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20.07.2012, 15:21 Uhr

Bafög-Ausgaben auf Rekordhoch - Tipps für den Antrag

Berlin/Wiesbaden (dpa) - Die Bafög-Ausgaben klettern auf Rekordhöhe. Kein Wunder: 2011 gab es 16 Prozent mehr Studienanfänger wegen doppelter Abiturjahrgänge und Abschaffung der Wehrpflicht. Hier gibt es für Hochschulneulinge Tipps zum Bafög-Antrag.

Die Bafög-Ausgaben für Studenten und Schüler haben erstmals die Drei-Milliarden-Grenze überschritten. Bund und Länder gaben im vergangenen Jahr knapp 3,2 Milliarden Euro für die Ausbildungsförderung aus - 10,7 Prozent mehr als 2010. Als Ursache gilt der ungebremste Studienanfängerboom - mit 16 Prozent mehr Erstsemestern allein 2011.

Während die Zahl der mit Bafög geförderten Schüler 2011 um 1,5 Prozent auf 319 000 leicht zurückging, stieg die Zahl der geförderten Studenten um 8,6 Prozent auf 644 000, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag (20. Juli) in Wiesbaden mit.

Es birgt hohe Risiken, sich den Studienkredit zu erschleichen. >

Fast jeder Zweite (48 Prozent) erhielt den maximalen Förderbetrag. Er liegt für Studenten, die nicht zu Hause wohnen, derzeit bei 597 Euro. Hinzu kommen 73 Euro für Kranken- und Pflegeversicherung. Im Schnitt bekamen Schüler 385 Euro und Studenten 452 Euro im Monat. 35 000 Studenten machten von der Möglichkeit Gebrauch, mit Bafög ihr Auslandsstudium zu finanzieren.

Wer als Hochschulneuling Bafög beantragen will, muss sich nicht verrückt machen. Es ist nicht schwer, den Antrag auf die Studienunterstützung vom Staat zu stellen. "Leider bekommen wir aber viele Unterlagen, die unvollständig sind", sagt Karin Larres vom Amt für Ausbildungsförderung beim Studentenwerk München. Ist der Antrag jedoch nicht komplett, kann er nicht bearbeitet werden. Und so kommt es zu Verzögerungen - gerade jetzt, wo in den Bafög-Ämtern ohnehin Hochbetrieb herrscht.

"Wir konnten den Andrang aber relativ gut abfedern", so ein Sprecher vom Amt für Ausbildungsförderung beim Studentenwerk München. Die Bearbeitung der Anträge dauere zumindest in Bayern im Schnitt nicht länger als in den Jahren zuvor. Dennoch gelte für eine schnelle Bearbeitung der Anträge: Die Mitarbeit der Studenten ist gefragt.

Larres empfiehlt vor allem, sich rechtzeitig zu informieren. Wer im Oktober anfangen will zu studieren, sollte sich schon im August mit den Details der Bafög-Förderung vertraut machen.

Zuständig für die Bewilligung von Bafög für Hochschüler sind die Studentenwerke. Infos zu der Ausbildungsförderung finden Hochschulneulinge auf den Internetseiten der Studentenwerke sowie unter der kostenlosen Hotline des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (0800/223 63 41). Maximal können Studenten derzeit 670 Euro vom Staat bekommen. Die Hälfte des Geldes bekommen die Studenten als Zuschuss. Die andere Hälfte ist ein zinsloses Darlehen und muss zurückgezahlt werden.

"Wer das erste Mal den Antrag ausfüllt, schickt die Formulare am besten nicht per Post", sagt Larres. Stattdessen lohnt es sich, persönlich beim Studentenwerk vorbeizugehen. Denn dann könne man die Papiere zusammen mit einem Berater durchgehen und sofort feststellen, an welchen Stellen unter Umständen Dokumente oder Angaben fehlen.

Wer diese Möglichkeit nicht hat, weil er etwa vom Studienort weit entfernt wohnt, sollte beim Ausfüllen der Formulare eins beachten: "Alles, was im Antragsformular auf einen nicht zutrifft, sollte man durchstreichen", rät Larres. Viele ließen diese Stellen einfach offen. Für die Berater sei dann nicht klar, ob der Student lediglich vergessen habe, die Stelle auszufüllen oder ob dieser Punkt auf ihn nicht zutrifft.

Wer ab dem ersten Monat seines Studiums gefördert werden möchte, muss den Antrag rechtzeitig stellen, sagt Larres. Geld bekommen Studenten frühestens ab dem Monat, in dem sie den Antrag stellen. Wer also ab Oktober finanzielle Unterstützung haben will, muss spätestens in diesem Monat auch den Antrag stellen. Wird der Antrag dann erst im November bewilligt, wird das Geld jedoch rückwirkend für Oktober ausgezahlt.

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22 Meinungen zu "Rekord bei Bafög-Ausgaben"

  • Natalie29
    Montag, 23.07.2012, 14:12 Uhr
    sumpfdotter schrieb zum Thema "Rauchern stinkt der Qualm": "Je größer die Arbeitsquote der Frauen wird, desto größer sind die alles umfassenden Kontroll und überwachungsgesetze . Frauen und Ihre Mütterinstinkte, Luft zum Leben bleibt da nicht. Das Rauchverbot ist auch mal ein Beispiel für eine gesellschaftliche Erziehungsmaßnahme. Was ist eigentlich mit den Psychopharmaka, die die Frauen in extremer Dosis zu sich nehmen ?" DU BIST DER HIT!!!!! Wenn's nicht so witzig wäre könntest du einem fast angst machen, schließlich hassen Massenmörder auch oft Frauen.
  • Natalie29
    Montag, 23.07.2012, 13:10 Uhr
    Huch...."Zahnputzbecher" sollte das heißen....
  • Natalie29
    Montag, 23.07.2012, 12:33 Uhr
    Har har.....also sumpfdotter, du hast echt meinen Montag morgen gerettet. Ganz egal was das Thema des Artikels ist, du schaffst es immer irgendwie auf das Thema Frau, und wie ungerecht ihr armen Männer doch behandelt werdet, zu lenken. Hier ein weiteres Beispiel zum Artikel "Ups: Email an den Falschen": "Im Artikel das Bild einer Frau, die sich offensichtlich darüber ärgert, dass sie eine e-mail an eine falsche Person geschickt hat. Tja liebe Frauen, ich dachte immer, die Frauen könnten alles gleichzeitig machen. Ist wohl nicht soviel mit dem Gerücht, dass Frauen alles gleichzeitig machen können. Frau ist offensichtlich die huschhusch Persönlichkeit mit Fehlern inklusive. Wenn Frauen bevorzugt eingestellt werden und Frauen bei Quotenfrau und Frauenförderung auf der Zuckerseite des Lebens stehen und sich immer fiesere Sprüche über Männer einfallen lassen, muß man sich nicht über derartige Kommentare und Fauxpas wundern. Frauen sind auch nur Menschen ..... und kleinesfalls besser als Männer wie Frau so oft subtil vermitteln will ..... Frau ist halt schnell mit dem Wort. Würde mich freuen , wenn Frauen auch mal schnell mit der Tat wären." Ich glaube selbst wenn die Artikelüberschrift "Mein Zanputzbecher hat ein Loch" lautet würdest du noch irgendwas mit "Frau" an den Haaren herbeiziehen....herrrrrrrrrrlich :-D
  • Natalie29
    Montag, 23.07.2012, 10:46 Uhr
    Oh maaaaaaaaan......sumpfdotter hat echt ein riesen Problem mit Frauen. Postet zu allen möglichen Artikeln wo es um Frauen und Job geht. Hier ein kleiner Ausschnitt: "Die ganze Republik insbesondere alle Frauen arbeiten im Büro. Deshalb kennen Frauen auch nicht, was arbeiten ist ! Genau deshalb gibt es auch soviel psychisch kranke Frauen, weil die eben im Büro mobben. Arbeiten heißt eben auch, mit einem Produkt das man sehen kann nach Hause zu kommen. Aber was solls, seit der Frauenförderung nimmt die Geburtenrate nur noch weiter ab. Aber die Folgen regelt die Natur. Ohne Kinder kein Fortbestand der Gesellschaft. Dank Frauenförderung hat die Frau sich halt das Problem Mobbing im Büro gemacht. Ich sehe zumindest keine Frau, die wirklich am Straßenbau oder etc arbeitet." Ich sag ja, deine Mama oder deine Ex-Freundin hat dich wohl nicht genug lieb gehabt ^^
  • Natalie29
    Montag, 23.07.2012, 10:42 Uhr
    Und wo der höchste Anteil an Bafög-Emfängern Frauen ist, kann ich auch beim besten Willen nicht finden....komisch.
  • karrat
    Montag, 23.07.2012, 10:30 Uhr
    Man sollte Diagramme richtig lesen! Laut Link von Sumpfdotter ist 2001 der größte Zuwachs an Geförderten (16,..%) zum Vorjahr 2000!!! NICHT aber die Gesamtzahl der Bafög-Empfänger!! Die Zahlen sind auf einem weiteren Link der angegebenen Seite zu finden.
  • sumpfdotter
    Montag, 23.07.2012, 10:28 Uhr
    Die zugrunde liegenden Daten dieses Artikels sind falsch. 2001 waren die höchsten Bafög Empfänger. Ich mache nur darauf aufmerksam, dass auch bei den Bafög Empfängern Frauen den höchsten Anteil haben.
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