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05.07.2013, 10:43 Uhr

Netzmarker

Automat soll Schlüsseldienst ersetzen

27.06.2013 - Den Schlüsseldienst zu rufen ist immer eine unangenehme Sache. Man wartet ewig und bezahlt dann meistens für ein, zwei kleinere Handgriffe eine Stange geld. Mit dem Gerät der Firma "KeyMe" soll damit nun Schluss sein. Der Automat, der bisher nur in einigen ausgewählten Supermärkten in New York zu finden ist, scannt den Hausschlüssel und kann sofort eine Kopie anfertigen. Je nachdem, ob es sich um einen neuen oder alten Schlüssel handelt, zahlt man entweder 3,49 Dollar oder 5,99 Dollar (zwischen 2,50 Euro und 5,- Euro)

Wer möchte, kann sich auch einen Account erstellen und seinen digitalen Schlüsselabdruck in der Cloud speichern. Auf diese Art muss man nur zum nächsten KeyMe-Automaten gehen, wenn man mal wieder ohne Schlüssel vor der Tür steht. Außerdem spart man im Vergleich zum herkömmlichen Schlüsseldienst eine Menge Geld: 19,99 Dollar (ungefähr 15 Euro) zahlt man für eine Neuanfertigung aus der Datenwolke. Bisher kann der Automat allerdings nur Hausschlüssel speichern, Briefkastenschlüssel und weitere Schlüsseltyen sollen aber in naher Zukunft ins Repertoire aufgenommen werden. Dafür kann man sich einen Flaschenöffner in den Schlüsselkopf fräsen lassen.

Der Zugriff auf den digitalen Schlüssel erfolgt E-Mail Adresse und Fingerabdruck. Das mag recht bescheiden klingen für ein Gerät, das den Zugang zu den eigenen vier Wänden bewachen soll. Ed Schlesinger, Leiter des Departments für Elektro- und Computeringenieurswesen an der Carnegie Mellon University, begrüßt allerdings das System mit den Fingerabdrücken und hält es für sicherer als ein Passwort oder den üblichen PIN-Code. Noch sicherer wäre allerdings der Scan von zwei Fingern oder gar der Iris. Wer trotzdem noch unsicher ist, den beruhigt Schlesinger mit dem Hinweis, dass es für Einbrecher immer noch wesentlich leichter ist, einfach ein Fenster einzuwerfen, als die Informationen von "KeyMe" zu stehlen.

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