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08.06.2012, 15:51 Uhr

Gullit: Traurig, dass wir über Rassismus reden müssen

Warschau (dpa) - Wenige Stunden vor Beginn der Fußball-Europameisterschaft hat sich das ehemalige niederländische Idol Ruud Gullit bestürzt über rassistische Vorfälle beim öffentlichen Training des Oranje-Teams in Krakau gezeigt.

"Es ist traurig, dass wir über Rassismus reden müssen", sagte er beim Start der "respect diversity"-Kampagne (Respektiert Vielfalt) in Warschau. Die farbigen Spieler im niederländischen Team waren während des Trainings von einigen Zuschauern mit Affenlauten verhöhnt worden. Die Mehrheit der mehr als 20 000 Fans bejubelte das Team jedoch.

Wolfgang Grenz

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"Am Anfang war ich bestürzt über rassistische Beschimpfungen", sagte der ehemalige polnische Nationalspieler Emmanuel Olisadebe, der als 18-jähriges nigerianisches Fußball-Talent nach Polen gekommen war. "Als ich in der Nationalmannschaft Tore schoss, ließ das nach. Ich habe irgendwann beschlossen, nicht auf diese Rufe zu achten, aber sie sind ekelhaft."

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2 Meinungen zu "Gullit bestürzt über Rassismus"

  • Eimerkette
    Sonntag, 10.06.2012, 15:13 Uhr
    In einer so aufgeklärten Welt, wo Menschen die an Gott glauben als weit Zurückgebliebene bezeichnet werden, geht es beim Thema Gleichstellung und Gleichberechtigung so unaufgeklärt zu. Nur gerade bei Christen ist das nicht so - erstaunlich!

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