Auf dem Weg zum sicheren Passwort
Das wohl beliebteste Passwort lautet "123456". Das geht natürlich auch mit Buchstabenfolgen wie "TUVWXYZ". Solche Passwörter verdienen den Namen nicht, denn sie werden von Kriminellen in kürzester Zeit geknackt. Diese verwenden bei ihren illegalen Machenschaften einfache Listen der am häufigsten verwendeten Zeichenfolgen.
Auf diesen Listen tauchen auch Begriffe wie "Passwort", "Bello" oder "geheim" auf. Zu den üblichen Begriffen gehören Farben, Namen von Haustieren, gängige Nachnamen und Hobbys. Wenn Sie solche schlichten Buchstaben- oder Zahlenfolgen wählen, laufen Sie Gefahr, Kriminellen ungewollt Zugang zu so sensiblen Bereichen wie Online-Banking oder E-Mail-Postfächern zu gewähren.
Die Basics
Zunächst einmal sollte das Passwort nicht zu kurz sein, genauer gesagt sollte es mindestens acht Zeichen haben. Denn: Je länger das Passwort, desto schwerer können andere es knacken.
Auf den ersten Blick sollte Ihr Passwort keinen Sinn geben. Verwenden Sie also keine Ausdrücke, die in einem Wörterbuch zu finden sind. Auch zusammenhängende Zeichenketten wie "123456" oder "qwertzui" sind alles andere als sicher, gleiches gilt für rückwärts lesbare Wörter. "trowssap setug" ist eben genau nicht das, was es verspricht zu sein.
Verwenden Sie stattdessen eine bunte Mischung aus Sonderzeichen, Zahlen und Buchstaben. Wechseln Sie in der Reihenfolge ab. Das gelingt Ihnen besonders einfach, wenn Sie einzelne Buchstaben durch ähnlich aussehende Sonderzeichen und Zahlen ersetzen. Zum Beispiel "!" für "t", "$" für "S", "2" für "Z", "&" für "B" oder "()" für "o".
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