Zur mobilen Ansicht wechseln

09.07.2012, 16:23 Uhr

Drei Prozent mehr Personal an Hochschulen

Wiesbaden (dpa) - An Deutschlands Hochschulen waren Ende vergangenen Jahres drei Prozent mehr Wissenschaftler beschäftigt als im Jahr davor. Das berichtete das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden.

Zu den 334.200 Beschäftigten gehören auch die Mitarbeiter von Universitätskliniken oder Kunstakademien. 217.000 von ihnen waren hauptberuflich, 117.000 nebenberuflich angestellt.

Rund 42.600 Professorinnen und Professoren lehrten und forschten Ende 2011 an deutschen Hochschulen. Ihre Zahl stieg mit 2,6 Prozent moderater an. Der Frauenanteil innerhalb der Professorenschaft liegt weiterhin bei knapp 20 Prozent.

Deutlich mehr Frauen arbeiten in nicht-wissenschaftlichen Bereichen, zum Beispiel Verwaltung, Bibliotheken, technischer Dienst oder Pflege. "Der Frauenanteil lag hier mit 70,3 Prozent deutlich höher als der des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals mit rund 36,4 Prozent", erklärte Destatis-Mitarbeiterin Brigitte Damm. Das nicht-wissenschaftliche Personal an deutschen Hochschulen wuchs um 1,1 Prozent auf 280.500 Personen.

Rechnet man Wissenschaftler und sonstiges Personal zusammen, waren Ende 2011 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 614.700 Menschen beschäftigt. Das waren 2,2 Prozent mehr als im Jahr 2010. Dabei stieg die Zahl der hauptberuflich Beschäftigten nur um 2,0 Prozent, während es 2,7 Prozent mehr Teilzeitbeschäftigte gab.

Alle News vom: 9. Juli 2012 Zur Übersicht: Beruf
Services
Partnerangebote
Mitarbeitergespräch

Die Mehrheit der Arbeitnehmer meint: Er muss zuhören können. >

Zuwanderer in Deutschland

Studie: Einwanderer haben höheres Bildungsniveau als Deutsche. >

Rechtschreibfehler im Bewerbungs-Anschreiben

So umgehen Sie die häufigsten Fehler bei Bewerbungen. >


Internet Made in GermanyIhr GMX-Postfach ist grünGMX unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Mehr Personal an Hochschulen. Zahl wissenschaftlicher Mitarbeiter ist 2011 um drei Prozent gestiegen.