Freiwilligendienst kann der Karriere nutzen
So kann ein Jahr in der Altenhilfe oder einem anderen Bereich des Bundesfreiwilligendienstes durchaus neue Karrierewege eröffnen. "Es ist schon so, dass Personaler durchaus darauf achten, was man neben dem Studium noch gemacht hat", sagte der Karriereberater Martin Däfler aus Heigenbrücken im Spessart. Bewerber, die sich beispielsweise durch den Bundesfreiwilligendienst für andere einsetzten, zeigten, dass sie nicht nur an sich selbst dächten. Der Bundesfreiwilligendienst hat im Juli 2011 den Zivildienst abgelöst.
Teilnehmer könnten soziale Kompetenzen trainieren und einen leichteren Übergang in die Selbstständigkeit schaffen. "Viele Jugendliche wachsen ja heute sehr behütet auf", meint Däfler. "Es will natürlich gut überlegt sein, in welchen Bereich man geht", fügt er. Sinnvoll sei es, sich etwas auszusuchen, was zumindest ungefähr mit dem späteren Beruf zu tun habe.
Junge Leute stehen Schlange für den Bundesfreiwilligendienst. Die 35 000 Stellen bei Wohlfahrtsverbänden oder sozialen Einrichtungen reichen für die zahlreichen Bewerber nicht aus. "Es konnte niemand damit rechnen, dass wir so viel soziales Engagement in dieser Republik haben", sagt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, einer der großen Anbieter. "Junge Menschen haben ungeheure Lust, ein Jahr lang für andere was zu tun."
7 Meinungen zu "Sprungbrett Freiwilligendienst"
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V480Truck
Freitag, 24.08.2012, 17:54 Uhr Emanzengegner sagt: Die jetzige Rentnergeneration ist diejenige, die sich in den letzten Jahrzehnten wie keine andere auf Kosten der heutigen jungen Generation die Taschen voll gemacht hat. Das muß ich widerlegen: Wer liegt wem auf der Tasche ? Die Rentnergeneration , bekommt nur die Rente ausbezahlt , für die sie hart gearbeitet hat also keine Geschenke vom Staat. Es gibt jetzt schon Rentner die von Ihrer Rente nicht mehr leben können und die Altersarmut wird weiter ansteigen. Das was Emanzengegner in den Raum stellt ist Hetze gegen die Ältere Generation und von solchen Querulanten möchte ich im Alter nicht gepflegt werden. Sollen die auch jetzt dafür zahlen, wenn sie gepflegt werden wollen ... - das ist dann die gerechte soziale Umverteilung zwischen den Generationen ... So ist das weiter eine ungerechtfertigte Subventionierung der Alten ... -
Emanzengegner
Sonntag, 01.07.2012, 13:42 Uhr Noch was: Die jetzige Rentnergeneration ist diejenige, die sich in den letzten Jahrzehnten wie keine andere auf Kosten der heutigen jungen Generation die Taschen voll gemacht hat. Sollen die auch jetzt dafür zahlen, wenn sie gepflegt werden wollen ... - das ist dann die gerechte soziale Umverteilung zwischen den Generationen ... So ist das weiter eine ungerechtfertigte Subventionierung der Alten ... -
Emanzengegner
Sonntag, 01.07.2012, 13:37 Uhr Mayo 59 Kann mich der meinung von Mayo 59 nur anschließen. Ausbeuterei, im Namen der Nächstenhilfe-Ideologie ... -
Emanzengegner
Sonntag, 01.07.2012, 13:35 Uhr Ganz klar: Ich würde NIE den Bundesfreiwilligendienst machen ... - Ordentliches Geld für ordentliche Arbeit ... - und keine Almosen. Für Drecks-Europa ist immer Geld da ... - aber für die Menschen im eigenen Land nicht ... ! -
Pulverkurtchen
Sonntag, 01.07.2012, 12:19 Uhr Völliger Quatsch. Wenn eine Firma einen Mitarbeiter sucht, dann einen mit Tatkraft und Ideen. Wer keine Stelle findet, sollte versuchen, ein halbes Jahr im Ausland zu arbeiten, Sprachen zu lernen oder sonstwo irgendwas Vernünftiges zu machen. Auf keinen Fall nimmt sie einen, der absolut nicht weiß, wo er sich nützlich machen könnte und vor lauter Langeweile ein soziales Jahr macht. Das ist der Karrierekiller par excellence. -
Mayo59
Sonntag, 01.07.2012, 09:56 Uhr Junge Leute stehen Schlange.... Na klar, weil sie oftmals keine Stelle kriegen und von den ARGEN in solche Freiwilligendienste gedrängt werden. Wahre Chancen entstehen dadurch auch nicht. Hat man seine Freiwilligen-Zeit beendet wartet schon der nächste Kostenlos-Kandidat, der deinen Platz einnimmt. Alles nur Ausbeuterei... -
binsicher
Samstag, 30.06.2012, 17:51 Uhr Es ist schon richtig mit solchen Diensten die Sozialkompentenz zu steigern. Jedoch sollte auch bedenken, wer danach studieren will, dass die Unversitäten können aber nicht müssen - nämlich die Freiwilligendienstler bevorzugt behandeln
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