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05.07.2013, 10:43 Uhr

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Hochwasserhilfe 2.0 - Dresden hilft sich im Netz

07.06.2013 – In Dresden kämpfen derzeit die Bürger gegen den steigenden Pegel der Elbe. Die Bewohner organisieren sich nun auch im Netz, um die Hochwasserhilfe besser koordinieren zu können. Durch sogenanntes "Crowdsourcing" informieren User auf einer Google-Maps-Seite, wo in Dresden Hilfe benötigt wird. Freiwillige erfahren dann auf einen Blick, wo und wie sie helfen können, wo es Verpflegungsstationen gibt sowie welche Gebiete derzeit überschwemmt und welche Straßen gesperrt sind. "Ernsthaft Interessierte" können sich per Mail registrieren lassen und selbst Neuigkeiten rund um das Hochwasser eintragen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Helfer werden derzeit vor allem in den Stadtteilen Seevorstadt West und Pieschen gesucht. Das Technische Hilfswerk bittet Freiwillige, die Dämme mit Planen oder Müllsäcken vor dem Regen zu schützen. Auch Privatpersonen posten auf der Seite ihre Hilferufe: In der Tolkewitzer Straße suchen Anwohner nach Helfern und Sandsäcken. Wie man auf der Karte sehen kann, ist das Hochwasser schon bedrohlich nah an den Wohnhäusern angekommen.

Trotz der bedrohlichen Hochwasserlage sollen der Spaß und die Verpflegung nicht zu kurz kommen. Mütter, die mit ihren Kindern derzeit in einer Notunterkunft wohnen, suchen beispielsweise Animateure oder Zauberer. Damit soll die "gedrückte Stimmung" etwas aufgehellt werden. Ein anderer User hat einen ganz anderen stimmungsaufhellenden Vorschlag für die freiwilligen Helfer: "Bringt den armen Leuten da mal eine Kiste Bier", heißt es in einem Kommentartext.

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