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31.05.2012, 18:13 Uhr

Blanc: Hoffe, dass Fußball Rassismus überwindet

Le Touquet (dpa) - In der Diskussion um Rassismus in den EM-Gastgeberländern wollen bislang keine Familienmitglieder der französischen Nationalspieler auf eine Reise zum Turnier verzichten.

"Ich hoffe, dass es kein Problem in Bezug auf die Familien oder Kinder eines Spielers in der Ukraine geben wird", sagte Nationaltrainer Laurent Blanc im Trainingslager der Équipe Tricolore laut der englischen Tageszeitung "The Telegraph". "Es ist nicht so klar, aber ich wage zu hoffen, dass der Sport und besonders Fußball dies überwinden kann."

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Berichte über möglichen Rassismus im ukrainischen und polnischen Fußball hätten das Team aufgeschreckt, berichtete der französische Nationalspieler Anthony Réveillère. "Diese Dinge machen dir ein wenig Angst. Du willst die, die du liebst beschützen und sicherstellen, dass sie geschützt sind", sagte der Verteidiger.

Aus dem englischen Team hatten Theo Walcott und Alex Oxlade-Chamberlain angekündigt, dass ihre Familien aus Sorge vor Übergriffen nicht zur EM reisen würden. Zudem hatte die Rassismus-Debatte durch Aussagen von Mario Balotelli neuen Zündstoff bekommen. "Wenn mich jemand auf der Straße mit einer Banane bewirft, würde ich ins Gefängnis gehen, weil ich denjenigen umbringen würde", meinte der italienische Stürmer.

Die Regierungen in Warschau und Kiew wiesen den Vorwurf von ausufernder Fremdenfeindlichkeit zurück und versicherten, bei der EM (8. Juni bis 1. Juli) werde es kein Rassismusproblem geben.

Alle News vom: 31. Mai 2012 Zur Übersicht: EM 2012

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