen Trainer beleidigt und bekam 15 Monate. Soviel dazu. Der Junge hat sich unbeherrscht und dämlich verhalten, aber so ziemlich jeder, der mit Fußballjournalismus zu tun hat, weiß, wie sehr die Reporter manchmal nerven. Schließlich interessiert dort auch niemand der Gemütszustand eines Spielers, wenn man ihn nieder schreibt. Fazit: Wieder ein Fußballer, der bemerkenswert dämlich ist, aber wenn wir dafür die Leute jedesmal lange sperren würden, könnte man Weltmeisterschaften nur noch alle 10 Jahre abhalten. -
McStopa
Dienstag, 26.06.2012, 11:07 Uhr Die Fussballer bekommen genug Geld für ihre "Arbeit", also sollen sie diese verrichten und fröhlich sein. Und wenn sie die Leistung nicht erfüllen, welche von ihnen erwartet wird, müssen sie halt mit Kritik rechnen und sollen diese schlucken. In einer Firma ist es doch auch nicht anders. Wenn ein Mitarbeiter Mißt baut, bekommt er Ärger vom Chef und, wenn er die Leistung nicht bring, welche von ihm verlangt wird, wird er gekündigt. Warum soll es im Fussball anders sein? Es ist doch auch eine Art Firma, wo eine Menge Geld umgesetzt wird. Mc Stopa
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