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26.03.2013, 13:43 Uhr

"BioShock Infinite": Philosophie trifft Shooter

Mit "BioShock Infinite" taucht der Spieler in eine himmlische Traumwelt ein, die aber nur auf den ersten Blick so fantastisch schön ist - denn die traumhafte Kulisse kann nur kurz davon ablenken, dass es sich beim neuesten "BioShock"-Titel um einen zünftigen Shooter handelt.

"BioShock Infinite" spielt im Jahr 1912. Als ehemaliger Agent Booker DeWitt wird der Spieler in die Stadt Columbia gesandt, um eine gewisse Elizabeth zu retten. Warum die junge Frau nach New York gebracht werden muss, oder was der unbekannte Auftraggeber mit ihr vor hat, bleibt unklar. Dass diese Mission aber kein Spaziergang wird, versteht sich von selbst.

Columbia: Karikatur des Himmels

Der erste Eindruck der Wolkenstadt Columbia ist fantastisch: Imposante Gebäude, wunderbare Farben – ein perfektes himmlisches Idyll. Doch der herrliche Schein trügt.

Columbia wurde im späten 18. Jahrhundert von der US-Regierung erbaut. Doch das amerikanische Prachtstück sollte nicht nur ein Symbol der Hoffnung sein, sondern auch ein mit Waffen gespickter Todesstern. Nach politischen Auseinandersetzungen sagte sich die schwebende Stadt schließlich von den Vereinigten Staaten los – und verschwand in den Wolken.

Nun wird Columbia wird von einem Diktator namens Zachary Hale Comstock regiert, der von Menschenrechten nicht allzu viel hält. Für die fanatischen Bewohner der Stadt scheint "Vater Comstock" eine Art Prophet zu sein, der - neben Statuen von Helden der amerikanischen Geschichte - von jedem Winkel der Stadt in Übergröße auf seine Bewohner herabschaut. Hier, in diesem zauberhaften und zugleich unheimlichen Ort, wird die junge Elizabeth seit ihrer Kindheit gefangen gehalten.

Im Himmel geht’s nicht zimperlich zu

Spätestens nachdem DeWitt seine Zielperson Elizabeth gefunden hat, ist es mit dem Sightseeing in Columbia vorbei. DeWitt entwickelt eine Beziehung zu Elizabeth und kann seine Fähigkeiten mit ihren kombinieren. Das ist bei der Flucht aus Columbia zwar von Vorteil, doch Comstocks Schergen setzen alles daran, die beiden aufzuhalten.

Mit verschiedensten Waffen und Spezialkräften, wie etwa Feuerbällen oder Energieblitzen, kann sich DeWitt in luftigen Höhen gegen die fanatischen Gegner zur Wehr setzen – oder in "Beherrschung" üben. Mit dieser Gabe, verursacht durch einen Schluck eines Zaubertranks, kann der Spieler Gegner beherrschen, manipulieren und für seine Zwecke einsetzen.

Fest steht, dass es sich bei "BioShock Infinite" um einen First-Person-Shooter handelt, über dessen Rohheit das traumhafte Ambiente von Columbia nur kurz hinwegtäuschen kann.

Am 26. März feiert "BioShock Infinite" Release und erscheint für  Xbox 360, PS3 und PC.

(jwo)

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